Gartenbewässerung – mit wenig Gießen den Garten genießen

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Der Sommer steht vor der Tür und mit ihm auch wieder wunderschöne Stunden im heimischen Garten. Während wir uns über die Sonne und die heißen Tage freuen, wünscht sich der Garten aber nichts sehnlicher als ein paar Regentropfen. Die richtige Gartenbewässerung ist daher während der warmen Monate besonders wichtig, wie Gärtner Florian erfahren hat.

Zu Hause bei Gärtner Florian. Es duftet herrlich nach bunten Blumen. Man hört das Summen der Bienen im Lavendelbeet. Die Sonne strahlt warm vom Himmel herunter. Überall Farben. Und dann das weiche, kühle Gras unter den nackten Füßen … Eine Vorstellung, die vielen von uns behagt. Auch Gärtner Florian. Die Realität sieht bei ihm aber anders aus: vertrocknete Lavendelbüsche und Bienen, die auf der Suche nach einer Blüte lieber Reißaus nehmen, als weiter in dieser ausgedörrten Welt nach einer Blume zu suchen. Der einzige Duft stammt vom Holzkohlegrill nebenan. Der Gang über den Rasen wird zum Tanz über ein Nagelbrett, so trocken sind die Halme. Das einzig bunte im Garten sind die Windräder, und selbst bei denen blättert die Farbe bereits ab – hier ist eindeutig etwas schiefgelaufen.

Die richtige Gartenbewässerung ist vor allem an heißen Sommertagen wichtig

Vor allem an heißen Sommertagen ist die richtige Gartenbewässerung wichtig, um Ihre Pflanzen in vollem Glanze strahlen zu lassen.

Richtig, hier hat es mit der Gartenbewässerung nicht so richtig funktioniert. Der ein oder andere Gärtner mag sich abends auf den Rundgang mit der Gießkanne freuen. Für die meisten jedoch, so wie auch für Gärtner Florian, ist es eine mühselige Arbeit, die den Rücken schmerzen lässt, Zeit frisst und rutschige Wasserflecken auf dem Parkettboden im Wohnzimmer hinterlässt, da der Wasseranschluss im Garten fehlt. Aber: Die richtige Gartenbewässerung ist eigentlich ein Kinderspiel und es gibt so viele Bewässerungssysteme, da ist für jeden das passende dabei. Ob Zisterne, Schlauchwagen oder Rammbrunnen – hier erfahren Sie, welche Systeme für welchen Garten geeignet sind, wann die beste Zeit zum Bewässern ist und wie häufig Sie Ihren Garten gießen sollten.

Regen: das automatische Bewässerungssystem ohne Gewähr

Wichtig: Der Gärtner sollte sich nicht auf den Regen verlassen. So hat es nämlich Gärtner Florian getan. „Der Regen erledigt das schon“, meinte er. Ein vertrockneter Garten, der keinen Spaß mehr macht, ist die Folge. Aber: In regenreichen Zeiten reicht das Wasser aus den Wolken lange aus, um den Gartendurst zu stillen. Ein zusätzliches Bewässern würde Ihren Garten eher in einen Sumpf verwandeln. Gärtner Florian weiß das und verzichtet daher aufs Gießen, wenn es geregnet hat. Bleibt der Regen aus, worauf wir alle im Sommer natürlich hoffen, müssen Sie auf weniger natürliche Systeme zurückgreifen.

Regen ist das natürlichste System zur Gartenbewässerung

Regen ist ganz klar das gemütlichste, aber auch das unzuverlässigste System zur Gartenbewässerung. Bleibt der Regen aus, müssen Sie auf ein anderes Bewässerungssystem zurückgreifen.

Zisterne, Brunnen (mit Pumpe) oder Regentonne – wie fängt man Regen am besten auf?

Ein alter, steinerner Brunnen in der Mitte des Gartens ist ein schöner Anblick und lässt die eine oder andere Gärtnerin vom Froschprinzen träumen. Gärtner Florian ist froh, dass er keine Frösche in seinem Garten hat, über einen Brunnen hat er trotzdem schon einmal nachgedacht. Das Problem: Wie gelangt er an das Grundwasser? Über einen Eimer mit Flaschenzug? Oder mithilfe einer hochmodernen Pumpe? Ein Schachtbrunnen war Gärtner Florian zu aufwendig und auch zu gefährlich, immerhin wird hierfür ein Loch von mehreren Metern Tiefe in die Erde gebohrt. Mit einem Rammbrunnen hat er sich dann zufriedengegeben: Ein langes Rohr, das an einer Pumpe befestigt ist, wird tief in die Erde gerammt, bis es den Grundwasserspiegel erreicht und schon heißt es: Wasser marsch!

Noch einfacher geht es, wenn man das Wasser sammelt, das vom Himmel fällt. Hierfür kann Gärtner Florian eine Regentonne oder eine große Zisterne verwenden. Regentonnen sind sehr praktisch und können einfach unter die Regenrinne am Haus gestellt werden, von wo aus dann das Wasser direkt in die Tonne plätschert – unkomplizierter und günstiger geht es nicht. Die Zisterne hingegen besteht meist aus Beton und wird in den Boden eingelassen, ähnlich wie ein Swimmingpool. Allerdings sind Zisternen mit mehreren tausend Euro auch deutlich teurer als eine Regentonne. Da könnte man vielleicht schon eher in eine Bewässerungsanlage investieren.

