Im Check: Bosch Entfernungsmesser PLR 30 C und PLR 50 C

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Beim Bau, der Renovierung und der Einrichtung von Haus und Wohnung ist eine präzise Entfernungsmessung Pflicht. Mit den beiden Entfernungsmessern PLR 30 C und PLR 50 C von Bosch können Sie genau nachmessen, ob ein Möbelstück oder der neue Parkettboden passt.

Maßband und Zollstock haben ausgedient: Heute messen Entfernungsmessgeräte mit Lasertechnik den Abstand zwischen Boden und Decke oder zwischen zwei Wänden. Mit dem PLR 30 C und dem PLR 50 C hat Bosch nun zwei hochmoderne Entfernungsmessgeräte mit Bluetooth-Unterstützung im Programm, die das Ausmessen von Abständen noch komfortabler machen, da sie automatisch Flächen und Volumen anhand der gemessenen Strecken ausrechnen. Das erleichtert den Kauf von Möbeln, Tapete, Farbe oder Laminat ungemein. Der Clou: Dank der zugehörigen App für iPhone und Android werden die gemessenen Strecken automatisch abgespeichert – lästiges Notieren entfällt und Sie müssen nie mehr im Baumarkt stehen und überlegen, ob der Schrank wirklich ins Badezimmer passt. Praktisch auch: Mit dem Smartphone können Zeichnungen auf virtuellem Millimeterpapier angefertigt oder Strecken direkt in Fotos eingetragen werden. Damit sind die beiden Bosch-Geräte praktische Helfer in jeder Situation, in der etwas ausgemessen werden muss.

Laser-Entfernungsmesser PLR 30 C und PLR 50 C

PLR 30 C und PLR 50 C von Bosch: Die Geräte zählen zu den ersten Laser-Entfernungsmessern im Heimwerker-Markt mit integrierter Bluetooth-Schnittstelle für den Datentransfer.

Alles messen mit dem Bosch PLR 50 C

Das aktuelle Spitzenmodell PLR 50 C besitzt nicht nur einen praktischen und gut ablesbaren 2,4“-Touchscreen, sondern auch das volle Spektrum der möglichen Messfunktionen: Der Laser-Entfernungsmesser im handlichen Format, der mit einer praktischen Gürteltasche geliefert wird, ist ein erstklassiges Werkzeug für Heim- und Handwerker. Neben den Basisfunktionen, die aus der Messung von Längen, Flächen und Volumina sowie Dauermessung bestehen, beherrscht das Gerät eine indirekte Messfunktion: Steht zum Beispiel ein Gegenstand bei der Messung im Weg, muss mit dem Gerät nur ein nebenliegender Punkt an der Wand fixiert werden. Anhand des Winkels errechnet der PLR 50 C dann die korrekte Entfernung zur Wand – auf den Millimeter genau. Gleiches gilt bei der Höhenmessung. Möglich wird das durch den integrierten Winkelmesser, der ähnlich wie der Neigungssensor im Smartphone funktioniert: Mit ihm lassen sich auch Schrägen korrekt ausmessen, etwa bei Treppengeländern oder Rampen. Dabei kann er gleichzeitig zwei Achsen messen, misst also nicht nur wie eine herkömmliche Wasserwaage eine Ausrichtungslinie, sondern auch die passende orthogonale Ausrichtung, was sich besonders in Altbauten mit schiefen Wänden bewähren dürfte. Betrieben wird der PLR 50 C mit drei herkömmlichen AAA-Batterien, womit er von Ladegeräten unabhängig ist. Mit seinen Maßen von 115 x 50 x 23 Millimetern und einem Gewicht von 160 Gramm ist er zwar relativ sperrig, dafür wird kein anderes Messgerät mehr benötigt.

Der Bosch PLR 30 C ist die praktische Basisversion

Deutlich preiswerter, aber dafür auch funktional reduziert, ist der PLR 30 C: Er besitzt beispielsweise keinen Touchscreen. Das konventionelle 1,4“-Farbdisplay ist jedoch ebenso klar und gut ablesbar wie bei seinem großen Bruder. Anders als der PLR 50 C besitzt der PLR 30 C allerdings nur Basisfunktionen: Er kann Entfernungen und Längen messen und intern zu Flächen und Volumina hochrechnen, ein Winkelmesser zur Nivellierung fehlt jedoch. Dafür ist er deutlich kleiner als sein großer Bruder: Mit nur 100 x 42 x 22,5 Millimetern und einem Gewicht von 84 Gramm passt er in jede Hosentasche und stört auch in der Gürteltasche nicht.

