Rauchmelder: Unscheinbare Lebensretter

Rauchmelder selbst können kein Feuer löschen. Dennoch sind die unscheinbaren Geräte dazu in der Lage, rechtzeitig vor einem solchen zu warnen und damit Leben zu retten. Doch wie funktionieren die kleinen Lebensretter, welche verschiedenen Arten gibt es und worauf gilt es bei Kauf und Betrieb zu achten? Im Folgenden erfahren Sie mehr über Rauchmelder.
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    Rauchmelder an Decke umgeben von Rauchschwaden

    Die Pflicht zum Rauchmelder

    Deutschlandweit ist die Installation von Rauchmeldern in Wohnungen in der jeweiligen Landesbauordnung der einzelnen Bundesländer vorgeschrieben. In allen 16 Ländern ist die Ausstattung von Neubauten und umfangreichen Umbauten Pflicht. Es gibt jedoch Übergangsfristen. Einheitlich geregelt ist, dass Schlafzimmer, Kinderzimmer und Flure mit mindestens einem Rauchmelder ausgestattet werden müssen. Einige Bundesländer haben diese Pflicht auf die Installation in weiteren Räumen ausgeweitet. Wer für den Einbau und die Wartung der Geräte zuständig ist und wie lange die Übergangsfrist gilt, variiert allerdings. Bei Allyouneed finden Sie eine große Auswahl an Rauchmeldern online, um Ihre eigene Wohnung oder Mietwohnung sicherer zu machen.

     

    So funktionieren Rauchmelder

    Im Brandfall lösen Rauchmelder automatisch einen Alarm aus und warnen mit diesem die Bewohner. Das Funktionsprinzip basiert auf Fotoelektrik: In dem Gehäuse befindet sich eine optische Kammer mit Infrarot-Leuchtdiode und lichtempfindlichen Sensor. Die Leuchtdioden senden in regelmäßigen Abständen Lichtimpulse aus, die bei klarer Luft nicht auf den Sensor treffen. Befinden sich hingegen feine Rauchpartikel in der Luft, wird das Licht gestreut reflektiert und trifft auf den Sensor. Dieser löst eine Sirene aus. Da die Lichtimpulse jedoch auch an Wassermolekülen brechen, kann ein solcher Rauchmelder auch durch Wasserdampf ausgelöst werden. Auch Staubpartikel von Werkstücken können einen Fehlalarm auslösen. Aus diesem Grund eignen sich fotoelektrische Rauchmelder nicht für Küchen, Badezimmer und Werkstätten. Hier empfiehlt es sich, einen sogenannten Hitzemelder einzusetzen, der auf einen Anstieg der Zimmertemperatur regiert.

    Tipp: Da herkömmliche Rauchmelder mit einem akustischen Signal warnen, eignen sie sich nicht für hörgeschädigte und gehörlose Personen. Hier sollten Systeme eingesetzt werden, die zusätzlich mit einem hellen Licht oder mit Vibration auf Gefahren aufmerksam machen.

     

    So montieren Sie Rauchmelder

    Rauchmelder wird an Decke verschraubt

    Da Rauch immer nach oben steigt, sind Rauchmelder grundsätzlich an der Zimmerdecke zu montieren. Am besten eignet sich ein Platz in der Raummitte, der mindestens einen halben Meter von der Wand entfernt ist. Ebenfalls wichtig: Bringen Sie das Gerät auch bei vorhandenen Dachschrägen immer waagerecht an und vermeiden Sie Plätze in der Nähe von Luftschächten oder starker Zugluft.


    Rauchmelder kaufen: Darauf sollten Sie achten

    Möchten Sie einen Rauchmelder kaufen, sollten Sie auf einige Parameter achten, um die individuelle Eignung und Güte zu garantieren:

    • Wohnungsgröße: Für Wohnungen bis zu einer Größe von 100 Quadratmetern eignen sich sogenannte Stand-Alone-Geräte. Sie werden einzeln installiert und lösen nur Alarm aus, wenn der eigene Sensor aktiviert wird. Zur Überwachung größerer Wohnungen und mehrerer Etagen bieten sich funkvernetzte Rauchmelder an. Wird ein Sensor ausgelöst, geben alle Geräte ein Alarmsignal ab.
    • Wartungsaufwand: Der Aufwand der Wartung hängt von den eingesetzten Batterien ab. Herkömmliche Batterien halten durchschnittlich zwei bis drei Jahre. Geräte, die mit einer Longlife-Lithium-Batterie betrieben werden, sind bis zu zehn Jahre wartungsfrei.
    • Zertifizierung: In Deutschland verkaufte Rauchmelder müssen das CE-Siegel tragen. Dieses gewährleistet die grundlegende Qualität. Darüber hinaus müssen die DIN EN 14604 und ergänzend dazu die DIN 14676 erfüllt werden. In den Normen sind Details zu dem Alarmsignal, dem Signal zum Batteriewechsel sowie der Überprüfung und Bauweise des Geräts festgehalten. Zusätzliche Sicherheit bringen das TÜV-Siegel und die VdS-Zertifizierung des Prüfinstituts des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft.
    • Montagemöglichkeiten: Am sichersten ist die dauerhafte Befestigung mithilfe von Schrauben. Möchten Sie auf eine Bohrung in der Decke verzichten, haben Sie alternativ die Möglichkeit, den Rauchmelder mit Magnetklebe- oder Gelpads zu befestigen. Diese haften jedoch nur, wenn die Geräterückseite glatt und ebenmäßig ist.
    • Funktionskontrolle: Um die einwandfreie Funktion kontrollieren zu können, müssen alle in Deutschland erhältlichen Rauchmelder eine Kontrolltaste besitzen. Dient das Gerätegehäuse selbst als Taste, lässt sich die Funktionalität mithilfe eines langen Gegenstands einfach vom Boden aus testen. Verfügt das Gerät über eine gesonderte Kontrolltaste, wird zur Betätigung in der Regel eine Leiter benötigt. Gibt der Rauchmelder über ein regelmäßiges Blinksignal seine Funktionstüchtigkeit an, empfiehlt es sich für Schlafräume, Rauchmelder zu verwenden, deren Funktionsleuchte sich bei Dämmerung automatisch dimmt. So stört das Kontrollsignal nicht beim Einschlafen.

    In Bezug auf die Sicherheit sollte der Preis eine untergeordnete Rolle spielen. Dennoch finden Sie bei Allyouneed Rauchmelder, die günstig sind und alle gesetzlichen Vorschriften erfüllen. Entdecken Sie auch weitere Produkte, die Ihr Zuhause noch sicherer machen wie CO-Melder und Feuerlöscher.

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