10 Tipps für den sicheren Urlaub mit Smartphone und Co.

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Viele Nutzer wollen auch im wohlverdienten Sommerurlaub nicht auf ihr Mobilgerät verzichten, um beispielsweise Feriengrüße bequem aus der Hängematte am Strand direkt an Familie und Freunde zu verschicken. Viele Geräte sind allerdings nicht ausreichend geschützt, so dass Cyberkriminelle in den Ferienregionen oft leichtes Spiel in puncto Datendiebstahl und Spionage haben.

Urlaubern rät G DATA (Deutscher IT-Security-Hersteller), vor dem Reiseantritt ihre digitalen Begleiter umfassend abzusichern und ein paar einfache Sicherheitsregeln vor Ort zu beachten.

Tipps für einen sicheren und erholsamen Urlaub

Mobilgeräte sind auch im Urlaub praktische und nützliche Begleiter, schnell sind so ein paar Fotos gemacht und per E-Mail, MMS oder Messenger App an die Lieben zu Hause verschickt. „Kostenlose Hotspots in Unterkünften und Flughäfen und Rechner in den Internetcafés sind oft nur unzureichend abgesichert, so dass Kriminelle den Datenverkehr mitlesen können. So gelangen sie leicht an persönliche Daten, wie Passwörter oder Kontakte“, erklärt Eddy Willems, G DATA Security Evangelist.

Praxistipp: Urlauber sollten auf ihrem Notebook, Smartphone oder Tablet eine effektive und umfassende Sicherheitslösung installieren.

Praxistipp: Urlauber sollten auf ihrem Notebook, Smartphone oder Tablet eine effektive
und umfassende Sicherheitslösung installieren.

Eddy Willems rät Urlaubern, Bankgeschäfte im Netz und ausgedehnte Online-Shopping-Touren auf die Zeit vor oder nach der Reise zu verschieben. Wer über einen öffentlichen Internetzugang aus Zahlungen tätigt oder shoppt, läuft oft geradewegs in die eCrime-Falle und liefert den Kriminellen ungewollt Anmeldedaten und weitere persönliche Informationen. „Die Täter verkaufen die so erbeuteten Informationen gewinnbringend in speziellen Untergrundmärkten. Oft werden diese anschließend für Straftaten missbraucht.“ Der IT-Sicherheits-Experte rät daher zu einer umfassenden Absicherung von Notebooks, Smartphones und Tablets vor der Abreise. Dazu gehören insbesondere das Einspielen aller verfügbaren Software-Updates und der Einsatz einer Sicherheitslösung.

Produkttipp: Das Fachmagazin CHIP hat G DATA Internet Security in einem aktuellen Einzeltest (Ausgabe 08/2015) unter die Lupe genommen. Gemeinsam mit dem unabhängigen Testlabor AV-Test ließen die Prüfer bekannte und noch unbekannte Schädlinge auf die Sicherheitslösungen los. Das Ergebnis: Eine Malware-Erkennungsrate von 100 Prozent und deutlich weniger Fehlalarme als die Konkurrenz. Die Tester loben G DATA Internet Security  als „extrem zuverlässig“ und zeichnen die Sicherheitslösungen mit einem „gut“ aus.

Vor dem Reiseantritt

  1. Security Software einsetzen: Urlauber sollten auf ihrem Notebook, Smartphone oder Tablet eine effektive und umfassende Sicherheitslösung installieren.
    Praxistipp: Bevor es in den Urlaub geht, sollte eine Sicherheitskopie aller gespeicherten Daten auf einem externen Speichermedium erstellt werden.

    Praxistipp: Bevor es in den Urlaub geht, sollte eine Sicherheitskopie aller gespeicherten Daten auf einem externen Speichermedium erstellt werden.

  2. Software-Updates installieren: Vor dem Reiseantritt sollten das installierte Betriebssystem und alle genutzten Programme auf den neuesten Stand gebracht werden. So werden Sicherheitslücken geschlossen, die Kriminelle sonst für Angriffe ausnutzen könnten.
  3. Daten sichern: Bevor es in den Urlaub geht, sollte eine Sicherheitskopie aller gespeicherten Daten auf einem externen Speichermedium erstellt werden.
  4. Diebstahlschutz aktivieren: Anwender sollten für den Fall eines Geräteverlustes vorsorgen und auf eine Security Software setzen, die einen Diebstahlschutz umfasst. So lässt sich das Gerät aus der Ferne orten, sperren und alle darauf gespeicherten Daten löschen. Bei Notebooks sollte die Festplatte verschlüsselt werden, sodass Diebe keine Chance haben, die gestohlenen Daten zu lesen.
  5. Sperrnummern notieren: Urlauber sollten sich die Servicenummern von ihrem Mobilfunk-Anbieter sowie Kredit- und EC-Karten-Dienstleister merken. Im Fall eines Verlustes kann die betreffende Karte, der Surf-Stick oder das Mobilgerät umgehend gesperrt werden.

Im Urlaub vor Ort

  1. Öffentliche WLAN-Netze meiden: Auf die Nutzung kostenloser Hotspots am Flughafen, Bahnhöfen und im Hotel sollte verzichtet werden, da diese oft nur unzureichend abgesichert sind. Stattdessen sollten Urlauber beim mobilen Surfen auf eine UMTS-Karte setzen.
    Praxistipp: Urlauber sollten sich die Servicenummern von ihrem Mobilfunk-Anbieter sowie Kredit- und EC-Karten-Dienstleister merken.

    Praxistipp: Urlauber sollten sich die Servicenummern von ihrem Mobilfunk-Anbieter sowie Kredit- und EC-Karten-Dienstleister merken.

  2. Vorsicht in Internetcafés: Öffentliche Computer sind oft nicht ausreichend abgesichert, Urlauber sollten daher insbesondere auf Online-Banking und Einkäufe im Internet verzichten und hier keine persönlichen Daten herunterladen. Kriminelle könnten diese Informationen ansonsten ausspähen und für illegale Zwecke einsetzen.
  3. Langfingern keine Chance lassen: Mobilgeräte sollten im Urlaub am besten niemals ausgeliehen oder in fremde Hände gegeben werden. Nutzer sollten darauf verzichten, ihre Smartphones, Tablets oder Notebooks mit an den Hotelpool oder Strand zu nehmen, denn hier lauern Diebe auf unvorsichtige Touristen.
  4. Funknetze deaktivieren: Funkverbindungen, wie etwa WLAN, Bluetooth oder NFC, sollten nur dann genutzt werden, wenn diese auch benötigt werden, denn sie machen ein Gerät angreifbar.
  5. Datenverbindungen ausschalten: Bei Smartphones sollte der Aufbau von Datenverbindungen im Ausland (Roaming) oder in der Nähe von Ländergrenzen unterbunden werden, damit Daten nicht über einen teuren Fremdanbieter empfangen werden. Einige Apps versenden und empfangen Daten auch im Hintergrund, dadurch kann unbemerkt ein hohes Transfervolumen entstehen.