Gartenbeleuchtung: Lichtspiele in der grünen Oase

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Im Sommer bis spät nachts draußen liegen und in die Sterne schauen – kann es etwas Schöneres geben? Und wenn dann der Garten auch noch dezent beleuchtet ist, werden die Nächte unvergesslich. Welche Möglichkeiten zur Gartenbeleuchtung gibt es eigentlich und für welchen Garten eignet sich welches Licht?


Der schönste Anlass, um eine Gartenbeleuchtung zu installieren, ist eine Gartenparty: Bunte Lampions, Fackeln am Wegesrand, Lichterketten in den Bäumen – das alles trägt zu einer stimmungsvollen Atmosphäre bei und sorgt dafür, dass die Party auch bei Einbruch der Dunkelheit noch nicht zu Ende ist. Allerdings kann man es natürlich auch übertreiben mit den Lichtern. Denn schließlich soll der Garten nicht zu einer Open-Air-Disco mit blinkenden LEDs in allen Farben verkommen.

Lichter sorgen für Wohlbefinden. Warum sonst zündet man in kalten Winternächten Kerzen oder den Kamin an? Oder warum erfreut man sich an Lichterketten in den Fenstern zur Weihnachtszeit? Genau, weil wir es schön finden und es für eine lauschige Atmosphäre sorgt. Doch nicht nur im Winter freuen wir uns über warme Lichtquellen. Auch der Sommer lädt mit seinen lauen Nächten dazu ein, mehr Zeit im Garten zu verbringen – natürlich mit einer schönen Beleuchtung. Doch nicht nur das angenehme Gefühl steht im Vordergrund. Gartenbeleuchtung sorgt auch für Sicherheit, beispielsweise bei beleuchteten Stufen oder Fackeln am Wegesrand. Hier erhalten Sie daher einige Tipps und Tricks für Ihre stimmungsvolle Gartenbeleuchtung.

Gartenbeleuchtung mit LED oder Solar?

Auf LED-Lampen im Garten ist Verlass. Sie leuchten auch bei schlechtem Wetter und geben garantiert, wann immer Sie es möchten, ein schönes Licht ab. Bei Solarlampen ist das natürlich nicht der Fall. Diese leuchten nicht immer gleich stark, es hängt davon ab, wie viele Sonnenstrahlen das Solarpanel an der Lampe tagsüber auffangen konnte. Mein Favorit sind aber ganz klar die Solarlampen.

Gartenbeleuchtung mit Solarlampen

Mit Solarleuchten am Wegrand setzten Sie nicht nur auf Nachhaltigkeit, sondern bieten auch Sicherheit im Dunkeln.

Auf meinem Balkon stehen zahlreiche kleine Lämpchen, die abends bei Einbruch der Dunkelheit automatisch angehen. Für die bunten Lichter brauche ich keine Batterien, keine Verkabelungen. Die Solarlampen nutzen ganz einfach und nachhaltig die Energie unserer Sonne, ohne weitere Kosten zu verursachen – und genau das ist das Faszinierende. Allerdings sind Solarlampen teurer in der Anschaffung als LED-Lampen. Dennoch sollten diese die erste Wahl sein, da man auf den Kauf von Batterien verzichten kann und keine Kabel verlegen muss – die unter anderem auch zur Stolperfalle werden können.

Lesetipp der Redaktion: Sie sind gerade erst dabei sich Ihren Traum vom eigenen Grün zu verwirklichen? Wir verraten Ihnen Schritt für Schritt wie Sie Ihren Garten anlegen und geben Tipps zur Gartengestaltung, zu den Kosten und Co.


Laternen, Fackeln, Lampions und Co. – Welche Gartenleuchte passt in welchen Garten?

Je nach Gartentyp empfehlen sich unterschiedliche Arten der Beleuchtungen. Es gibt beispielsweise große Leuchten, etwa Gartenlaternen oder Wegleuchten, die sichtbar in der Mitte oder an Wegen und Treppen platziert werden können. Die kleineren Leuchten integrieren sich viel mehr in die Natur und können an Bäumen oder in Beeten befestigt werden. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass sie der Natur keinen Schaden zufügen. LED-Lampen bleiben auch bei längerem Betrieb kühl, anders ist das bei starken Strahlern, die sich erhitzen und beispielsweise Blätter verbrennen können.

Gartenbeleuchtung: Laternen und Lampignions für gemütliches Flair

Lampignons und Laternen lassen sich wunderbar zwischen den Bäumen aufhängen. Damit schaffen Sie eine gemütliche und stilvolle Gartenbeleuchtung.

