Ratgeber: Externen Monitor an Laptop anschließen

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Wir zeigen Ihnen, wie Sie in wenigen Schritten einen externen Monitor an Ihren Laptop anschließen. Befolgen Sie dazu einfach unsere praxisnahe Anleitung.

Ein Laptop ist eine praktische Angelegenheit. Schnell unterwegs oder am Esstisch ein paar Zeilen in die Tastatur hauen, Mails checken oder eine kurze Browser-Recherche starten – mit einem mobilen Rechner ist das alles kein Problem. Anstrengend wird es allerdings, wenn Sie an dem kleinen Laptop-Bildschirm tatsächlich stundenlang arbeiten müssen. Das Resultat sind Schmerzen in der Wirbelsäule, im Nacken oder langfristig sogar ein lästiges und quälendes Schulter-Arm-Syndrom.

Monitor an Laptop anschließen

Wir zeigen Ihnen, wie Sie einen externen Monitor an Ihr Notebook anschließen.

Wer also länger am Laptop arbeitet, greift besser zum externen Bildschirm. Doch wie schließt man den am besten an? Wir stellen Ihnen verschiedene Kabel und die sich daraus ergebenden Möglichkeiten vor.

Die simple Lösung: Preiswerter Monitor und HDMI-Kabel

Die wohl einfachste Lösung zum Anschluss des Notebooks an einen externen Monitor ist das HDMI-Kabel. Einfache Monitore – 21,5“-Geräte mit ergonomischer Full-HD-Auflösung (1.920 x 1.080 Pixel) – gibt es schon ab ca. 100 Euro. Diese werden in aller Regel über den HDMI-Anschluss mit dem PC oder Mac verbunden. Aktuelle Marken-Notebooks in Standardgröße besitzen diesen Anschluss im Normalfall ebenfalls, dementsprechend schnell ist die Verbindung hergestellt. Stecken Sie das HDMI-Kabel an Monitor und Notebook und schalten Sie beide Geräte ein, schon wird der Bildschirm von Windows, Linux oder Mac OS X erkannt.

Monitor an Laptop anschließen HDMI

Mit Hilfe eines HDMI-Kabels können Sie moderne Notebooks mit verschiedenen Endgeräten wie beispielsweise einem Fernseher oder einem externen Monitor verbinden.

In den Anzeigeeinstellungen aller Systeme können Sie dann auch gleich auswählen, welchen Monitor Sie gern als „Hauptbildschirm“ hätten: Das sollte natürlich der große Bildschirm sein. Sinnvoll ist außerdem die Anschaffung einer Maus und einer Tastatur, die per USB oder Bluetooth am Rechner angeschlossen wird.

Anleitung: Monitor an Laptop anschließen (Windows 7)

Um den externen Monitor an Ihr Notebook anzuschließen, müssen Sie folgende Schritte befolgen:

  1. Schließen Sie den Monitor mithilfe des HDMI-Kabels an den Laptop an.
  2. Starten Sie Ihr Notebook und den externen Monitor.
  3. Nehmen Sie mit der Maus einen Rechtsklick auf den Desktop vor.
  4. Klicken Sie jetzt auf den Menüpunkt Bildschirmauflösung.
  5. Wählen Sie dann den Unterpunkt Erkennen aus. Der zweite Bildschirm taucht in der Übersicht auf.
  6. Klicken Sie jetzt auf Identifizieren. Nun bestimmen Sie, welcher Bildschirm der externe sein soll.
  7. Entscheiden Sie nun, welcher der beiden Bildschirme Ihr Hauptbildschirm werden soll. Wir empfehlen den Monitor-Bildschirm. Setzen Sie dazu einen Haken vor Diesen Bildschirm als Hauptbildschirm verwenden. Fertig!
Monitor an Laptop anschließen Windows 7

Windows 7: Ein Klick mit der rechten Maustaste auf den Desktop und es erscheint die Option „Bildschirmauflösung“. Hier können Sie alle Einstellungen zur Bildschirmauflösung nach Ihren Wünschen anpassen.

