Sättel für sicheren Sitz: Lederwaren für das Pferd

Das Glück der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde, heißt es. Gut, wenn man hoch zu Ross auch bequem unterwegs ist: Wer jemals versucht hat, sich im Galopp auf einem glatten Pferderücken zu halten, weiß den Komfort der Sättel zu schätzen. Auch für das Pferd ist es angenehmer, einen Reiter zu tragen, wenn dessen Last sich ergonomisch durchdacht auf dem Rücken verteilt. Der Sattel gehört zur notwendigen Grundausstattung für den Reitsport. Beim Kauf von Sätteln sollten Sie nicht sparen. Es lohnt sich: Bei guter Pflege können Sie Sättel viele Jahre nutzen, oft begleiten Sättel ein Tier ein Pferdeleben lang.

Lassen Sie sich hier inspirieren und entdecken Sie die große Angebotsvielfalt bequemer und ergonomischer Sättel für Ihr Sport- oder Freizeitpferd.

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    Sättel als Reitsport-Zubehör.
     

    Inhaltsverzeichnis:

    Pferd und Reiter: Seit wann gibt es Sättel?

    Ursprünglich waren Sättel nicht zum Reiten da und sahen anders aus, als wir sie heute kennen. Die ersten Sättel waren Packsättel. Sie bestanden aus Brettern, die an den Seiten des Tieres angebracht und mit Bügeln verbunden wurden, um das Gewicht des Gepäcks zu verteilen. Allerdings dauerte es nicht lange, bis findige Menschen auf die Idee kamen, ein Kissen zwischen diese Bretter zu legen und sich selbst auf den Rücken des Packtieres zu setzen: Die Urform des Reitsattels war entstanden. Während die antiken Griechen und Römer lange Zeit auf Kissen ritten, entwickelten die Kelten den Sattel weiter, fertigten ihn aus Leder und versahen ihn mit praktischen Aufbauten. Die Römer übernahmen die Innovation. Hätten Sie gedacht, dass es die Sättel mit Steigbügeln waren, die den Lauf der Geschichte beeinflussten? Diese Modelle kamen im Zuge der Völkerwanderung aus Asien nach Westen und boten berittenen Kämpfern entscheidende Vorteile.

    Welche Sättel gibt es?

    Sättel können Kunstwerke sein.
     

    Verschiedene Kulturen haben die Entwicklung der Sättel beeinflusst. Cowboys benutzten andere Sättel als ein Soldat bei der Kavallerie. Auch die unterschiedlichen Reitweisen führten zur Entstehung verschiedener Sättel.

    • Vielseitigkeitssattel: Der „englische“ Sattel ist im Dressur- und beim Springreiten einsetzbar und eignet sich für Reitanfänger und Hobbyreiter.
    • Dressursättel: Bei diesen Sätteln sind die Sattelblätter länger geschnitten, wodurch das Geben von Hilfen bei Dressurlektionen erleichtert wird.
    • Springsättel: Sättel zum Springen sind länger, breiter und flacher als Dressur-Sättel und haben hohe Pauschen, die dem Knie Halt bieten.
    • Wanderreitsättel: Ein solcher Sattel hat eine große Auflagefläche und ist optimal für schonendes Distanzreiten.
    • Ponysättel: Kleine Tiere brauchen kleine Sättel. Ponysättel sind der Anatomie von Ponys angepasst.
    • Westernsättel haben eine große Auflagefläche, sind meist aufwendig verziert und gelten als bequem und für lange Ritte geeignet.
    • Damensättel spielen im modernen Reitsport eine untergeordnete Rolle. Solche Sättel werden von Reiterinnen mit Rock verwendet.

    Worauf sollte ich beim Kauf der Sättel achten?

    Sättel sind eines der kostenintensivsten Accessoires für einen Reiter. Die Auswahl sollte gut überlegt sein. Ein Fehlkauf ist nicht nur ärgerlich, sondern kann für Pferd und Reiter auch unangenehme Folgen haben. Zunächst sollten Sie klären, welchen Reitstil Sie bevorzugen und vorwiegend ausüben. Ein Westernsattel eignet sich nicht für Springturniere, ein Dressursattel nicht fürs Wanderreiten. Der Sattel muss außerdem dem Pferderücken angepasst sein: Sättel liegen nicht locker auf dem Pferd; der Sattel muss sich so exakt an den Pferderücken schmiegen wie ein bequemer Schuh an Ihren Fuß. Ein falscher Sattel verursacht Verspannungen, Scheuerstellen und andere gesundheitliche Probleme. Zuletzt müssen auch Sie bequem auf dem Sattel Platz nehmen können: Er muss Ihre Größe haben, wobei Sättel im Zweifelsfall besser etwas zu groß als zu klein gewählt werden. Die optimale Sitzgröße hängt von der Anatomie Ihres Beckens und Ihrer Beine ab. Der Sattel muss also auch Ihnen wie angegossen „passen“.

    Lederpflege im Stall: Wie reinige ich Sättel?

    Western-Sättel gelten als bequem.
     

    Damit Sie lange Freude an Ihrem Sattel haben, muss er sorgsam gepflegt werden. Das bedeutet, dass Sie ihn bei oberflächlichen Verschmutzungen wie Schlammspritzern oder Schweiß zügig abwischen sollten. Dazu eignen sich Babytücher sehr gut. Etwa alle zwei Monate wird eine umfassende Reinigung des Sattelzeugs fällig. Da Sättel größtenteils aus Leder bestehen, gehen Sie dabei ähnlich vor wie bei der Pflege von Ledermöbeln oder -bekleidung: Sättel benötigen spezielle Lederpflege. Und so wird es gemacht: Zunächst schnallen Sie alles Zubehör wie Sattelgurt und Steigbügel vom Sattel ab. Zur Behandlung der Lederteile des Sattels gibt es Sattelseife. Damit und mit einem Schwamm säubern Sie das Leder zunächst vor und trocken es dann ab. Anschließend tragen Sie Lederfett auf den Sattel auf, lassen es über Nacht einwirken und wischen schließlich die Rückstände mit einem trockenen Tuch ab. Textile Sattelgurte können in milder Seifenlauge gewaschen, Metallteile wie Schnallen mit einer kleinen Bürste geschrubbt werden.

    Welches Zubehör gibt es für Sättel?

    Die eigentlichen Sättel sind die Sitze, die auf dem Pferdrücken aufliegen. Zu dieser Basiskomponente gehören verschiedene Zusatzteile, die dafür sorgen, dass der Sattel auf dem Pferd und der Reiter im Sattel bleibt.

    • Sattelgurte: Diese Gurte werden unter dem Bauch des Pferdes hindurch geführt, um den Sattel am Rücken festzuschnallen. Für Sattelgurte gibt es Polsterungen, die das Scheuern des Gurtes verhindern sollen.
    • Steigbügel: Steigbügel für die Füße des Reiters gibt es in verschiedenen Formen und Breiten. Sie werden über Steigbügelriemen an Sätteln befestigt und auf die richtige Länge geschnallt.
    • Vorderzeug: Das Vorderzeug ist ein zusätzlicher, zwischen den Vorderbeinen des Pferdes verlaufender Gurt, mit dem Sättel vor dem Verrutschen gesichert werden. Es kommt meist beim Springen oder bei Geländeritten zum Einsatz.
    • Satteldecken: Eine Reitdecke wird Sätteln untergelegt und verhindert, dass das Leder am Pferderücken scheuert oder drückt.

    Finden Sie hier die passenden Sättel und das richtige Zaumzeug für angenehme und schonende Ausritte.

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