Solarbetriebene Laternen oder Lampions können wunderbar in kleinen Obstbäumen aufgehängt werden und sorgen so auch auf den oberen Etagen für tolle Lichteffekte. Wer keine Bäume im Garten hat, der kann die Lichtquellen an einer unscheinbaren Stange anbringen und diese in ein Beet stecken. Oder aber Sie ziehen einfach eine wetterfeste Schnur quer durch Ihren Garten und befestigen deren Enden an höher gelegenen Stellen, beispielsweise am Gartenhäuschen oder an der Verandatür. An dieser Schnur können Sie nun nach Herzenslust bunte oder warmleuchtende Lampions aufhängen.

Wer offenes Feuer liebt, sollte auf Fackeln zurückgreifen. Knisternde Fackeln im Garten auf der Wiese oder am Wegesrand geben ein schönes Bild ab. Andere Gartenbeleuchtungen mit offenem Feuer sind Feuerschalen, Windlichter oder Petroleumlampen. Hier ist aber besonders auf das Thema Sicherheit zu achten. In trockenen Gartenanlagen verzichten Sie besser auf diese Art der Beleuchtung. Löschmöglichkeiten sollten ständig parat stehen und das Feuer sollte keine Sekunde lang aus den Augen gelassen werden.

Dekorative Gartenbeleuchtung: Das Auge gärtnert mit

Gartenbeleuchtung muss tagsüber gar nicht als solche zu erkennen sein. Vielleicht mögen Sie den Anblick der weißen Kugeln nicht, die abends aber ein bezauberndes Licht abgeben. Oder vielleicht stört Sie die große Gartenlaterne mitten auf der Wiese. Gartenbeleuchtung kann auch sehr dekorativ sein und sich so sehr in die Natur integrieren, dass Sie sie tagsüber gar nicht wahrnehmen. Erst nach Untergang der Sonne zeigt sich die wahre Schönheit dieser Lampen.

Dekorative Gartenbeleuchtung

Gartenbeleuchtung kann sehr dekorativ sein. Achten Sie aber darauf, dass Sie nicht zu viele Lichtquellen aufstellen.

Wie wäre es mit kleinen Figuren, die nachts anfangen zu leuchten? Schildkröten und Schmetterlinge sind tagsüber ein toller Blickfang, speichern die Energie der Sonne und fangen bei Dunkelheit an zu leuchten. Diese kleinen Figuren können Sie sowohl in den Beeten, am Teich oder auf der Veranda platzieren. Sie sorgen überall für das gewisse Etwas – egal ob am Tag oder in der Nacht.

Sehr dekorativ sind außerdem kleine Handlaternen in bunten Farben. Diese sehen auch tagsüber sehr stimmungsvoll aus, wenn sie beispielsweise an einem Baum hängen und im Winde baumeln. Nachts sorgen entweder Kerzen für ein tolles Lichtspiel oder aber Solarlampen knipsen sich automatisch zur Dunkelheit an.

Lesetipp der Redaktion: Zu einem schönen Garten gehört aber nicht nur eine passende Beleuchtung sondern auch ein gepflegter Rasen. Erfahren Sie bei uns auf was es bei der richtigen Rasenpflege wirklich ankommt.


Gartenbeleuchtung: Tipps und Ideen

Gartenbeleuchtung für den Gartenteich

Richtig verwunschen wird es, wenn Sie Lichtakzente unter Wasser setzen.

    • Gartenbeleuchtung im Beet: Das Beet strahlt tagsüber voller bunter Farben. Warum sollte das nachts nicht so sein? Viele bunte kleine Lampen im Beet sorgen dafür, dass das Farbenspiel auch nachts zu sehen bleibt. Auch für die Beetbeleuchtung kann man auf Solarlampen zurückgreifen, da bei vielen  das Solarpanel mit einem Kabel beliebig platziert werden kann. So können Sie es beispielsweise außerhalb des Beetes positionieren, damit genügend Sonnenlicht drauf fallen kann.
    • Gartenbeleuchtung an der Wand: Die Hauswand gefällt Ihnen nicht? Oder der Zaun des Nachbarn hat eine schreckliche Rückseite? Kein Problem – mit der den richtigen Außenwandleuchten wird jede Wand zu einem Hingucker. Sie können beispielsweise Strahler unterhalb der Wand anbringen, die dann die Wand hochstrahlen und schöne Lichtsäulen zeichnen. Oder Sie setzen dezente Strahler direkt auf die Mitte der Wand, sodass das Licht nach oben und unten abstrahlen kann. Eine andere Möglichkeit sind einzelne LEDs, die Sie versetzt auf der Wand montieren. Alternativ können Sie eine Schnur über die Wand ziehen und an dieser kleine Handlaternen oder Windlichter aufhängen. Die Möglichkeiten sind unendlich.
    • Illuminationen im Teich: Richtig verwunschen wird es, wenn Sie Lichtakzente unter Wasser setzen. Ein Gartenteich oder ein kleiner Bachlauf sind dafür bestens geeignet. Am einfachsten ist es, eine wasserdichte Lichterkette in den Teich zu legen oder wasserfeste LED-Lampen, die sogar die Farbe wechseln können.

Tipps für die Gartengestaltung: