Von der einfachen Handsäge bis zur Kettensäge

Sägen | AllyouneedSägen

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    Marken der Kategorie Sägen

    Handwerker und seine Handkreissäge

    Sägen: Werkzeuge mit langer Tradition

    Kaum ein Werkzeug ist vom Prinzip her so einfach und in der Verwendung und Konstruktion so vielfältig wie die Säge. Sowohl Holz und Metall als auch Stein und Beton lassen sich mit den richtigen Sägen problemlos durchtrennen. Die Säge gehört zu den ältesten Werkzeugen und wird heutzutage (in weiterentwickelter Form) noch immer benutzt. Bereits in der frühen Steinzeit haben unsere Ur-Ahnen gesägt, Ägypter und Römer fertigten die ersten Metallsägen. Die Stahlsäge im 15. Jahrhundert war eine Weiterentwicklung und wurde vorwiegend von Holzfällern als Alternative zur Axt benutzt. Seitdem sind immer neue Sägetypen entwickelt worden, die alle einen anderen Zweck erfüllen.

    Handsägen

    Die gute alte Handsäge

    Handsägen sind die klassische Variante der Sägen; sie werden mit reiner Körperkraft bedient. Wenn Sie eine Säge kaufen, müssen Sie sich zunächst einmal mit den Unterschieden auseinandersetzen, um zu wissen, welche Säge nun für Ihren Bedarf die richtige ist. Zunächst wird zwischen gespannten und ungespannten Sägen sowie den japanischen Sägen unterschieden. Des Weiteren spielen die Verzahnung der Sägeblätter sowie das Material eine Rolle, das bearbeitet werden soll – Holz, Metall, Stein und andere Materialien stellen jeweils andere Ansprüche an das Sägeblatt. Wir erklären Ihnen die wichtigsten Sägearten und ihre Besonderheiten.

    Gespannte Sägen

    Wie der Name schon verrät, wird bei gespannten Sägen das Sägeblatt in einen Bügel oder ein Gestell eingespannt. Gestell- und Bügelsägen gibt es in unterschiedlichen Größen; sie eignen sich je nach Größe für grobe Holzarbeiten in Haushalt und Garten, für filigrane Modellbau- und Bastelarbeiten sowie zum Trennen von Metallrohren und vielem mehr. Der Vorteil der gespannten Sägen liegt im reibungslosen und schnellen Austausch der Sägeblätter. Dadurch lassen sich mit ein und derselben Säge unterschiedliche Arbeiten durchführen. Das spart nicht nur Zeit, sondern auch Kosten: Neue Sägeblätter sind recht günstig in der Anschaffung.

    Ungespannte Sägen

    Bei den ungespannten Sägen steht das Sägeblatt nicht unter Spannung durch Bügel oder Gestell, stattdessen sorgen ein stärkeres Sägeblatt oder ein verstärkter Rücken für die nötige Stabilität. Die bekanntesten ungespannten Sägen sind die Feinsägen, die meist sehr handlich und mit einem einfachen Griff ausgestattet sind, und der Fuchsschwanz, der keinen verstärkten Rücken hat und nur an einem Handgriff befestigt ist. Deswegen lässt sich das Sägeblatt des Fuchsschwanzes auch sehr stark biegen.

    Japanische Sägen

    Die japanische Säge ist ein Sonderfall, sie kann aber den ungespannten Sägen zugeordnet werden, da sie nur an einem Griff befestigt ist. Sie ist quasi das fernöstliche Gegenstück zu Feinsäge und Fuchsschwanz, erlaubt jedoch feinere Schnitte mit geringem Kraftaufwand. Aufgrund der Anordnung der Sägezähne arbeitet die Japansäge (Nokogiri) im Unterschied zu anderen Handsägen ausschließlich auf Zug. Mittlerweile gibt es allerdings auch spezielle Japan-Sägeblätter für Spannsägen, was die Nokogiri zum Sonderfall macht – klassischerweise handelt es sich jedoch um eine ungespannte Säge.

