Wetterstationen: Equipment für Hobbymeteorologen

Wetterstationen vereinen mehrere Messgeräte, die meteorologische Parameter erfassen. Die gemessenen Werte erlauben die Beobachtung der aktuellen Wetterlage sowie Wetterprognosen. Im Folgenden erfahren Sie mehr über verschiedene Arten von Wetterstationen und deren Funktionsspektren. Erhalten Sie außerdem Tipps für die optimale Nutzung und Auswertung.
Wetterstationen für meteorologische Vorhersagen | AllyouneedWetterstationen

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    Prognosen mit Wetterstationen

    Welche Arten von Wetterstationen gibt es?

    Sehr einfache, recht unspezifische Wetterprognosen lassen sich bereits anhand einer einzigen Größe erstellen: des Luftdrucks. Regionale Schwankungen des hydrostatischen Drucks der Luft sind maßgeblich für die Entstehung von Hoch- und Tiefdruckgebieten verantwortlich und nehmen somit großen Einfluss auf das Wetter. Allein mit einem Barometer können Sie das kommende Wetter aber nur annäherungsweise vorhersagen. Um genauere Prognosen zu erstellen, benötigen Sie weitere Fakten, z. B. den Temperaturverlauf. Wetterstationen messen deshalb gleich mehrere meteorologisch relevante Parameter und ermöglichen damit vergleichsweise zuverlässige Prognosen. Auf Allyouneed.com finden Sie eine Auswahl an Wetterstationen für unterschiedliche Ansprüche, darunter Modelle von Herstellern wie TFA, Bresser und Davis.

    Grundsätzlich unterscheidet man zwei Arten von Wetterstationen: analoge und digitale. Welche Variante die richtige für Sie ist, hängt von Ihren individuellen Ansprüchen und Vorkenntnissen ab.

    Die analoge Wetterstation: Wettervorhersage für Fortgeschrittene

    Analoge Wetterstationen werden bereits sehr lange für Wetterprognosen eingesetzt. Um Veränderungen der lokalen Wetterlage vorherzusagen, sind sie mit mehreren analogen Messgeräten ausgestattet. Dazu gehören in der Regel:

    • Thermometer: Messung der aktuellen Temperatur
    • Barometer: Messung des Luftdrucks
    • Windmesser: Bestimmung der Windgeschwindigkeit
    • Windfahne: Bestimmung der Windrichtung

    Analoge Wetterstationen werden unter freiem Himmel positioniert. Um die Messergebnisse nicht zu verfälschen, sollten Sie sie auf einer Freifläche montieren. Ein entscheidender Vorteil analoger Geräte ist, dass sie nicht auf eine Stromquelle angewiesen sind. Das macht sie weniger anfällig für Störungen, wodurch ein Aufzeichnungsausfall sehr unwahrscheinlich wird. Zudem können Sie die Güte der Messdaten beim Ablesen unter freiem Himmel besser einschätzen. Die Daten zu beurteilen und richtig zu interpretieren, setzt jedoch gewisse Vorkenntnisse voraus. Außerdem nimmt die manuelle Aufzeichnung mehr Zeit in Anspruch.

    Die digitale Wetterstation: Unkomplizierte Wetterprognosen

    Digitale Wetterstationen können sowohl im Innen- als auch im Außenbereich aufgestellt werden. In der Regel besitzen sie mindestens einen Sensor, den Sie im Freien befestigen. Verfügt das Gerät über mehrere Sensoren, kann es sogar Messergebnisse von verschiedenen Plätzen empfangen. Am Empfangsgerät lässt sich zwischen den Daten hin- und herschalten. Die Sensoren sind über ein Kabel oder per Funk mit dem Empfänger verbunden. Da die Kabellänge bei digitalen Geräten meist nur einige Meter beträgt, ist ihre Montage weniger flexibel als bei einer Funkwetterstation. Funkgesteuerte Wetterstationen nutzen zwei nationale Übertragungsfrequenzen: 433 MHz oder 868 MHz. Die Reichweite des Funksignals hängt von der Basisstation ab. Die meisten Geräte besitzen eine Reichweite von 25 bis zu 100 Metern.

    Tipp: Verlassen Sie sich nicht blind auf die Herstellerangaben zur Reichweite einer Funkwetterstation. Die Reichweiten sind Maximalangaben und gelten nur im Freifeld. Wände, Bäume, andere Funksignale oder elektromagnetische Felder stellen mögliche Störungsquellen dar. Daher sollten Sie den Aufstellungsort mit Bedacht wählen. Platzieren Sie Basisstation und Sensor so, dass sich möglichst wenige Störquellen in der gedachten Verbindungslinie befinden. Testen Sie die Funkverbindung an mehreren Standorten aus, bis Sie eine stabile Übertragung erreicht haben.

    Digitale Wetterstationen liefern umfangreichere Messdaten als analoge Stationen. Der Empfänger speichert alle Parameter über einen längeren Zeitraum, wertet diese aus und erstellt so eine lokale Wettervorhersage, die sich auch ohne Vorkenntnisse an der digitalen Anzeige ablesen lässt. Leicht verständliche Symbole wie Sonne, Wolken oder Regentropfen unterstützen die Interpretation visuell.

    Wetterstation mit Sensor

    Neben meteorologischen Daten zeigen digitale Wetterstationen oft auch Uhrzeit, Datum, Wochentag und Mondphase an. Letzteres hilft Ihnen z. B., wenn Sie sich bei der Pflege Ihres Gartens nach dem Mondkalender richten. Somit gleichen die Stationen einem Multi-Messgerät mit großem Funktionsumfang. Zu berücksichtigen ist, dass eine digitale Wetterstation, ob mit Funk- oder Kabelverbindung, eine Stromquelle benötigt. Die meisten Geräte werden an das Stromnetz angeschlossen oder durch Batterien versorgt. Neuere Stationen sind mit Solarzellen ausgestattet, die Sonnenlicht in elektrische Energie umwandeln. Unabhängig von der Art der Stromversorgung gilt jedoch: Eine digitale Wetterstation ist störungsanfälliger als eine analoge. Auch Schmutz oder Staub auf dem separat angebrachten Sensor können die Messergebnisse beeinträchtigen.

    Vor- und Nachteile der Wetterstationen auf einen Blick:

    Analoge Wetterstation Digitale Wetterstation
    Vorteile
    • Ist nicht auf Stromquelle angewiesen.
    • Störungsanfälligkeit ist geringer.
    • Güte der Daten lässt sich gut abschätzen.
    • Ist im Innen- und Außenbereich einsetzbar.
    • Liefert umfangreichere Messdaten.
    • Es sind keine Vorkenntnisse zur Dateninterpretation notwendig.
    • Liefert vielfältige Angaben (Datum, Mondphase u. a. m.).
    Nachteile
    • Ist ausschließlich im Außenbereich auf Freifläche zu platzieren.
    • Die Interpretation der Messdaten erfordert Vorkenntnisse.
    • Die manuelle Datenaufzeichnung ist zeitintensiver.
    • Muss an Stromquelle angeschlossen werden.
    • Funkverbindung kann durch Störquellen beeinträchtigt werden.
    • Messergebnisse sind störungsanfälliger (Staub, Schmutz auf Sensor).

    Gibt es besonders zuverlässige digitale Wetterstationen?

    Ja, es gibt besonders verlässliche Modelle. Elektronische Wetterstationen beispielsweise berechnen die Tendenzen nicht selbst. Sie empfangen über ein Funksignal mehrtägige Wettervorhersagen, die auf professionell aufbereiteten Messergebnissen beruhen. Dabei verwenden sie eines von zwei Systemen: WETTERdirekt oder METEOTIME. Da beide Technologien spezielle Funknetze nutzen, ist die Empfangssicherheit besonders hoch. Lokale Messergebnisse, etwa die aktuelle Außentemperatur und Luftfeuchtigkeit, werden auch hier über einen Sensor erfasst. So können Sie auch an einer elektronischen Wetterstation die lokalen Wetterverhältnisse ablesen.

    WETTERdirekt-Stationen empfangen mehrmals täglich Prognosen, die aus globalen Wetterdaten abgeleitet werden. Die Entwicklung für 50 deutsche Wetterregionen wird per Satellitentechnik über ein nationales Funknetz automatisch an die Stationen übermittelt. METEOTIME-Geräte erhalten ihre Daten über deutsche und schweizerische Funksignale. Die Wettervorhersagen für 90 Wetterregionen im europäischen Raum werden zweimal täglich aktualisiert.

    Externe Auswertung der Wetterparameter

    Besitzt Ihre digitale Wetterstation eine Schnittstelle, um die Daten auf den PC zu übertragen, können Sie diese mit einer entsprechenden Software aufbereiten und auswerten. Zur Datenübertragung nutzen die meisten Geräte eine USB-Schnittstelle oder WLAN. Das Funktionsspektrum von Meteorologie-Programmen variiert mitunter stark. Möglichen Funktionen sind z. B.:

    • Mehrere Messparameter darstellen und miteinander vergleichen.
    • Datenverläufe über beliebig lange Zeiträume darstellen.
    • Berechnung von Wetterstatistiken anhand regelmäßiger Datenerhebung (z. B. Durchschnittstemperatur, Niederschlag und Eistage).
    • Direkter Zugriff auf das Funkinterface (z. B. Auswertung der Empfangsgüte von Funksignalen).
    • Erstellung animierter Wettergrafiken.
    • Übertragung von Bildern einer Webcam (z. B. zur aktuellen Wetterlage auf der eigenen Wetter-Homepage).
    Datenauswertung einer Wetterstation

    Einige Wetterstationen mit PC-Schnittstelle werden bereits mit zugehöriger Software verkauft. Ist dies nicht der Fall oder reicht das Funktionsspektrum der beigefügten Software nicht aus, können Sie dieses durch leistungsstarke Zusatzprogramme erweitern. Möchten Sie Luftfeuchtigkeit, Temperatur oder andere Messgrößen auch mit dem Handy abrufen? Einige Wetterstationen wurden speziell für die Nutzung mit einem Smartphone entwickelt. Sie ermitteln oftmals auch Sauerstoffgehalt, Luftqualität sowie Umgebungslautstärke und versenden eine Warnmeldung an das Mobiltelefon, wenn diese Werte außerhalb der üblichen Parameter liegen.

    Tipp: Prüfen Sie vorher, ob die Software zum Betriebssystem Ihres Computers bzw. Ihres Smartphones passt. So gibt es im Nachhinein keine bösen Überraschungen.

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