Entfernungsmesser: Mit der PLR-App effektiver arbeiten

Beide Laser-Entfernungsmesser besitzen eine eingebaute Bluetooth-Funktion, die es erlaubt, die Geräte mit der Bosch-PLR-App für iOS und Android (Link) zu koppeln. Dadurch wird die Funktionalität beider Geräte deutlich erweitert: Die App arbeitet sowohl auf Smartphones als auch auf Tablets und nimmt bei aktiviertem Bluetooth schnell und einfach Kontakt mit einem der beiden Geräte auf. Die App ist dabei kein essenzielles Element der Bedienung – beide Geräte können auch ohne den Smartphone-Zusatz arbeiten. Die App macht die Arbeit und die Aufnahme von Messwerten jedoch deutlich komfortabler. So ermöglicht sie, mit der Smartphone-Kamera Fotos von Räumen zu schießen und hier Strecken zu markieren. Diese müssen anschließend nur noch mit den Bosch-Entfernungsmessgeräten ausgemessen werden. Die Messdaten werden automatisch in die App übermittelt und archiviert. Dabei können sie den Einzelstrecken flexibel zugewiesen werden, was eine erneute Messung deutlich erleichtert.

PLR measure&go App

PLR measure&go App: Foto schießen oder Skizze anlegen, Messwerte direkt hinein laden, Notizen dazu machen, speichern und per E-Mail versenden – das alles leistet die kostenlose App. Fehler durch manuellen Übertrag der Messwerte sind ausgeschlossen.

Zudem besteht die Möglichkeit, Millimeterpapier-Grundrisse anzulegen, in denen die vom Messgerät übermittelten Strecken eingetragen werden können – so lassen sich leicht Wohnungen ausmessen, selbst wenn sie einen ungleichmäßigen Grundriss haben. In solchen Fällen hilft natürlich der Einsatz des hochwertigeren PLR-50-C-Geräts. Übrigens: Wenn die Smartphone-Kamera nicht für Innenaufnahmen reicht – iPhones und viele andere Smartphones mit ihrer 35-mm-Optik sind oft nicht weitwinklig genug – kann auch ein separat aufgenommenes Foto, etwa von einer Digitalkamera mit Weitwinkel-Optik, in die App geholt werden. Boschs PLR-App greift dazu einfach auf den Aufnahmen-Ordner des Mobilgeräts zu, in dem zum Beispiel auch Fotos landen, die Sie per WLAN, SD-Karte oder USB von einer digitalen Spiegelreflex- oder Systemkamera mit aufgeschraubter Weitwinkel-Optik importiert haben.

Laser-Entfernungsmesser punkten mit kinderleichter Bedienung

Die Bedienung beider Messgeräte ist kinderleicht: Ein großer roter Knopf startet und beendet die Messung, die beim liegenden Gerät im Bruchteil einer Sekunde erfolgt. So kann man bequem mit dem Smartphone in der Tasche durch die Wohnung wandern und Strecken, Flächen, Winkel und Volumina ausrechnen, während alle Werte an die App übermittelt werden. Anschließend müssen Sie diese nur noch dem Grundriss oder dem Foto zuweisen. Natürlich speichert die App die Werte auch nach dem Abschalten des Messgerätes und organisiert alle Messungen professionell in sogenannten Projekten. So können Sie zum Beispiel ein „Projekt Badezimmerschrank“ anlegen oder eines für die Laminatverlegung in der neuen Wohnung. In jedem Projekt werden sämtliche Daten getrennt von anderen Projekten abgelegt, die App sammelt Fotos, Grundrisse, Messwerte, Winkel und alle übrigen Daten im Projektordner. Das Gesamtpaket kann dann mit einem einfachen Klick als PDF-Datei zusammengestellt und im regulären Teilen-Dialog des Smartphones an eine andere App übergeben oder über die üblichen Messenger und Social Networks oder per Mail verteilt werden.

Fazit: Praktisch und vielseitig

Insgesamt ist die Bluetooth- und App-Funktion der PLR-Lasermessgeräte von Bosch eine praktische Zusatzfunktion, die das Ausmessen von Räumen, Wänden und Flächen zu einem Kinderspiel macht. Schön ist bei beiden Geräten die Tatsache, dass normale AAA-Batterien statt einem fest verbauten Akku verwendet werden – so bleiben die Geräte auf lange Sicht zukunftssicher. Beide Geräte bewähren sich in der Praxis als handliche Begleiter für alle Heim- und Handwerker, die regelmäßig etwas ausmessen müssen – der PLR 50 C ist dabei aber die deutlich bessere Wahl, weil er einfach wesentlich flexibler ist.