Terrassengestaltung: Gemütliche Rückzugsorte und Plätze zum Feiern

0

Die Terrassengestaltung fängt mit grundlegenden Entscheidungen an. Die Ausrichtung der Terrasse entscheidet darüber, ob Sie in der Morgen-, Mittags- oder Abendsonne sitzen. Eine wichtige Bedeutung kommt der Terrassengröße zu. Planen Sie so, dass Sitzgelegenheiten nicht unmittelbar am Terrassenrand platziert werden müssen.


Je größer die Terrasse ausfällt, umso gezielter sollten Sie bei der Terrassengestaltung Deko einsetzen, damit der Platz auch im Winter ohne Gartenmöbel ansprechend aussieht. Erzeugen Sie mit einer kreativen Terrassengestaltung einen perfekten Mix zwischen dem Innen- und Außenbereich. Mit diesen Tipps erweitern Sie im Sommer Ihren Wohnraum nach draußen.

Terrassengestaltung: Ideen zum Wohnen und Genießen

Deko-Terrasse
Jeder Mensch hat seine eigenen Vorstellungen davon, wie er den Sommer im Garten erleben möchte. Diese individuellen Vorlieben sollten in die Terrassengestaltung einfließen. Das beginnt bei dem passenden Bodenbelag und endet bei der Dekoration und der Auswahl der Möbel für die Terrasse. Worauf legen Sie besonderen Wert? Nutzungsmöglichkeiten sind unter anderem:

  • Sonnenbaden in einer entspannten Atmosphäre
  • Gemütliches Essen oder Grillen mit der Familie und mit Freunden
  • Spielfläche für Ihre Kinder
  • Verlagerung von Haushalt und Familienleben an die frische Luft

Sammeln Sie für die Terrassengestaltung Ideen, bevor Sie mit der Planung beginnen. Das erleichtert die Entscheidung, welche Materialien und welche Ausstattung bei der Ausführung zum Einsatz kommen werden. Planen Sie großzügig und vorausschauend, damit Sie an Ihrer Terrasse lange Freude haben.

FackelBalkonpflanzePflanzenkübel

Bodenbelag für die Terrassengestaltung: Holz oder Naturstein

Der Bodenbelag ist entscheidend dafür, in welchem Stil Sie die Terrasse gestalten und welche Ausstattung zu diesem Look passt. Naturnah und robust ist die Terrassengestaltung mit Holz oder Naturstein. Während Sie bei Steinen die Möglichkeit haben, mit Farben und Mustern zu spielen, ist Holz eher zurückhaltend und die Terrasse benötigt mehr Aufmerksamkeit bei der Dekoration. Alternativen bieten heute Kunststoffpaneelen, die auf ein Aluminiumgerüst aufgebracht werden. Dieses Material ist sehr pflegeleicht und witterungsbeständig.

Terrassengestaltung aus Holz – darauf sollten Sie achten

Holz-Terrasse
Ein großer Vorteil von Naturholz als Terrassenbelag ist die Tatsache, dass sich das Material nicht übermäßig aufheizt. So ist Barfußlaufen auch in der hochsommerlichen Mittagszeit kein Problem. Hölzer, die bevorzugt für Bodenbeläge im Garten eingesetzt werden, sind unter anderem:

  • Bangkirai
  • Douglasie
  • Bambus
  • Robinie
  • Lärche

Eine geriffelte Oberfläche sorgt dafür, dass Regen besser ablaufen kann. Beim Verlegen sollte darauf geachtet werden, dass zwischen den einzelnen Dielen jeweils eine offene Dehnungsfuge vorhanden ist.

Holzterrassen entwickeln mit den Jahren eine gewisse Patina. Diese lässt sich durch Abschleifen und Streichen mit geeigneten Holzschutz- und Pflegemitteln entfernen. Grundsätzlich gilt, dass tropische Hölzer einen geringeren Pflegeaufwand haben als einheimische. Allerdings sollte der Umwelt zuliebe darauf geachtet werden, dass das Holz aus einem ökologischen Anbau in speziell dafür eingerichteten Plantagen stammt. Das dient dem Schutz der inzwischen leider bedrohten Regenwälder auf der ganzen Welt.


