Pokémon Go: 7 Tipps für ein sicheres Spiele-Vergnügen

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Die kleinen Taschenmonster Pokémon sind zurück: Als Virtual Reality-Spiel für das Smartphone feiern die aus Japan stammenden Tierchen ein unerwartetes Comeback. Angreifer machen sich die Popularität des Spiels zunutze und locken ungeduldige User mit manipulierten Apps in die Falle: Mindestens eine schädliche App wurde schon entdeckt.


In einem Filesharing-Netzwerk tauchte eine Variante der Installationsdatei auf, die eine Fernsteuerung für Android-Geräte enthält. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde das eigentliche Spiel mit DroidJack neu verpackt und dabei mit Malware angereichert. DroidJack ist ein Programm, das Android-Entwickler ganz legitim zum Packen von Apps benutzen – wie so häufig, wurde das Tool hier aber für bösartige Zwecke missbraucht.

G DATA Tipps für ein sicheres Spiele-Vergnügen

Die G DATA Software AG ist ein deutsches Softwarehaus mit Schwerpunkt auf IT-Sicherheitslösungen. G DATA Sicherheitslösungen schützen weltweit Millionen PCs und sind in über 90 Ländern erhältlich – sowohl für Privatanwender, als auch für den Mittelstand und für Großunternehmen, sowie als Managed Service für Businesskunden über die zahlreichen G DATA Partner. Die Analyse der G DATA Experten zur manipulierten App und Sicherheits-Tipps für Pokémon-Fans gibt es hier.

Pokémon Go

Taubsi, Flegmon, Pikachu, Pummeluff und Glumanda. Jeder Fünfte hat bereits einmal Pokémon Go gespielt.

Vorsicht: Pokémon Go lockt Cyber-Betrüger an

Mit diesen Tipps sind Pokémon-Fans auf der Jagd nach Taubsi, Flegmon, Pikachu und Co. sicher unterwegs:

Tipp 1: Installieren Sie Apps nur aus vertrauenswürdigen Quellen! Die beschriebene App wurde abseits des offiziellen Google Play Stores verbreitet. Somit kann sie nur dann installiert werden, wenn vorher explizit die Installation von Apps aus Drittanbieterquellen erlaubt wird.

Tipp 2: Schützen Sie Ihr Gerät mit Sicherheits-Software! Das Mobilgerät muss, ebenso wie der PC zuhause, mit einer guten und umfassenden Sicherheitslösung ausgestattet werden, um digitale Gefahren abzuwehren.

Tipp 3: Prüfen Sie, welche Berechtigungen eine App bei der Installation anfordert! Illegitime Apps versuchen oft, sich zusätzliche Berechtigungen zu verschaffen. Die Berechtigung, kostenpflichtige Dienste zu nutzen oder Audio-Aufnahmen zu starten, sollte in jedem Fall kritisch hinterfragt werden. Aktuelle Android-Versionen fragen beim ersten Start der App nochmals die Berechtigungen beim Benutzer an.

Tipp 4: Seien Sie auch offline auf der Hut, wenn Sie Pokémon jagen! Die reale Welt ist ein gefährlicher Ort für Trainer der digitalen Pokémons. Vor allem dann, wenn Sie auf der Suche nach einem seltenen Pokémon mitten auf der Straße stehen bleiben. Lassen Sie sich durch das Spiel nicht allzu sehr von Ihrer Umwelt ablenken!

Tipp 5: Erst denken, dann jagen! Spiele sind nicht perfekt und so können sich auch in diesem Spiel kleine Fehler einschleichen. Wenn Ihnen ein Taschenmonster an einem Klippenabhang angezeigt wird, verzichten Sie doch bitte lieber auf das Einsammeln und entgehen so der Gefahr von Verletzungen. Außerdem sollten Sie es vermeiden, in „dunklen Ecken“ nach den digitalen Spielkameraden zu jagen – es ist nicht auszuschließen, dass dort reale Diebe warten, die es auf Ihr Smartphone abgesehen haben.

Tipp 6: Denken Sie an Ihre Privatsphäre! Dadurch, dass das Spiel die GPS-Koordinaten des Smartphones oder Tablets zwingend braucht, geben Sie diese Daten permanent an die Entwickler weiter. Außerdem können im Netz gepostete Screenshots mit Kartenausschnitten anderen verraten, wo Sie sich gerade befinden.


Tipp 7: Vermeiden Sie Kostenfallen! In vielen Spielen kann man sich für bare Münze digitale Spielgegenstände kaufen, die einem dann im Spielverlauf Vorteile bringen. Solche Käufe können schnell unübersichtliche Ausmaße annehmen. Wir empfehlen das Abschalten sogenannter In-Game-Käufe bzw. die genaue Kontrolle der Käufe und Abrechnungen.

Pokémon Go

Pokémon Go: Mit Hilfe der Smartphone-Kamera können Spieler virtuelle Monster, sogenannte Pokémon, in ihrer realen Umgebung lokalisieren und einfangen.

Lesetipp der Redaktion: Der Pokémon-Go-Hype ist ungebrochen, und die Smartphone-Akkus von Millionen Fans gehen schneller leer, als man „Taubsi“ brüllen kann. Mobile Akkus, auch Powerbanks genannt, sollen dafür sorgen, dass Mobilgeräten wie Smartphones und Tablets nicht allzu früh die Puste ausgeht. Ansmann schickt mit der Powerbank 10.4 einen besonders leistungsstarken Unterwegs-Akku ins Rennen. Wir prüfen, ob die Ansmann Powerbank hält, was sie verspricht.

Pikachu, Pummeluff und Glumanda

Pikachu, Pummeluff und Glumanda – jeder fünfte Deutsche (21 Prozent) war bereits auf der Jagd nach den Monstern mit den drolligen Namen und hat schon einmal das Smartphone-Spiel Pokémon Go gespielt. Dazu zählen regelmäßige Nutzer ebenso wie solche, die die App lediglich einmal ausprobiert haben. Und 8 von 10 Deutschen (81 Prozent) haben bereits von Pokemón Go gehört oder gelesen, selbst wenn sie die App noch nicht genutzt haben. Das ergab eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom (Link).

Hintergrund: Das Smartphone-Spiel Pokémon Go, das als App heruntergeladen werden kann, verbindet den Spieleklassiker von Nintendo mit einer sogenannten Augmented-Reality-Funktion. Mit Hilfe der Smartphone-Kamera können Spieler virtuelle Monster, sogenannte Pokémon, in ihrer realen Umgebung lokalisieren und einfangen. Die weltweite Begeisterung für die Spiele-App beschäftigt nicht nur die Medien. „Pokémon Go hat quasi über Nacht das bisherige Nischengenre der Augmented-Reality-Games in den Mainstream gehoben. Es setzt damit auch für die Gaming-Branche neue Maßstäbe“, sagt Timm Lutter, Bitkom-Bereichsleiter für Consumer Electronics & Digital Media.

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Quelle: Pressemitteilung/G DATA/BITKOM