Zuckersüßer Test: die Fujifilm instax mini im Hello-Kitty-Look

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Ich weiß nicht, wie viele DSLRs, MSCs und Kompaktkameras ich in meiner Journalisten-Laufbahn schon getestet habe! Aber bei dieser Kamera brauchte ich fachkundige Unterstützung. Und zwar die meiner fünfjährigen Tochter. Die Fujifilm instax mini im Hello-Kitty-Look ist schließlich definitiv eines: eine coole Kamera für kleine und große Mädchen!

Wie könnte man eine Fujifilm instax mini im Hello-Kitty-Look besser testen, als bei einer Kinderkarnevalsparty! Also heißt es für mich, die Sofortbildkamera erst einmal in Ruhe in Augenschein zu nehmen, bevor eine wilde Horde Bienen, Meerjungfrauen, Indianerinnen und Prinzessinnen das Haus stürmen.

fujifilm instax mini Hello Kitty

Zuckersüß: Ein wahr gewordener Mädchentraum: die instax mini Hello Kitty von Fujifilm.

Mit technischen Daten müssen wir uns hier nicht lange aufhalten. Megapixel und Bildsensor? Gibt’s nicht! Hier heißt es wie früher: erst einmal einen Film einlegen! Der kommt, passend zum Look der Sofortbildkamera, natürlich im Katzen-Design. Anschließend muss nur noch die Trageschlaufe befestigt und die beiden beigelegten Mignon-Batterien eingelegt werden. Jetzt ist die Kamera einsatzbereit!

Fujifilm instax mini: Trendige Sofortbildkamera im Hello-Kitty-Look

Den praktischen Test und die Beurteilung der Optik überlasse ich lieber der Zielgruppe: den jungen Mädchen. Ich schaue mir derweil die Einstellmöglichkeiten etwas genauer an. Ist die Kamera eingeschaltet, wird auf der Rückseite angezeigt, wie viele Bilder man noch aufnehmen kann. Zehn Fotos lassen sich mit einem Film knipsen – je nachdem, wie günstig man die Nachfüllfilme ersteht, kostet ein Bild so zwischen 0,50 Euro und 1 Euro. Auf der Rückseite befindet sich ansonsten nur noch der optische Sucher, der – was etwas gewöhnungsbedürftig ist – im Hochformat angelegt ist. Das muss aber so sein, denn Bilder im Querformat würden optisch nicht so gut zum Hello-Kitty-Rahmen der Filme passen!

Fujifilm instax mini Hello Kitty: Die Einstellmöglichkeiten im Überblick

Angeschaltet wird die Kamera auf der Vorderseite. Sofort fährt das Fujinon-Objektiv heraus und ein kleines Lämpchen leuchtet. Dieses Lämpchen zeigt die von der Kamera automatisch ausgewählte Belichtungssteuerung an. Fünf Einstellungen sind dabei möglich:

  • Hi-key
  • Sehr sonnig
  • Sonnig
  • Bewölkt
  • Innenaufnahme

Im Normalfall können Sie die Auswahl der Kamera überlassen. Möchten Sie manuell einstellen, dass das Bild etwas dunkler oder heller wird, drehen Sie das Rädchen einfach eine Stufe in die entsprechende Richtung. Noch ein kleines, nettes Detail: Neben der Optik befindet sich ein kleiner Spiegel. Der wurde extra für Selfies angebracht, damit man sich richtig vor der Linse positionieren kann.

Fujifilm instax mini Hello Kitty

Mit der manuellen Belichtungseinstellung lässt sich die Fujifilm instax mini Hello Kitty spielend für alle Lichtverhältnisse einstellen.

Ansonsten ist zur Technik nur noch zu sagen, dass eine kleine Lupe beigelegt ist, mit der man Gegenstände oder Personen größer abbilden kann. Zoomen ist mit der Sofortbildkamera von Fujifilm ansonsten nicht möglich. Der Kamerablitz wird falls nötig automatisch ausgelöst und kann nicht manuell ausgeschaltet werden.

Fujifilm instax mini Hello Kitty: Die kleine Sofortbildkamera im Test

Jetzt aber zum knallharten Test. Pünktlich zum Lied „Cowboy und Indianer“ (Olaf Henning) zaubere ich die Kamera aus dem Hut – wortwörtlich: Ich bin nämlich als Zauberer verkleidet. Sofort werde ich von begeisterten Kindern umringt.

„Ist die süß!“
„Darf ich die auch mal haben?“
„Nein, ich will die zuerst!“

Optisch kann die Kamera die Zielgruppe also völlig überzeugen! Doch jetzt geht es an den Praxis-Test. Jeder darf ein Foto machen! Da die Mädchen nur durch den Sucher schauen und einen Knopf drücken müssen, ist eine lange Erklärung nicht nötig. Anvisieren, abdrücken – und abwarten. Nach einigen Sekunden Surren und Summen fährt aus der Öffnung oben das Foto heraus. Doch die Enttäuschung ist zunächst einmal groß. Auf dem Bild sieht man nämlich … nichts! Als alter Sofortbildhase beruhige ich die Gemüter und fächere das etwa 62 x 46 Millimeter große Bild einige Sekunden hin und her. Nach und nach werden erst Umrisse und dann die Bilddetails sichtbar. Große Begeisterung beim Party-Publikum!

Hello Kitty Bilder

Hello Kitty ist Deine liebste Begleiterin? Du magst ihren Style und findest sie total niedlich? Dann ist die instax mini im Hello-Kitty-Design genau die richtige Sofortbildkamera für Dich.

Es dauert anschließend keine zehn Minuten, bis alle Fotos verknipst sind und jedes Kind sein Bild einstecken darf. Und? Sind die strengen Tester zufrieden? Meine Tochter definitiv: „Papa, die Bilder sind so toll. Genau die Kamera wünsche ich mir zum Geburtstag. Bitte, bitte!“ Ihre Freundinnen rennen mit ähnlichen Wünschen zu ihren Eltern.

instax hello kitty

Da erscheint alles im besten Licht! Der Blitz der Fujifilm instax mini Hello Kitty sorgt für die optimale Bildausleuchtung.

Fazit: Ein wahr gewordener Mädchentraum

Und das Testergebnis des Fachjournalisten? Die Bildqualität haut mich nicht gerade vom Hocker. Das Foto wirkt ungefähr so, als wäre es 1980 aufgenommen und anschließend in einer Schublade vergessen worden. Die Farben sind etwas blass und die Konturenschärfe lässt zu wünschen übrig. Doch wer will da so kleinlich sein: Das ist schließlich keine DSLR, sondern eine Sofortbildkamera. Als Kinder- und Party-Kamera ist die instax mini im Hello-Kitty-Look von Fujifilm auf jeden Fall der Knaller!