Übrigens: Die Verbindung können Sie jederzeit trennen, denn moderne Betriebssysteme (wie beispielsweise MacOS, Windows 7, Windows 8 und Windows 10) merken sich in aller Regel die Einstellungen. Ein weiterer Pluspunkt: Wenn der Monitor Lautsprecher hat, wird das Signal automatisch per HDMI übertragen.

Lesetipp der Redaktion: HDMI-Kabel – kennt man eines, kennt man alle? Nicht ganz! Denn beim Kauf des passenden Kabels für Fernseher, Notebook, Monitor und Co. gibt es einige Details zu beachten. Kaufberatung: So finden Sie das passende HDMI-Kabel.

Anleitung: Monitor an Laptop anschließen (Windows 10)

Um unter Windows 10 einen Bildschirm mit dem Notebook verbinden zu können, benötigen Sie nur die Hardware, also den Monitor und das passende Kabel. Je nach Rechner kann das ein einfaches HDMI-Kabel, ein HDMI-auf-Micro-HDMI, ein DisplayPort-auf-Mini-Displayport oder ein HDMI-auf-Display-Port-Kabel sein. Zusätzlich gibt es natürlich Adapter, um neuere Notebooks mit älteren Monitoren zu verbinden, etwa einen USB-C-auf-HDMI-Adapter. Ist das Kabelproblem gelöst, kann es auch schon losgehen.

Monitor an Laptop anschließen Windows 10

Windows 10: Monitor an Laptop anschließen. Der Rechtsklick auf dem Desktop ermöglicht den Schnellzugriff auf die Anzeigeeinstellungen.

Die eigentliche Einrichtung des Bildschirms ist unter Windows 10 – egal ob Notebook, PC oder Tablet – relativ schnell zu bewerkstelligen:

  1. Verbinden Sie den Monitor und Ihr Windows-Notebook mit dem passenden Kabel. Schalten Sie zunächst den Monitor und erst anschließend den Rechner ein, damit dieser den Monitor erkennen kann. Üblicherweise wird der Monitor zunächst automatisch gespiegelt.
  2. Die Spiegelung ist zwar sofort zu sehen, wirklich nützlich ist sie aber nicht. Der zusätzliche Monitor soll ja auch den Desktop erweitern. Klicken Sie deshalb mit der rechten Maustaste auf den Desktop und wählen Sie Anzeigeeinstellungen.
  3. Die Anzeigeeinstellungen öffnen sich: Hier wird jetzt Ihr zweiter Monitor angezeigt. Der größere Bildschirm ist dabei zumeist das externe Display, das können Sie aber leicht herausfinden, indem Sie auf Identifizieren klicken.
  4. Wählen Sie jetzt, falls das nicht automatisch passiert ist, im Menü Mehrere Anzeigen den Punkt Diese Anzeige erweitern. Die Darstellung springt nun auf beide Monitore um, Bildschirm 1 wird nicht mehr gespiegelt.
  5. Der Monitor wird jetzt als zusätzlicher Bildschirm angesprochen. Wenn Sie mit dem Mauszeiger hantieren, werden Sie sehen, dass dieser, wenn Sie rechts aus dem Display Ihres Haupt-Monitors herausgehen, auf dem externen Bildschirm landet. Das können Sie jetzt nach Ihrem Geschmack (und der Position der beiden Monitore zueinander) ändern. Klicken Sie dafür einfach einen der Monitore an und schieben Sie ihn auf die entsprechende Position.
  6. Es ist immer sinnvoll, den externen Monitor zum Haupt-Bildschirm zu machen. Keine Sorge: Wenn Sie den Monitor vom Notebook trennen, schaltet es automatisch um und merkt sich die Einstellung. Markieren Sie das externe Display durch Anklicken und setzen Sie einen Haken bei Diese Anzeige als Haupt-Anzeige verwenden. Der Vorteil: Sie können das Notebook dann auch geschlossen betreiben. Mit einem Klick auf Anwenden übernehmen Sie die Einstellungen.
  7. In den Erweiterten Einstellungen lässt sich zusätzlich die Auflösung des externen Monitors einstellen. Achtung: Moderne Displays sind in aller Regel für eine bestimmte Auflösung optimiert, alle anderen Auflösungen können je nach Monitor unscharf, pixelig oder mit Rändern erscheinen.
Monitor an Laptop anschließen Anzeigeneinstellung Windows 10

Windows 10: Bildschirm an Notebook anschließen. Die erweiterten Anzeigeeinstellungen erlauben das Feintuning des Monitors.

Lesetipp der Redaktion: Windows 10 ist Microsofts neuestes Werk – und räumt auf mit all den Problemen und Ärgernissen von Windows 7 und Windows 8. Damit die Bedienung des Betriebssystems noch schneller von der Hand geht, hat Microsoft neue, praktische Tastatur-Shortcuts eingeführt. Wir haben Ihnen die 24 wichtigsten Shortcuts für Windows 10 zusammengestellt.

Anleitung: Zwei Monitore an Notebook anschließen (Windows 10)

Natürlich können Sie auf die beschriebene Weise auch mehrere Bildschirme an Ihrem Notebook anschließen. Das ist zum Beispiel sinnvoll, wenn Sie zu Hause viel Platz auf dem Desktop benötigen, den Rechner aber trotzdem unterwegs nutzen wollen.

Um zwei Monitore an ein Laptop anzuschließen, müssen Sie folgende Schritte befolgen:

  1. Verbinden Sie die Monitore und Ihr Notebook mit dem passenden Kabel. Achtung: Manche Notebooks haben eine HDMI- und eine VGA-Buchse. Letztere ist nur für ältere Bildschirme geeignet. Das Vorhandensein mehrerer Buchsen bedeutet nicht zwangsläufig, dass diese auch gleichzeitig verwendet werden können! Details entnehmen Sie bitte dem Handbuch Ihres Computers.
  2. Alternativ können Sie eine Docking-Station für USB 3.0 verwenden, etwa das Dell USB-Dock D3100. Diese Dockingstationen haben eingebaute Grafikeinheiten, sind also von der Rechnerleistung unabhängig. Der parallele Betrieb mehrerer Bildschirme unter Windows 10 ist damit kein Problem. Schließen Sie die Monitore in diesem Fall an die Dockingstation an und stecken Sie das USB-Kabel der Dockingstation an den Rechner.
  3. Es gibt auch Bildschirme, die direkt per USB 3.0 verbunden werden können. Das betrifft vor allem einfachere und kleinere Bildschirme wie den Asus MB168B+.
  4. Künftig dürften immer mehr Monitore auf das Thunderbolt 3/USB-C-Interface setzen. Wenn Sie ein Notebook mit entsprechendem Anschluss haben, lassen sich so ganz einfach mehrere Monitore verbinden.
  5. Die Einrichtung der einzelnen Monitore erfolgt in allen Fällen wie im vorhergehenden Workshop Monitor an Laptop anschließen (Windows 10), nur dass eben mehrere Bildschirme im Spiel sind.
Zwei Monitore an Laptop anschließen Windows 10

Laptop mit zwei Monitoren verbinden: Reicht Ihnen ein externer Monitor unter Windows 10 nicht aus? Kein Problem: Wir zeigen Ihnen, wie Sie zusätzlich einen zweiten Monitor anschließen.

Sonderfall: Schmale Notebooks und viele MacBooks

Viele MacBooks und besonders flache PC-Notebooks besitzen leider keine HDMI-Buchse, sondern einen sogenannten Mini-Display-Port oder Thunderbolt-Anschluss. Der kleine Stecker ist eine Eigenentwicklung, aber kompatibel mit HDMI. In aller Regel reicht ein einfacher Adapterstecker, der für kleines Geld zwischen das HDMI-Kabel und das Notebook gesteckt wird.

Laptop Bildschirm defekt

Ist das Notebook defekt? Mit einem externen Monitor lässt sich im Ernstfall das defekte Display Ihres Laptops austricksen.

Bessere Monitore aktueller Baureihen besitzen aber auch einen Display-Port-Anschluss, meist liegt das passende Kabel gleich bei. Auch hier wird der Ton gegebenenfalls an den Monitor übertragen.

Kurze Erklärung: Was ist eigentlich Thunderbolt?