Natürlicher Look durch Fliesen oder Steine

Wenn Sie Ihre Terrasse neu gestalten, haben Sie die Möglichkeit, Elemente oder Farbkonzepte aus dem Hausinneren nach draußen zu übertragen. Das gilt in besonderem Maß für den Bodenbelag. Betonsteine, Klinker oder Fliesen für die Terrassengestaltung können Ton in Ton oder mit aufwendigen Mustern verlegt werden. So schaffen Sie optische Highlights im Außenbereich.

Tipp: Achten Sie beim Kauf der Bodenbeläge auf jeden Fall darauf, dass das Material möglichst rutschfest ist. Besonders Fliesen, aber auch einige Holzarten werden bei Feuchtigkeit glatt.

TerrassenmöbelsetSonnenschirmSchutzhaube

Möbel für die Terrasse: Gartenmöbel mit stilvollem Charakter

Gartenmöbel-Sets finden Sie aus den unterschiedlichsten Materialien. Holz, Metall, Kunststoff oder Rattan ist in der Regel pflegeleicht und witterungsbeständig. Für Auflagen empfiehlt sich die Anschaffung von Auflageboxen für den Außenbereich. Gruppen aus Gartentischen und Gartenstühlen können Sie mit speziellen Schutzhauben vor starken Regenfällen schützen.

Welche Möbel für Terrasse oder Balkon für Sie infrage kommen, richtet sich sicher auch nach dem Pflegeaufwand. Holzmöbel verändern genau wie Holzdielen mit der Zeit ihre Farbe. Pflegemittel und Öle verhindern das, wenn diese regelmäßig angewendet werden. Andersherum kann diese Patina Ihren Möbeln auf Terrasse und Balkon aber einen zusätzlichen Charme verleihen.
Möbel für die Terrasse

Terrassengestaltung: Deko ist unverzichtbar für Ihr Wohnzimmer im Grünen

Wenn Sie Terrassen bauen, sollten diese sich harmonisch in den Garten einfügen. Das erreichen Sie leicht mit besonderen Accessoires, Pflanzen und Blumen. Ob Sie bei der Terrassengestaltung Pflanzen an den Rändern direkt in der Gartenerde einsetzen oder die Terrassengestaltung mit Blumen in Kübeln abwechslungsreich variieren, ist eine Geschmacksfrage. Auf jeden Fall sollte am Ende ein homogenes Bild entstehen, das Wohlfühlatmosphäre ausstrahlt.

Tipp: Achten Sie darauf, in der Nähe Ihrer Gartenmöbel möglichst keine zu stark duftenden Pflanzen einzusetzen, weil sie unerwünschte Insekten anziehen können. Solche Pflanzen gehören eher an den Terrassenrand.

Sie lieben eine mediterrane Atmosphäre? Eine schöne Deko-Idee sind zum Beispiel spezielle Kräutertöpfe. Es gibt eine Reihe von Obst- oder Gemüsepflanzen, die sich in Kübeln oder Hängeampeln auf Terrassen besonders wohlfühlen. Dazu gehören unter anderem Tomaten, Paprika, Erdbeeren, Gartenblaubeeren oder Gurken. Bereichern Sie Ihre Küche so um frisches Obst und Gemüse, das Sie bequem auf Ihrer eigenen Terrasse aufziehen.


Sonnenschutz und Beleuchtung: wichtige Themen bei der Terrassengestaltung

Natürliche Schattenspender wie Bäume oder große Sträucher können je nach Grundstückslage gut in die Terrassenplanung einbezogen werden. Wo das nicht möglich ist, bieten Sonnensegel, Markisen und Sonnenschirme flexiblen Schatten. Eine interessante Alternative ist eine begrünte Pergola sowie Wind- und Sichtschutzelemente mit Kletterpflanzen.

Sie möchten laue Sommerabende auch in der Dunkelheit genießen? Für ein stimmiges Ambiente sorgen unterschiedliche Leuchten für den Außenbereich. Auf dem Tisch verbreiten Windlichter ein angenehm warmes Licht. Solarleuchten, die sich bei einsetzender Dämmerung selbst einschalten, reduzieren Ihren Energieverbrauch.

Tipp: Zuwege, Treppen und Eingangsbereiche sollten so ausgeleuchtet sein, dass selbst bei völliger Dunkelheit ein Unfallrisiko möglichst ausgeschlossen werden kann.

Lassen Sie sich bei Ihrer Terrassengestaltung inspirieren von unserem umfangreichen Angebot und gestalten Sie Ihre individuelle Wohlfühl-Oase im Grünen!

Weitere Tipps für die Gartengestaltung finden Sie hier: