Kostenloses E-Book: Tipps und Tricks zur Canon EOS

0

Canon ist der unangefochtene Marktführer bei digitalen Spiegelreflexkameras. Gerade Einsteiger und Umsteiger von kleineren Kameras tun sich hier und da schwer, mit einer Canon EOS ansprechende Bilder zu schießen. In unserem gratis E-Book finden Sie viele tolle Tipps und Anleitungen, um das Beste aus Ihrer Canon EOS herauszuholen.

Downloaden Sie sich jetzt unser Canon EOS E-Book:

E-Book: Canon EOS – jetzt downloadenDie neue EOS ist ausgepackt, der Akku geladen und das Objektiv aufgeschraubt. Die erste Foto-Tour kann beginnen. Doch ach, irgendwie sehen die Bilder gar nicht so toll aus, wie die Werbefotos im Prospekt oder die User-Bilder auf Flickr versprochen haben. Der Fehler liegt leider oft beim Fotografen: Wenig Erfahrung in Sachen Bildkomposition und Spezialfunktionen sowie die Nutzung automatischer Programme und falscher Objektive haben zu schüchterne Perspektiven oder Belichtungsprobleme zur Folge.

Bestimmte Motive fotografieren

Oft stellt sich die Frage, wie bestimmte Situationen abgelichtet werden sollen. Blitze, Wasser, Nachtaufnahmen oder Sportfotos gelingen nämlich auch mit einer teuren Spiegelreflex nicht ganz automatisch. Unser E-Book zur Fotografie mit der Canon EOS bietet Ihnen hierzu viele Tipps und Tricks sowie Anleitungen, um optimale Ergebnisse mit Ihrer Canon-Kamera zu erzielen. Und nicht nur das: Ein Großteil der allgemeineren Hinweise greift bei vielen anderen Kameramodellen – Sie können davon also auch dann profitieren, wenn Sie auf Nikon, Fuji, Olympus oder einfach ein Smartphone setzen.



Canon ist ein Traditionsunternehmen

Übrigens: Canon ist ein ausgesprochen traditionsreiches Unternehmen: Das Canon EOS-Kamerasystem ist inzwischen über 30 Jahre alt. Canon selbst wurde bereits vor dem 2. Weltkrieg gegründet und schon 1934 brachten die Unternehmensgründer in Japan einen Leica-Nachbau namens „Kwanon“ auf den Markt. Kwanon ist abgeleitet vom buddhistischen Erleuchtungswesen („Bodhisattva“) Kannon, das seinerseits für Barmherzigkeit steht. Ohne zu tief in die buddhistische Theologie eintauchen zu wollen, war der Firmenname damit gesetzt, auch wenn die Gründer Yoshida Goro, Uchida Saburo und Takeshi Mitarai bei der eigentlichen Firmengründung 1937 zunächst den Namen „Precision Optical Industry Co. Ltd.“ wählten. Ziel des Unternehmens war es, die damals auf dem Weltmarkt führenden Kameras deutscher Produktion in Form von günstigen Nachbauten auf den japanischen Markt zu bringen. Das erste Produkt war die sogenannte „Hansa-Canon“, ein Leica-Nachbau.

Canon Kwanon

Die Kwanon war Canons erster Prototyp.

Vom Nachbau zum Marktführer

Während des zweiten Weltkriegs ruhte die Produktion weitestgehend, erst nach dem Krieg starteten die Japaner wirklich durch. Bemerkenswert dabei: Bei Canon wurde vorhandene Foto-Technik nicht nur kopiert, sondern weiterentwickelt. Zunächst beschränkte sich Canon aber darauf, Leica-kompatible Systeme anzubieten: Messsucherkameras mit Leica-Objektivanschluss. Doch schon in den 1950er Jahren entwickelte Canon eigene Produktlinien, die letztlich in der Canon-V resultierten, die das Canon-Design bis heute beeinflussen. Ab den 1960er Jahren entwickelte Canon auch eigene Objektive, die zum Teil hervorragende optische Leistungen zeigten. Spätestens Ende der 1960er Jahre hatten sich die Japaner von den Europäern emanzipiert. Ihre Kameras waren innovativer und besser als die träge europäische und amerikanische Produktion. Mangels lichtstarker Filme entbrannte sogar zeitweise ein Rennen zwischen Canon, Nikon und Zunow um die lichtstärksten Objektive, wodurch die Japaner hier binnen kürzester Zeit große Fortschritte machten.



Die erste Canon-Spiegelreflex

1964 war es dann endlich so weit: Mit dem Canon-F-System kam die erste eigene Spiegelreflexkamera des Unternehmens auf den Markt. Gegenüber Messsucherkameras haben diese den Vorteil, dass sie im Sucher zeigen, was nachher auf dem Bild erscheint. Die klassischen Messsucher haben bis heute das Problem, dass es durch die unterschiedliche Anordnung von Sucher und Objektiv zu einer Parallaxenverschiebung kommt: Das Foto ist nie wirklich deckungsgleich mit dem Sucherbild. Zudem war die Handhabung des Films ebenso wie die Bedienung der Kamera insgesamt weniger kompliziert. Spiegelreflexkameras waren also für Laien einfacher zu bedienen, und Canon wählte für die Produkteinführung den Zeitpunkt, als Kameras für die breite Masse erschwinglich wurden. Das katapultierte Canon schon in den frühen 1970er Jahren in den Foto-Olymp. Inzwischen war das Unternehmen auch in anderen Bereichen wie Film und Mikroelektronik aktiv.

Canon F1

Spiegelreflexkameras wie die F1 legten den Grundstein für Canons Erfolg.

Der Autofokus lässt auf sich warten

Trotz des Erfolges mit den Kameras der F- und A-Serie in den 1970er und 1980er Jahren verschlief Canon die Entwicklung des Autofokus. Während die Konkurrenz längst die automatische Fokussierung einbaute, mussten Canon-Kunden umständlich nach Augenmaß fokussieren. Das änderte sich erst 1987, als die erste Canon EOS auf den Markt kam. Damals natürlich noch analog, war das neu entwickelte EF-Bajonett so gut für die Zukunft gerüstet, dass es bis heute Standard bei Canon EOS-Kameras ist.

Erste Digitalkameras und Spiegelreflexen

Seit Mitte der 1980er Jahre arbeitete Canon auch an der Digitalisierung der Fotografie. Bereits 1996 brachten die Japaner die erste Powershot auf den Markt, eine volldigitale Kompaktkamera mit seinerzeit beeindruckenden technischen Werten: 0,6 Megapixel waren natürlich in der Praxis kaum zu gebrauchen. Im Jahr 2000 folgte dann mit der EOS D30 die erste von Canon entwickelte digitale Spiegelreflex, die damals das bis heute gültige APS-C-Sensorformat definierte: 3 Megapixel konnten sich auf dem für damalige Verhältnisse riesigen Sensor ausbreiten. Abgesehen vom EOS-M-System, einem spiegellosen Digitalkamera-System, das seit 2012 auf dem Markt ist, hat Canon nur wenig am EOS-Grunddesign von 1987 und 2000 geändert. Die Kameras werden jedoch Jahr für Jahr leistungsfähiger, schneller und bieten eine immer bessere Bildqualität.

Spiegellos in die Zukunft

Heute ist Canon das Kamerasystem der Wahl, wenn es um professionelle Fotografie geht. Die Spiegelreflexkamera ist und bleibt auf dem Profi-Markt derzeit noch das Maß aller Dinge. Auf dem Consumer- und Prosumer-Markt tut sich jedoch einiges. Gerade die leistungsstarken und spiegellosen Sony- und Fujifilm-Systemkameras nagen massiv an Canons Marktdominanz, die Spiegelreflex gilt – auch weil sie aufgrund ihrer internen Mechanik zwangsläufig recht sperrig ist –allmählich als veraltetes Konzept.