    Kleine Sägeblattkunde

    Die Sägeblätter sind das Herzstück von Sägen: Sie machen das Durchtrennen eines Materials erst möglich. Ein Sägeblatt besteht aus einer dünnen, mit Zähnen versehenen Platte. Zum Trennen dringen die Zähne in das Material ein und entfernen dünne Späne, weshalb Sägen zu den zerspanenden Werkzeugen gehören. Die Ausrichtung der Zähne entscheidet über die Funktionsweise einer Säge: Die meisten Handsägen arbeiten schiebend, das heißt in der Vorwärtsbewegung wird das Material zerspant, während die Japansägen und die meisten maschinenbetriebenen Sägen ziehend arbeiten. Bei Spezialsägen, wie Forst-, Fein- oder Metallsägen, sind die Zähne jedoch für den beidseitigen Schnitt angelegt und zerspanen sowohl in der Schub- als auch in der Zugbewegung.

    Elektrische Sägen

    Präzision mit Tischkreissägen

    Gerade bei umfangreichen Arbeiten danken Handwerker weltweit den Erfindungen und Entwicklungen des 20. Jahrhunderts – seitdem kann man nämlich elektrische Sägen kaufen. Das oft anstrengende und zeitintensive Sägen wurde damit zu einer leichten und vor allem schnell durchführbaren Arbeit. Für viele Handwerker wurden aufwendige Arbeiten mit Einführung der Elektrowerkzeuge sogar überhaupt erst möglich. Aber auch bei den von einem Elektromotor betriebenen Sägen gibt es viele Varianten – etwa Hand- und Standsägen. Wir erklären, für welche Arbeit Sie welche Säge kaufen sollten.

    Die elektrischen Handsägen

    Eine der meistverbreiteten handgeführten Elektrosägentypen ist die Stichsäge, in die ein gerades Sägeblatt eingespannt wird und die Materialien mithilfe von Hubbewegungen zersägt. Die Stichsäge wird vor allem genutzt, um Kurven und geschwungene Linien auszuschneiden. Vermutlich noch verbreiteter ist die Kreissäge, die sich vor allem für lange, gerade Schnitte eignet. Die rotierende Scheibe führt einen sauberen Schnitt aus, eine Führungsschiene sorgt für Präzision. Die Kreissäge ist somit erste Wahl, um Material wie Fußbodenbeläge oder Platten abzulängen.

    Standsägen mit Elektromotor

    Standsägen sind eher in professionellen Werkstätten zu finden als im Hobbykeller eines Heimwerkers. Die Königsklasse ist die Tischkreissäge, bei der das Sägeblatt aus einem Schlitz nach oben ragt und nicht wie bei der handbetriebenen Kreissäge nach unten. Mit Führungsschienen und Winkeln lassen sich mit der Tischkreissäge Werkstoffe millimetergenau zuschneiden. Eine Variante der Tischkreissäge ist die Kapp- und Gehrungssäge. Bei ihr lässt sich das Sägeblatt mittels eines Hebels auf das Material absenken, weshalb sie vor allem genutzt wird, um lange Werkstücke zu kappen oder schräge Schnitte (Gehrungen) auszuführen.

    Kettensägen für Forstarbeiten

    Die Kettensäge ist nicht einfach zu bedienen, einige Bundesländer setzen dafür Lehrgänge und einen Motorsägenschein voraus. Kettensägen gibt es entweder mit Elektromotor oder einem Verbrennungsmotor, der mit Benzin betrieben wird. Sie kommt vor allem dann zum Einsatz, wenn grobe Schnitte anstehen, beispielsweise um Bäume zu fällen oder auszuästen oder um Brennholz zu schneiden. Je nach Bedarf gibt es Kettensägen mit unterschiedlichen Schwertlängen, Motorisierungen und weiteren Ausstattungsmerkmalen.

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