Zwölf lustige und kreative Easter Eggs

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Ostern steht vor der Tür: Die Familie treffen, Schokohasen essen, Ostereier im Garten oder in der Wohnung suchen – oder im Internet, denn zahlreiche Webdienste haben kleine, witzige Überraschungen eingebaut, sogenannte Easter Eggs, die von den Entwicklern von Facebook, Google und Co. hinterlegt wurden. Wir helfen Ihnen, sie zu finden.

Verrückte Spracheinstellungen bei Facebook

Die ewige „Datenkrake“ Facebook gilt zwar nicht gerade als Hort des Geek-Humors, trotzdem haben die Entwickler hier einige interessante kleine Easter Eggs hinterlegt: So lässt sich das soziale Netzwerk in den Spracheinstellungen nicht nur auf zahlreiche wichtige Weltsprachen umstellen, sondern auch auf obskuren Blödsinn wie „Leet Speak“ oder auf den Kopf gestelltes Englisch. Sogar ein englischer Piratendialekt ist dabei. Und die Schüler humanistischer Gymnasien dürften sich über die Möglichkeit freuen, die Facebook-Oberfläche in Latein („lingua latina“) anzeigen zu lassen.

Zerg Rush: Ein kleines Google-Spiel für zwischendurch

Lust auf eine kurze Unterbrechung bei der Arbeit? Geben Sie im Suchfeld Ihres Browsers einfach „zerg rush“ ein. Der Begriff stammt eigentlich aus der Videospiel-Serie Star Craft, in der eine außerirdische Rasse namens Zerg durch ihre schiere Masse an Einheiten in der Lage ist, sämtliche Gegner zu überrennen. Gibt man den Begriff bei Google ein, passiert etwas ähnliches: Zahlreiche Os fallen ins Bild und fressen nach und nach alle Suchergebnisse. Schießen Sie die Os ab, indem Sie sie anklicken, am Ende zeigt Google sogar einen Punktestand an.

Videos beamen bei YouTube

Auch bei YouTube gibt es mehrere Easter Eggs: Wenn Sie in der Suchleiste „beam me up scotty“ eingeben, werden Videoergebnisse wie beim klassischen Star-Trek-Beam eingeblendet. Auch Star-Wars-Fans kommen auf ihre Kosten: „use the force luke“, in der Suchleiste eingegeben, sorgt für eine wobbelnde Darstellung der YouTube-Seite.

Dr. Who bei Google Street View

Mit der Telefonzelle „Tardis“ reist Dr. Who durch Raum und Zeit. Was viele nicht wissen: Das Original steht – zumindest bei Google Maps – in London: Eine britische Polizei-Telefonzelle im Stil von Tardis befindet sich nämlich tatsächlich an der U-Bahn-Station Earls Court in der britischen Hauptstadt. Wer den Street View-Pfeil geschickt vor der Tür platziert, wird mit einem Klick eingelassen – und kann das Innere von Dr. Whos Reisefahrzeug bewundern.

Breakout auf Google-Bildersuche spielen

Das gute, alte Atari-Spiel „Breakout“ gehört zu den ältesten Videospielen der Welt. Wer mag, kann es bei der englischen Google-Bildersuche spielen: Geben Sie auf images.google.com einfach „atari breakout“ ein, schon öffnet sich ein Breakout-Spiel direkt im Browser. Gesteuert wird mit den Pfeiltasten – viel Spaß!

Per Anhalter durch die Galaxis

Erinnern Sie sich an den Roman „Per Anhalter durch die Galaxis“? Darin wurde der riesenhafte Computer Deep Thought beauftragt, die Antwort auf die Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest zu beantworten. Nach einer Rechenzeit von 7,5 Millionen Jahren präsentierte er das Ergebnis – aber das waren die Achtziger. Heute ist Google deutlich schneller: Geben Sie in der Suchleiste „the answer to life the universe and everything“ ein, schon haben Sie die Antwort.

Buzzfeed mit Faultieren

Man kann die neue Journalismus-Plattform Buzzfeed mögen oder nicht, ein eingebauter Videospiele-Cheatcode macht sie jedenfalls deutlich sympathischer: Wer auf der buzzfeed.com-Startseite auf den Pfeiltasten die Kombination „hoch, hoch, runter, runter, links, rechts, links, rechts“, gefolgt von den Tasten „b“ und „a“ eintippt, wird mit einer Startseite über Faultiere überrascht. Faultiere sind niedlich, insofern lohnt sich der Cheat.

Die Roboter kommen in Frieden

Nutzer des Firefox-Browsers können mit dem Befehl „about:robots“ in der Browserzeile ebenfalls ein Easter Egg aufrufen. Der Browser zeigt dann einen kleinen Begrüßungstext über Roboter an: Sie kämen in Frieden, wollten niemanden verletzen, hätten unglaubliche Dinge gesehen und seien echte Plastikfreunde, mit denen Herumhängen Spaß mache.

Pacman gratis spielen

Ebenfalls ein beliebter Klassiker der frühen Videospiel-Jahre ist das Game „Pacman“. Zu seinem 30. Geburtstag im Jahr 2010 wurde das Videospiel als sogenanntes Google-Doodle veröffentlicht, und so ist es nach wie vor auf der Google-Website verfügbar. Ein Klick auf „Insert Coin“ startet das Spiel. Dadurch ist es selber zwar kein echtes Easter Egg mehr, allerdings wurde an anderer Stelle eines eingebaut: Wer während des laufenden Spiels ein zweites Mal auf „Insert Coin“ klickt, kann das Spiel zu zweit spielen: Player 1 spielt Pacman mit den Pfeiltasten, Player 2 Ms. Pacman mit den Tasten „W, A, S, D“.

Kampfjet in Google Earth steuern

Das beliebte Kartenprogramm Google Earth bietet ebenfalls eines von vielen Google Easter Eggs: Wer möchte, kann hier einen Flugsimulator verwenden und eine Runde durch die Google-Karten fliegen. Dazu muss Google Earth auf dem PC oder Mac installiert sein. Im Menü „Tools“ finden Sie dann den Punkt „Flugsimulator starten“. Sie können zwischen einer Cessna und einem F-16-Kampfjet wählen und bei verschiedenen Flughäfen starten. Sogar Joysticks werden unterstützt.

Blowin‘ in the Wind: Bob Dylan in der Suchmaschine

Musikfans kommen bei der Suchmaschine Wolfram Alpha auf Ihre Kosten. Auf die Frage „How many roads must a man walk down before you can call him a man?“ aus dem bekannten Dylan-Song antwortet die Suchmaschine mit, sagen wir mal, der richtigen Antwort. Probieren Sie es einfach aus.

Google, wie es früher aussah

Erinnern Sie sich noch an die frühen Versionen von Google? Nein? Kein Wunder, denn damals, 1998, waren Yahoo und Fireball die beliebtesten Suchmaschinen. Wer noch einmal in die Frühzeit von Google reisen möchte, muss einfach im englischsprachigen Google den Suchbegriff „google in 1998“ eingeben. In der deutschen Version funktioniert es leider nicht.