Spiegelreflex dort, wo es schnell gehen muss

Während die Spiegelschlag-Technik in analogen Zeiten ein präzises Sucherbild gewährleistete, können das heute LCD-Sucher übernehmen: Einfache kleine Monitore übertragen das Bild des Sensors an den Fotografen, komplexe Spiegelwege sind nicht mehr notwendig. Einzig die Geschwindigkeit spricht immer noch für D-SLRs. Elektronische Sucher sind bis heute nicht vollständig verzögerungsfrei, weshalb sie gerade in der Sportfotografie oder bei professionellen Fotojournalisten eher mit Naserümpfen betrachtet werden, zumal das Vollformat noch oft fehlt. In vielen anderen Bereichen, vor allem bei der Hobbyfotografie, scheinen sich aber langsam digitale Systemkameras durchzusetzen.

Canon EOS 1300D

Aus dem Fotografenalltag nicht mehr wegzudenken: Canon-Spiegelreflexkameras

Die Zukunft heißt M

Wohl auch deshalb hat Canon beschlossen, langsam das Ende der D-SLR einzuläuten. In einem Gespräch der Nikkei Asian Review mit Canon-Manager Go Tokura schien durch, dass Canon nun mehr auf das spiegellose M-System setzen wolle. Man versuche, beide Systeme für alle Nutzergruppen zu etablieren. Dabei werde der Fokus aber auf spiegellose Systeme gelegt. Die Zukunft der Wechselobjektiv-Kamera dürfte also spiegellos sein – bis dahin wird es aber wahrscheinlich noch viele Jahre dauern. Denn das EOS-System ist derart weit verbreitet, dass wohl nur wenige Fotografen kurzfristig auf spiegellose Systeme wechseln dürften.

Das Canon EOS E-Book gilt für beide EOS-Systeme

Doch egal, ob Sie mit oder ohne Spiegel fotografieren: Die Tipps und Tricks in unserem E-Book gelten natürlich für alle Canon-Systeme. Denn bei Fragen der Bildkomposition oder Fototechniken wie Makro- und Porträtfotografie kommt es vor allem auf einen guten Blick des Fotografen und eine ausreichend gute Sensor-Objektiv-Kombination an. Die ist sowohl bei Canons DSLR- als auch bei Canons EOS-M-System gegeben. Sogar Sport- und Actionfotografie sind inzwischen mit den richtigen Kniffen auch mit dem M-System möglich. Aber letztlich spielt das System ohnehin nur eine untergeordnete Rolle. Wichtig ist der Spaß am Fotografieren und der kreative Umgang mit der vorhandenen Technik – wir wünschen viel Spaß bei der Lektüre unseres E-Books!

E-Book: Canon EOS – jetzt downloaden

Inhaltsverzeichnis Canon EOS E-Book:

Die Kunst der Bildkomposition
Porträtfotografie für Einsteiger
Perfekte Action- und Sportfotos
Makrofotografie: Kleine Dinge ganz groß
Perfekte Nachtaufnahmen mit der Canon EOS
Tolle Architekturfotos erstellen
Nasser Spaß: Wasser fotografieren
Welche Canon EOS passt zu mir?
Fotografie-Glossar: Die wichtigsten Begriffe
Canon EF-24mm f/2,8 STM im Check
Canon EOS M10 im Test
Canon EOS 1300D im Test
Canon EOS M3 von Canon vorgestellt
Blitze und Gewitter fotografieren
Stop-Motion mit der Spiegelreflexkamera

Fotos: Canon

Eine große Auswahl an Canon Kameras finden Sie auf Allyouneed:

Jetzt Kameras von Canon auf Allyouneed.com kaufenLesetipp der Redaktion: Fotos sind schön, belegen aber jede Menge Speicher. Wir zeigen Ihnen, wie Sie ohne großen Qualitätsverlust Bilder verkleinern und so für mehr Platz auf der Festplatte sorgen.