Der bei vielen MacBooks verbaute Thunderbolt-Anschluss sieht genauso aus wie der Mini-Display-Port und ist zu diesem in Sachen Monitor-Anschluss zu 100 Prozent kompatibel. Ein Mini-Display-Port-Kabel können Sie einfach in den Thunderbolt-Anschluss stecken, schon läuft alles wie an einem Mini-Display-Port.

Allerdings ist Thunderbolt mehr als eine andere Bezeichnung für den Mini-Display-Port: Über Thunderbolt können Sie auch die Hardware erweitern, etwa Festplatten, Soundkarten oder anderes Zubehör anschließen. Einige wenige Monitore von Apple und LG unterstützen diese Technik, die sich aber bislang monitorseitig kaum durchgesetzt hat, weil die Kabel relativ hochwertig und damit teuer sind. Üblicherweise werden Monitore also per Mini-Display-Port mit der Thunderbolt-Buchse des Macs oder PCs verbunden.

Brandneue Anschlüsse: Thunderbolt 3 und USB-C

Bei vielen brandneuen Notebooks ist inzwischen ein USB-C– oder Thunderbolt-3-Anschluss verbaut. Der sieht aus wie ein USB-C-Stecker, besitzt aber ähnlich wie ältere Thunderbolt-Varianten deutlich bessere Leistungsdaten.

Thunderbolt 3 Erklärung

Vielseitigster Port: Thunderbolt 3 (hier am MacBook Pro) verbindet sich nativ mit allen Displays und Monitoren mit einem DisplayPort oder Mini DisplayPort und unterstützt HDMI- und VGA-Displays mit einem Adapter.

Hier ist das Problem, dass es bislang sehr wenige Monitore gibt, die diesen neuen und zukunftsträchtigen Standard unterstützen. Abhilfe schafft auch hier ein leider derzeit noch recht teurer Adapter: Während Thunderbolt 1 und Thundbolt 2 zu Mini-Display-Ports kompatibel sind, ist Thunderbolt 3 mit USB-C kompatibel. Alle USB-C-Monitore und -adapter können also am Thunderbolt-3-Anschluss betrieben werden. Und natürlich gibt es auch Adapter zwischen Display-Port und USB-C.

Mit einer beeidnruckenden Datenrate von bis zu 40 Gbit/s – 2x schneller als Thunderbolt 2 und 8x schneller als USB 3 – sorgt Thunderbolt 3 für die blitzschnelle Verbindung mit allen Docks, Monitoren und Geräten.

Thunderbolt 3 Adapter auf USB HDMI Thunderbolt 2 VGA

Die Thunderbolt 3- (USB‑C-) Anschlüsse in Ihrem MacBook Pro sind mit Ihren vorhandenen Geräten und Displays kompatibel. Unserer Infografik entnehmen Sie, welchen Adapter oder welches Kabel (Auswahl) Sie brauchen, um mit all Ihren Geräten eine Verbindung herzustellen.

Lesetipp der Redaktion: Ganz schön verwirrend. Wo liegt eigentlich der Unterschied zwischen Micro-USB, Mini-USB, USB-C und Thunderbolt 3? Wir klären Sie auf!

Die alten Schnittstellen VGA und DVI

Manche älteren Monitore oder Notebooks besitzen leider weder HDMI noch Display-Port, Thunderbolt oder USB-C. In solchen Fällen wird der Bildschirm per VGA oder besser DVI angeschlossen. Wie bei allen anderen Anschlüssen kann das Kabel entweder direkt verbunden werden – etwa wenn sowohl der PC/Mac, als auch der Monitor über den entsprechenden Anschluss verfügen.

Andernfalls helfen auch hier wieder Adapter, die für kleines Geld einen HDMI-Anschluss mit einem DVI-Anschluss verbinden oder einen VGA-Monitor mit einem modernen Notebook. Der Einsatz von VGA empfiehlt sich allerdings nur in Notfällen: Das digitale Signal wird erst zwischen Grafikkarte und VGA-Buchse analogisiert, anschließend im Monitor wieder digitalisiert, was sich ausgesprochen negativ auf die Bildqualität niederschlägt. Alle übrigen Schnittstellen sind mit Adaptern ohne größere Probleme miteinander zu verbinden und bleiben dabei voll digital.

Externen Monitor mit HDMI-Kabel an den Laptop anschließen

Beispiel Notebook: Das Medion Akoya P7641 besitzt einen HDMI- und sogar einen VGA-Ausgang. Außerdem bietet das Laptop ein gutes weil spiegelfreies und scharfes Full-HD-Display.

Kurz erklärt: Wie sieht ein VGA-Stecker aus?

Ein VGA-Stecker ist ein 15-poliger Stecker mit drei Anschlussreihen. Der VGA-Anschluss (engl. „Video Graphics Array“) sorgt für die analoge Verbindung zwischen Ihrer Grafikkarte und Ihrem Monitor. VGA wurde 1987 von IBM eingeführt. Durch die PC-99-Norm ist für VGA-Stecker die blaue Farbe vorgeschrieben. Sie können das VGA-Kabel mit zwei Feststellschrauben fixieren.

So sieht ein VGA-Stecker aus

Blau, 15 Pole, drei Anschlussreihen : So sieht ein VGA-Stecker aus.

Worauf ist beim Kauf eines Monitors zu achten?

Zu guter Letzt sollten Sie beim Kauf des Monitors einige Kleinigkeiten beachten: Bildschirme mit eingebautem USB-Hub sind praktisch, weil Sie hier die Tastatur, die Maus und gegebenenfalls Festplatten oder anderes USB-Zubehör einstecken können. So schonen Sie die Schnittstellen am Notebook. Die Auflösung des Bildschirms sollte mindestens Full-HD, also 1.920 x 1.080 Pixel betragen, zudem ist es sinnvoll, einen Monitor mit sogenanntem IPS-Bildschirm zu kaufen. Diese sind blickwinkel-unabhängig, was für die Ergonomie vorteilhaft ist.

Monitor kaufen

Beispiel Monitor: Für maximale Hardware-Kompatibilität verfügt die UD68 Serie (hier der 27UD68) von LG über einen zusätzlichen Kopfhörerausgang und insgesamt zwei HDMI-Anschlüsse.

Meiden Sie jedoch eingebaute Lautsprecher: Deren Qualität ist bei den schlanken, modernen Monitoren selten besser als am Notebook selbst, hier sind externe Lautsprecher deutlich sinnvoller.

Eingabegeräte: Externe Tastatur und Maus

Mäuse und Tastaturen gibt es in zahllosen Varianten. Für jeden Geschmack dürfte etwas dabei sein. Wer seinen Laptop mit einem externen Bildschirm verbinden möchte, kann zwischen drei Varianten wählen. Die einfachste und zuverlässigste Verbindung ist die per USB-Kabel: Auf modernen Rechnern müssen Maus und Tastatur nur eingesteckt werden und funktionieren dann. Allerdings haben USB-Lösungen trotz maximaler Zuverlässigkeit zwei Nachteile: Sie belegen an Notebooks grundsätzlich rare USB-Buchsen – und verursachen darüber hinaus nicht unerheblichen Kabelsalat.

Stattdessen können kabellose Lösungen zum Einsatz kommen. Hier konkurrieren zwei Systeme um die Gunst der Kunden: Einerseits die „klassische“ kabellose Maus-Tastatur-Kombi mit proprietärer Funkverbindung wie etwa beim Logitech MK520, die mit einem USB-Funkempfänger arbeitet. Und Bluetooth-Geräte, die keinen eigenen Funkempfänger mitliefern und damit gar keine USB-Buchse mehr belegen, allerdings auch Bluetooth am Rechner voraussetzen.

Der Vorteil der Variante mit Funkempfänger ist dabei Plug & Play: Die Tastatur-Maus-Kombi verhält sich exakt wie eine USB-Maus und -Tastatur, nur eben kabellos. Damit kann sie schnell und ohne Aufwand mit anderen Computern (etwa einem Raspberry Pi oder einem PC) verbunden werden und funktioniert da problemlos. Die Bluetooth-Variante ist natürlich eleganter, weil der USB-Dongle entfällt – allerdings muss der Rechner Bluetooth unterstützen und Maus und Tastatur müssen vorher gekoppelt werden. Welche Variante Sie wählen, bleibt dabei Ihnen überlassen.

Lesetipp der Redaktion: Eine PC-Maus für jedes Device? Das ist voll 2014! Die Logitech MX Anywhere 2 verbindet sich kabellos mit bis zu drei Geräten parallel. Auch sonst will der Logitech-Nager mit innovativer Technik und guter Haptik glänzen. Ob das funktioniert, klärt unser Test der MX Anywhere 2.

Anleitung: MacBook an Monitor anschließen (MacOS)

Die Einrichtung eines externen Bildschirms unter MacOS ist ähnlich simpel wie unter Windows, ja eigentlich sogar noch viel einfacher. Windows 10 hat sich hier viel vom Mac abgeschaut, denn unter früheren Windows-Versionen war die Einrichtung eines Dual-Monitor-Setups eher knifflig.

Monitor an MacBook anschließen

Externen Monitor mit MacBook verbinden. Die Anzeige-Einstellungen finden Sie in den Systemeinstellungen.

Um den externen Monitor an Ihr MacBook anzuschließen, müssen Sie folgende Schritte befolgen:

  1. Verbinden Sie den externen Monitor mit dem MacBook. Der Bildschirm ist im Normafall bereits gespiegelt.
  2. Öffnen Sie die Systemeinstellungen des Macs und wählen Sie hier Monitore. Taucht hier das Register Anordnen auf, hat der Mac den Monitor ordnungsgemäß erkannt.
  3. Klicken Sie auf das Tab Anordnen und deaktivieren Sie hier den Haken bei Bildschirme synchronisieren, um die voreingestellte Spiegelung der Bildschirme abzuschalten.
  4. Die Monitore werden jetzt getrennt angezeigt und können zueinander verschoben werden. Der kleinere Bildschirm ist in aller Regel der des Notebooks. Klicken Sie einen der Monitore an, wenn Sie unsicher sind: Ein roter Rahmen zeigt, welcher welcher ist.
  5. Das war es auch eigentlich schon: Sie können Ihren Mac jetzt mit dem externen Bildschirm verwenden. Klappen Sie das MacBook zu, wird nur der externe Monitor angesprochen, wird der externe abgesteckt, nur das interne Display.
MacBook an Monitor anschließen

Monitor an Macbook anschließen: Zusätzlich können Sie nun auf jedem Monitor die Auflösung einstellen.

Linktipp: Haben Sie Ihr  MacBook erfolgreich an einen externen Monitor angeschlossen? Wird der externe Bildschirm trotzdem nicht erkannt? Das Computer-Fachmagazin CHIP verrät, was Sie dagegen tun können.

Monitor an Macbook

Kein Hexenwerk: Mithilfe unserer Anleitung können Sie einen externen Monitor blitzschnell mit Ihrem MacBook verbinden.

Anleitung: Zwei Monitore an MacBook anschließen (MacOS)

Je nach MacBook-Modell hat Ihr Gerät einen oder mehrere Anschlüsse für externe Bildschirme. Bei aktuellen MacBooks ist das entweder eine Thunderbolt 2-Buchse, die dem Mini-Display-Port entspricht. Oder es handelt sich um Thunderbolt 3-/USB-C-Anschlüsse. MacBook Pros älterer Bauart und der Mac Mini haben zusätzlich eine HDMI-Buchse.

  1. Grundsätzlich sind MacBooks für den Einsatz in Dual-Setups gedacht, sprich: Die integrierten Grafikkarten sind immer leistungsstark genug, insgesamt zwei hochauflösende Monitore zu betreiben.
  2. Aktuelle Modelle können gegebenenfalls auch einen dritten Monitor ansteuern, selbst wenn das nicht unbedingt von Apple vorgesehen ist. Dies betrifft alle Modelle, die nach 2013 auf den Markt kamen, abgesehen vom MacBook 12“, das insgesamt zu schwachbrüstig ist.
  3. Modelle mit dedizierter Grafikkarte, also MacBook Pro 15“, Mac Pro und die größeren iMacs, können in aller Regel so viele Bildschirme ansteuern, wie sie Anschlussbuchsen haben. Sie können an jede Thunderbolt-Buchse auch einen Display-Port oder, per Adapter, HDMI-Monitor anschließen.
  4. Wenn Sie ein Thunderbolt-Dock wie das von Elgato verwenden, können Sie hier bis zu zwei zusätzliche Bildschirme anschließen.
  5. Hinweis: USB-3.0-Dockingstationen für Windows funktionieren mangels Treiber-Software in aller Regel nicht am Mac!
  6. Die Einrichtung der einzelnen Monitore erfolgt wie im vorhergehenden Workshop MacBook an Monitor anschließen (MacOS).
Zwei Monitore an Macbook anschließen

Apple hat das 11-Zoll- und 13-Zoll- MacBook Air mit Intel Core Prozessoren der fünften Generation, Intel HD 6000 Grafik sowie Thunderbolt 2 bestückt.

Anleitung: Monitor an iPad anschließen

Auch Apples iPad oder iPad Pro lässt sich ohne Weiteres mit einem Monitor verbinden. Allerdings wird hierfür ein wenig zusätzliche Hardware benötigt. Die eigentliche Verbindung ist dann aber kinderleicht.

Monitor an iPad anschließen (Anleitung)

Monitor mit iPad verbinden: Das Allyouneed Magazin zeigt Ihnen, wie es geht.

  1. Sie haben zwei Möglichkeiten, ein iPad mit einem Monitor, einem TV-Gerät oder einem Beamer zu verbinden: Entweder, Sie benutzen den Apple Lightning Digital AV Adapter samt HDMI-Kabel. Oder Sie nutzen die kabellose Airplay-Funktion eines Apple-TV.
  2. Der Vorteil des Adapters ist, dass er immer funktioniert und preiswerter ist. Er eignet sich damit ideal für den Einsatz unterwegs. Sie können mit ihm nicht nur das Bild des iPads, sondern auch Ton übertragen. So haben Sie zum Beispiel die Möglichkeit, Videos, Bilder-Slideshows oder Präsentationen auf dem Monitor oder einem Fernseher wiederzugeben.
  3. Die Verbindung über den AV-Adapter ist ein Kinderspiel. Verbinden Sie den Adapter mit dem Lightning-Port des iPads und stecken Sie das HDMI-Kabel ein. Das war es dann auch schon: Die Inhalte werden gespiegelt auf dem Monitor wiedergegeben. Manche Apps – etwa die Präsentationssoftware Keynote – haben spezielle Funktionen für den Adapter.
  4. Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, sollten Sie auch den Apple VGA-Adapter anschaffen. Der alte Anschluss wird zwar immer seltener, ist aber noch immer sehr verbreitet. HDMI ist VGA jedoch immer vorzuziehen, wenn es vorhanden ist: Die Auflösung und Bildqualität ist wegen der digitalen Übertragung deutlich besser.
  5. Das AppleTV besitzt natürlich deutlich mehr Funktionen als nur die Wiedergabe von iPad-Inhalten, benötigt jedoch zusätzliche Einrichtung und eine WLAN-Infrastruktur, weshalb es sich am besten für zu Hause am Fernsehgerät eignet. Es kann jedoch auch am Beamer oder einem normalen HDMI-Monitor betrieben werden.
  6. Um Inhalte auf das AppleTV zu übertragen, müssen Sie nur das Kontrollzentrum per Wisch nach oben öffnen und auf Airplay tippen. Hier finden Sie das AppleTV. Achten Sie darauf, dass der Monitor eingeschaltet ist und AppleTV die Quelle darstellt. Anschließend wird das Bild 1:1 auf den Monitor gespiegelt.

Hinweis: Mit einem VGA-Kabel wird nur das Bild Ihres iPads an den externen Bildschirm übertragen. Eine Übertragung von Ton ist leider nur mit einem zusätzlichen Audio-Kabel möglich.

Lesetipp der Redaktion: Fernzugriff: In dieser Anleitung erklären wir Ihnen, wie Sie von unterwegs mit MyFritz bequem auf Ihre FritzBox zugreifen können.