Regentonnen als praktische Gartenbewässerung

Regentonnen sind sehr praktisch für die Gartenbewässerung und können einfach unter die Regenrinne am Haus gestellt werden – unkomplizierter und günstiger geht es kaum.

Welche Bewässerungssysteme gibt es?

Die Gießkanne zigmal hintereinander auffüllen, Schlauch entwirren und wieder auf den Schlauchwagen zusammenlegen, Viereckregner passend platzieren und trotzdem auf der Veranda nass werden – das alles gehört der Vergangenheit an, wenn Sie auf eine automatische Bewässerung, beispielsweise die Hunter Beregnungssysteme, zurückgreifen. Ein automatisches System besteht hauptsächlich aus mehreren Schläuchen: ein Hauptschlauch, der an den Wasserhahn angeschlossen wird und viele davon abzweigende Schläuche, die über Rasen und Beete verteilt werden. Die kleinen Schläuche sind zudem individuell einstellbar, sodass sie sowohl für ein Tomatenbeet als auch für Kakteen benutzt werden können, die wesentlich weniger Wasser benötigen. Die Schläuche können auch unterirdisch verlegt und mit einer individuell regulierbaren Tröpfchenbewässerung verwendet werden. Für Gärtner Florian ist es aber schon zu viel Arbeit, den Wasserhahn immer wieder auf- und zuzudrehen und manchmal vergisst er das sogar. Auch dafür gibt es Anlagen.

Über einen bestimmten Computer oder eine Zeitschaltuhr lässt sich die Bewässerung Ihres Gartens ganz manuell steuern. Manche dieser Computer sind sogar mit einer App verbunden, sodass Sie ganz bequem von Ihrem Urlaubsort aus den Garten bewässern können. Da kann die gute alte Gießkanne nun wirklich nicht mehr mithalten.

Sogar Topfpflanzen können von einer automatischen Bewässerungsanlage profitieren. Dafür werden einfach Tonkegel in die Erde gesteckt. Diese sind über einen Schlauch mit einem kleinen Wasserbehälter, beispielsweise einer Flasche, verbunden. Sobald der Tonkegel nicht mehr feucht ist, zieht er sich neues Wasser aus der Flasche. Vorteil: Sie brauchen keinen Wasseranschluss und die Pflanze erhält nur dann Wasser, wenn sie wirklich etwas benötigt.

Rasensprinkler als System für eine automatische Gartenbewässerung

Automatische Bewässerungssysteme lassen sich bequem über einen Computer oder eine Zeitschaltuhr zur Gartenbewässerung steuern.

Tipps zur Rasenbewässerung:

  • Achten Sie auf die richtige Uhrzeit: Am besten wässert man einen Garten abends nach Sonnenuntergang. Tagsüber, wenn die heißen Sonnenstrahlen auf die Pflanzen treffen, sollten Sie nicht gießen – dann besteht die Gefahr, dass die kleinen Blättchen förmlich verbrennen.
  • Die Menge macht’s: Gönnen Sie Ihrem Garten ruhig mal was. Ein paar Spritzer mit der Gießkanne reichen nicht aus. 30 Liter pro Quadratmeter löschen den Durst der Grashalme, ohne dass sich der Rasen in einen Sumpf verwandelt.
  • Leitungswasser mag nicht jeder – so auch der Garten. Das oft stark verkalkte und harte Wasser ist nicht die beste Kur für Ihre Pflanzen. Am besten sammeln Sie das Regenwasser in einer großen Regentonne und schöpfen dort aus dem Vollen.
  • Unkraut vergeht – aber nicht von selbst. Achten Sie daher darauf, dass Rasen und Beete frei von Unkraut sind, denn die entziehen der Erde das wertvolle Wasser. Je mehr Unkraut, umso häufiger muss bewässert werden.
  • Mulch macht müde Gärten munter. Tatsächlich ist Mulch eine wunderbare Basis für den Garten, denn er sorgt dafür, dass die Feuchtigkeit gut gespeichert wird.
  • Vorsorgen in den Ferien: Auch wenn es für viele selbstverständlich ist – die Urlaubsbewässerung muss natürlich geplant werden. Hilfsbereite Nachbarn oder Schwiegereltern gibt es immer, die sich während Ihrer Abwesenheit um die grüne Oase kümmern.

Lesetipp der Redaktion: Sie wollen in den Urlaub fahren, aber wissen nicht so recht, wer sich in Ihrer Abwesenheit um die Gartenbewässerung kümmern soll? Kein Problem, das erledigt die automatische Gießkanne von Gardena für Sie.

Das Angebot an Produkten zur Gartenbewässerung ist groß und hält für jeden Hobbygärtner die passende Ausrüstung bereit. Gärtner Florian weiß jetzt auch Bescheid und wird in seinem Garten ab sofort nie wieder einen vertrockneten Halm vorfinden.

Weitere Tipps für einen gepflegten Rasen: