Trennen, Schruppen und Bürsten

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    Funkenflug beim Trennen mit Winkelschleifer

    Winkelschleifer: Allrounder in der Werkstatt

    Winkelschleifer, auch als Flex oder Trennschleifer bekannt, sind echte Multifunktionswerkzeuge. Mit ihnen lassen sich unterschiedlichste Materialien trennen und deren Oberfläche schleifen, schruppen oder bürsten. Möglich wird dies durch einen Motor, dessen Kraft in eine rechtwinklig zur Drehachse des Motors laufende Drehbewegung umgesetzt wird. Die möglichen Einsatzgebiete hängen von den verwendeten Aufsätzen ab. Diese müssen auf das jeweilige Material und das Arbeitsvorhaben abgestimmt sein.

     

    Diese Winkelschleifer gibt es

    Man unterscheidet zwischen Ein- und Zweihand-Winkelschleifern. Der Hauptunterschied liegt in den jeweiligen Drehzahlen. Während diese sich bei Einhandgeräten regulieren lassen, steht dem Nutzer bei einem Zweihandgerät nur eine Drehzahl zur Verfügung. Bei den Geräten für den Privatgebrauch handelt es sich in der Regel um Einhand-Winkelschleifer.

     

    Darauf gilt es beim Kauf eines Winkelschleifers zu achten

    Zwei Männer trennen Rohr mit Winkelschleifer
    • Der Motor: Bei diesem kommt es auf Kraft und Handhabbarkeit an. Gerade wenn Sie den Winkelschleifer über einen längeren Zeitraum nutzen, sollte der Motor der steten Belastung gewachsen sein. Ein leistungsstarker Motor geht jedoch auch meist mit einem höheren Gewicht einher, das bei längerer Nutzung zu Ermüdungserscheinungen führen kann. Es gilt also einen Kompromiss zwischen Leistung und Handhabbarkeit zu finden.
    • Bedienkomfort: Um die Scheiben möglichst leicht wechseln zu können, ist eine Spindelarretierung von Vorteil. Verfügt Ihr Gerät nicht über eine solche Leichtwechselfunktion, benötigen Sie Werkzeug, um die Scheiben zu wechseln. Achten Sie außerdem darauf, dass der Winkelschleifer während des Betriebs nicht zu stark vibriert. Das schont die Gelenke und erhöht den Bedienkomfort sowie die Arbeitssicherheit.
    • Linkshänder: Achten Sie als Linkshänder auf einen auswechselbaren Griff, der Ihnen einen höheren Bedienkomfort ermöglicht.
     

    Tipp: Schon vor dem Kauf eines Winkelschleifers empfiehlt es sich, das geplante Einsatzfeld abzustecken, da nicht jedes Gerät sämtliche Arten von Schleifscheiben aufnehmen kann. Wenn Sie wissen, welche Schleif- und Trennscheiben Sie benötigen, können Sie auch den entsprechenden Winkelschleifer wählen. Für den vielseitigen Einsatz eignen sich z. B. Allround-Winkelschleifer im 750-Watt-Bereich. Möchten Sie das Gerät hingegen vorwiegend zum Schleifen nutzen, eignet sich ein Schleifer mit 1.000 Watt oder mehr besser, da der Motor ständig gegen die Reibung der Scheibe arbeiten muss. Wollen Sie das Gerät zum Kürzen von Materialien verwenden, etwa von Bewehrungsstahl, reicht auch ein schwächeres Gerät. Hier ist vor allem eine hohe Drehzahl entscheidend.

     

    Sicherheitshinweise

    Vermeiden Sie Verletzungen, indem Sie bei der Arbeit mit einem Winkelschleifer immer folgende Sicherheitshinweise berücksichtigen:

    • Tragen Sie immer eine Schutzbrille, um die Augen vor umherfliegenden Werkteilen und Funken zu schützen.
    • Verwahren Sie brennbares Material nicht in Reichweite des Funkenflugs.
    • Tragen Sie immer einen Gehörschutz.
    • Tragen Sie während der Arbeit mit einem Winkelschleifer schwer entflammbare Baumwollkleidung.
    • Arbeiten Sie nie ohne Abdeckung. Der aus Kunststoff oder Metall gefertigte Schutz leitet Funken und Abrieb vom Nutzer weg.
     

    Die Einsatzgebiete des Winkelschleifers

    Mann schleift Autolack ab

    Wie bereits erwähnt, ist ein Winkelschleifer ein echter Allrounder. Im Folgenden erfahren Sie, bei welchen Aufgaben Ihnen das Gerät eine Hilfe ist.


    Trennarbeiten

    Mit einem Winkelschleifer trennen Sie Werkstoffe schnell und ohne großen Kraftaufwand. Welche Trennscheibe die richtige ist, hängt von dem zu bearbeitenden Material ab. Um Metalle und metallische Legierungen wie Stahl und Edelstahl zu bearbeiten, benötigen Sie kunstharzgebundene Trennscheiben. Aufgrund ihrer Zusammensetzung sind sie besonders widerstandsfähig und halten auch starken Belastungen stand. Zum Trennen von Beton, Naturstein und Asphalt eignen sich Diamanttrennscheiben am besten: Für feine Schnitte in Fliesen und Keramik sollten Sie eine Diamanttrennscheibe mit glattem Rand verwenden. Naturstein und Beton bearbeiten Sie mit einer Trennscheibe mit geriffeltem Rand. Zur Durchtrennung harter Betonarten sollten Sie Scheiben mit Rand verwenden, der in mehrere Segmente unterteilt ist. Diese erlauben noch stärkere Schnitte.

    Werkstücke aus Holz und Kunststoff nehmen eine Sonderstellung ein. Da durch die Reibung der Trennscheiben starke Hitze entsteht, eignen sich Winkelschleifer nur bedingt, um diese Materialien zu bearbeiten. Zwar werden mittlerweile Spezialtrennblätter für Holz und Kunststoff angeboten, die Bearbeitung mit einer Säge ist jedoch einfacher und sicherer.

     

    Schruppen

    Beim sogenannten Schruppen wird Werkstoff mit großem Span vom eigentlichen Werkstück abgehoben, um diesem eine bestimmte Form zu geben. Häufig wird das Schruppschleifen bei der Schweißnahtbehandlung angewandt. Besonders wichtig ist es dabei, das richtige Maß an Druck auszuüben. Ist der Druck zu hoch, kommt es zu hitzebedingten Verfärbungen, ist er zu niedrig, springt die Schruppscheibe. Verwenden Sie zum Schruppen immer eine darauf ausgelegt Schruppscheibe. Sie ist durch ein eingearbeitetes Gewebe gekennzeichnet, das das Schleifmittel innerhalb der Scheibe stabilisiert. Trennscheiben bestehen nur außen aus einem stabilisierenden Glasfasergewebe. Verwendet man diese zum Schruppen, besteht die Gefahr, dass sie zerbröseln. Durch die Fliehkraft herumgeschleuderte Partikel werden dann zur Gefahrenquelle.

     

    Schleifen und Polieren

    Für die verschiedenen Schleifarbeiten gibt es auch unterschiedliche Schleifscheiben für den Winkelschleifer. Je nach Gestaltung können beseitigen diese kleine Unebenheiten oder entfernen dicke Lackschichten. Mit Drahtbürstenaufsätzen entfernen Sie Roststellen oder säubern Schweiß- und Lötstellen. Auch ganz feine Arbeiten gehen mit einem entsprechenden Aufsatz schnell von der Hand. Um Metall zu polieren, verwenden Sie auf Gummitellern befestigte Fellscheiben. Eine große Auswahl an Schleif- und Polierzubehör finden Sie bei Allyouneed.

     

    Tipp: Üben Sie beim Schleifen zu viel Druck auf den Schleifer aus, erhalten Sie schlechtere Schleifergebnisse und erhöhen die Belastung des Geräts.

    Welche Arbeiten Sie mit dem Winkelschleifer auch ausführen, achten Sie bei den Trenn- und Schruppscheiben immer darauf, dass diese den Normen EN 12413 und EN 13236 entsprechen. Diese Normen bilden die Sicherheitsstandards, die von den Herstellern eingehalten werden müssen, damit die Schleif- und Schruppscheiben auch unter hoher Belastung einsatztauglich bleiben.

     

    Zubehör für Winkelschleifer

    Für Arbeitsschritte, bei denen hohe Präzision wichtig ist, lohnt sich die Anschaffung einer Haltevorrichtung. Fixieren Sie den Winkelschleifer darin, bleibt das Werkstück weiterhin beweglich. Beim Zuschneiden von Fliesen oder Formsteinen ermöglicht das besonders genau Schnitte. Den Bedienkomfort erhöhen Sie durch eine Staubabsaugung, die Abrieb und Material unter einer Haube aufnimmt.

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