Portabler Lautsprecher von Sony: Bass, Bass, wir brauchen Bass!

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Bei Lautsprechern ist vor allem – frei nach Das Bo – eines entscheidend: Bass, Bass, wir brauchen Bass! Doch ob das ein Sony Lautsprecher, der gerade mal so groß ist wie eine halbe Milchpackung, auch wirklich leisten kann? Lesen Sie hier, wie sich der SRS-XB3 in unserem Klang- und Praxistest geschlagen hat.

Da steht er nun vor mir: der SRS-XB3 Docking-Lautsprecher von Sony. Gleich darf sich das Gerät, das Sony nach eigenen Worten für Bassliebhaber entwickelt hat, im Praxistest beweisen. Grillparty im Garten, rund 20 Gäste. Davon die Hälfte kleine Kinder. Da ist es praktisch, dass man bei dem Sony Lautsprecher dank Bluetooth und eingebautem Akku auf einen Kabelsalat verzichten kann. So spart man sich unnötige Stolperfallen!

Sony Lautsprecher

Die neue „Extra Bass“-Technologie konzentriert sich auf die leistungsstarke Wiedergabe der Frequenzbereiche, die besonders bei moderner Dancefloor- und Elektromusik eine Rolle spielen.

Damit es bei der Party später keinen Super-GAU gibt, kümmere ich mich jetzt schon um die Einrichtung des Lautsprechers. Zunächst einmal gilt es, den Akku aufzuladen. Der hält anschließend bis zu 24 Stunden durch – sieben Stunden bei permanenter Musikwiedergabe. Das sollte für die Grillparty reichen. Also starte ich auf meinem Smartphone die Spotify-App und kümmere mich um die Verbindung zum Lautsprecher.

Verbindungsaufbau dauert nur wenige Sekunden

Das geht simpel und dauert nur ein paar Sekunden. Auf dem Smartphone Bluetooth aktivieren, auf dem Lautsprecher die Taste für „Pairing“ gedrückt halten und schon wummert der Sound aus der rotorangen Sony-Box. Noch einfacher funktioniert es mit einem NFC-fähigen Gerät. Dann muss man die Tonquelle einfach nur auf den Lautsprecher legen, um eine drahtlose Verbindung einzurichten. Alternativ kann man auch den Mini-Klinken-Anschluss als Eingang nutzen.

Sony Lautsprecher

Neu entwickelte Vollformat-Lautsprechereinheiten und zwei Passivmembranen sorgen kombiniert mit dem einzigartigen DSP-Processing von Sony für besonders tiefen Klang.

Dafür, dass der Klangkörper so klein ist, sorgt das Sony-Gerät für einen beeindruckenden Klang. Die Hochtöne sind zwar etwas matt, aber der Bass ist schön kräftig. Vor allem die Wiedergabe von Songs in guter Tonqualität macht so richtig Spaß! Der SRS-XB3 bringt einen 2-Kanal-Lautsprecher mit zwei Passivradiatoren mit. Die Lautsprechergröße misst ca. 5 cm. Das Gehäuse insgesamt ist rund 21 cm lang und mit einem Gewicht von fast einem Kilogramm relativ schwer. Trotzdem ist das Gerät natürlich klein und kompakt genug, um auch unterwegs für eine ordentliche Beschallung zu sorgen. Wer es zu Hause als PC- oder Wohnzimmerlautsprecher nutzen möchte, der kann auch ein Netzteil für die Stromversorgung einsetzen.

Horizontal platziert, füllt der SRS-XB3 von Sony den Raum mit detailreichem, lautem Stereoklang. Falls wenig Platz ist, kann der Lautsprecher auch vertikal aufgestellt werden, um mit einer kleinen Stellfläche klaren, ausgeglichenen Sound zu liefern.

Horizontal platziert, füllt der SRS-XB3 von Sony den Raum mit detailreichem, lautem Stereoklang. Falls wenig Platz ist, kann der Lautsprecher auch vertikal aufgestellt werden, um mit einer kleinen Stellfläche klaren, ausgeglichenen Sound zu liefern.

Sony: Die Bedienung des Bluetooth-Lautsprechers im Überblick

Während die „Band des Jahres“ mit Wölli und Campino den Song „Alles auf Anfang“ schmettert, nutze ich die Zeit, um mir den Sony Lautsprecher einmal genauer anzuschauen. Auf dem Gerät befinden sich insgesamt sieben Schalter:

  • Ein- und Ausschalter
  • Lautstärke +
  • Lautstärke –
  • Bluetooth (Pairing)
  • Anrufentgegennahme (Freisprechanlage)
  • Add (Kopplung mit zweitem Sony-Lautsprecher)
  • Extra Bass
SRS-XB3 Sony

Geschützt gegen Spritzwasser nach IPX5-Standard, eignet sich der Sony SRS-XB3 für den Einsatz in der Küche gleichermaßen wie für draußen oder als Audioquelle für eine spontane Gartenparty.

SRS-XB3: Was taugt der „Extra Bass“?

Extra Bass? Dieser Schalter wirkt eindeutig am interessantesten! Die Erwartungen sind hoch, schließlich handelt es sich bei dem Gerät laut Sony um einen Lautsprecher für „Bassliebhaber“. Doch der Extra Bass ist leider alles andere als ein Ohrenschmaus für selbige! Der Bass wirkt übersteuert und lässt die Hoch- und Mitteltöne absaufen. Ob es nur am Lied liegt? Nein, der Effekt zeigt sich bei diversen Test-Songs. Doch auch wenn der Extra Bass nicht überzeugen kann, gilt das für den Sony-Lautsprecher insgesamt keineswegs. Der ist nämlich vor allem unterwegs extrem praktisch. Unter anderem deshalb, weil er nicht nur zur Musikwiedergabe genutzt werden kann, sondern auch als Akku-Quelle für das Smartphone – als so genannte Powerbank. Aufgeladen wird der Smartphone-Akku dabei über ein USB-Kabel. Der entsprechende USB-Anschluss des Lautsprechers kann im Übrigen ausschließlich für diese Aufgabe genutzt werden – und nicht als Audioeingang.

SRS-XB3

Als besonderes Extra kann der SRS-XB3 das mit ihm verbundene Smartphone bei Bedarf sogar aufladen – praktisch, wenn man im Garten oder unterwegs keine Steckdose in der Nähe hat.

Als Powerbank muss der Bluetooth-Lautsprecher bei der Gartenparty nicht herhalten. Der Akku meines Smartphones ist geladen, die Playlists mit mehreren Stunden Musikmaterial für einen langen Abend sind vorbereitet. Und auch der SRS-XB3 von Sony hält tapfer durch und sorgt fleißig für die Hintergrundmusik. Dafür ist er tatsächlich auch ideal – wer glaubt, damit Tanzpartys beschallen zu können, liegt aber falsch. Dafür ist das Gerät zu schmal auf der Membranbrust.

Mein Fazit: Toller Sony Lautsprecher für reisefreudige Musikfans

Seine Vorteile spielt der SRS-XB3 von Sony vor allem dann aus, wenn man mit ihm auf Reisen geht. So hat man nämlich, in Kombination mit dem Smartphone, eine qualitativ sehr ordentliche Hifi-Anlage immer mit dabei. Und das vollkommen unabhängig von Stromanschlüssen. Zusätzlich praktisch: Das Gehäuse ist spritzwassergeschützt. Sie können den Lautsprecher also auch bei Regen oder bei Pool-Partys ohne Bedenken einsetzen.

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