Rasierpinsel - Für die perfekte Rasur

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Rasierpinsel in Metallschale mit Rasiermesser

Retrocharme dank Rasierpinsel

In Zeiten von elektrischen Rasierern hat die Nassrasur schon fast einen gewissen Retrocharme. Doch auch heute greifen nach wie vor etliche Männer auf den guten, alten Nassrasierer zurück. Hierzu unerlässlich: Rasierschaum für eine zarte und gründliche Rasur. Dies wiederum setzt einen Rasierpinsel voraus, um Rasierschaum aufzutragen, und auf Wunsch auch selbst herzustellen – und das bereits seit mehr als 250 Jahren! So geht die Geschichte des Rasierpinsels auf Mitte des 18. Jahrhunderts zurück. Zuvor war es üblich den zur Rasur notwendigen Schaum mit der Hand aufzutragen. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts schließlich waren Rasierpinsel schon weit verbreitet. Seinen Siegeszug setzte der Rasierpinsel bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts fort. Erst die Konkurrenz bestehend aus Rasiergel und Rasierschaum aus Sprühdosen führte schließlich wieder zu einer rückläufigen Verwendung von Rasierpinseln – zumindest in westlichen Gesellschaften.

Alles im Griff mit Rasierpinsel

Rasierpinsel bestehen aus zwei Bestandteilen: Den charakteristischen Haaren und einem kurzen Griff. Die heute erhältlichen Griffe bestehen dabei im Regelfall aus Kunststoff. Der Grund: Kunststoff ist wasserbeständig und verändert auch bei häufigem Kontakt mit Wasser nicht seine Form. Holzgriffe dagegen weisen nach einiger Zeit Risse auf – zumindest, wenn sie nicht in einem Rasierpinselhalter gelagert werden, wo das Pinselhaar abtropfen kann. Neben Kunststoff sind übrigens auch Griffe aus Metall äußerst widerstandsfähig.

Neben dem klassischen Rasierpinsel hat sich vor allem eine Sonderform etabliert: der Rasierpinsel für die Reise. Dieser besitzt neben Griff und Haaren eine gesonderte Hülle, die das empfindliche Haar des Pinsels während der Reise schützt. Rasierpinsel im Travel-Format sind für mit entsprechenden Schutzkappen ausgestattet. In der Regel lässt sich diese auf einer Seite mit dem Griff des Rasierpinsels verschrauben. Sie umschließt dann den Pinsel und deckt auch die Pinselhaare mit ab, ohne diese einzudrücken. Diese Konstruktion verhindert, dass die empfindlichen Pinselhaare beim Transport brechen und stellt zugleich sicher, dass die Haare nach Benutzung abtropfen können.

Rasierpinsel auf Rasierseife in Holzdose

Der Rasierpinsel ist eine haarige Angelegenheit

Das Herzstück eines jeden Rasierpinsels sind die verwendeten Haare. Sie bestimmen, welche Qualität der hergestellte Schaum letztlich hat. Während Dachshaar das mit Abstand verbreitetste Haarmaterial ist, gibt es noch eine ganze Reihe weiterer Haartypen, die sich in den letzten Jahrzehnten etabliert haben.

Zu nennen sind hier insbesondere

  • Synthetische Fasern
  • Borsten
  • Rosshaar

Dachshaar: der Klassiker unter den Haartypen

Dachshaar eignet sich hervorragend zum Aufschäumen von Rasierseife oder Rasiercreme. Entsprechend sind Rasierpinsel aus Dachshaar beliebt und weit verbreitet. Doch auch bei Rasierpinseln aus Dachshaar gibt es nennenswerte Qualitätsunterschiede. So werden die folgenden drei Qualitätsniveaus unterschieden:

  1. Silvertip / Silberspitz / Super Badger: Rasierpinsel des Typs „Silvertip“ (zu deutsch: Silberspitz) oder „Super Badger“ zeichnen sich durch sehr feine, weiche Haare aus. Diese – in der Regel aus dem Nacken- und Bauchbereich des Dachses gewonnenen Haare und haben eine sehr helle Spitze.
  2. Best Badger: Im direkten Vergleich mit dem Super Badger hat der Best Badger deutlich gröbere und zumeist dunklere Haare.
  3. Pure Badger: Die niedrigste Qualitätsstufe ist schließlich der Pure Badger. Dessen Haare besitzen einen deutlich größeren Durchmesser als die Haare des Best Badgers.

Da selbst Rasierpinsel aus weniger feinem Dachshaar vergleichsweise teuer sind, haben sich zudem eine Reihe von Alternativen durchgesetzt, die wir im folgenden vorstellen wollen.

Synthetische Fasern: Kaum pflegebedürftig

Da Rasierpinsel mit Haaren aus synthetischen Fasern ganz ohne Tierprodukte auskommen, stehen sie bei Menschen, denen das Tierwohl am Herzen liegt, hoch im Kurs. Rasierpinsel mit synthetischen Fasern können nicht ganz so viel Wasser aufnehmen wie Rasierpinsel, die aus Dachshaar bestehen, zeichnen sich dafür aber insbesondere durch ihre geringe Pflegebedürftigkeit aus. Sie sind rein optisch oftmals nicht von Rasierpinseln aus Dachshaar zu unterscheiden.

Ross- / Pferdehaar: Die günstige Alternative zum Dachshaar

Ross- bzw. Pferdehaar lässt sich sehr einfach verarbeiten – und kann in Folge der niedrigen Herstellungskosten auch günstig verkauft werden. Gerade in ärmeren Ländern sind Rasierpinsel aus Pferdehaar daher weit verbreitet.

Borsten: ideal zum Aufschäumen von Rasierseifen

Borsten sind deutlich härter als das klassische Dachshaar. Sie stehen daher im Ruf sich besonders gut für das Aufschäumen von Rasierseife zu eignen. Ein gewichtiger Vorteil von Rasierpinseln, die auf Borsten setzen: Sie sind deutlich günstiger als Rasierpinsel aus Dachshaar. Allerdings können die Borsten auch nicht so viel Wasser halten wie Dachshaar.

Rasierpinsel benutzen – So geht's

Hand mit Rasierschaum und Pinsel

Die Verwendung von Rasierpinseln ist unkompliziert und kann schnell erlernt werden. im Folgenden geben wir Ihnen eine kurze Schritt-für-Schritt-Anleitung an die Hand.

  1. Vor der Nutzung müssen sich die Haare des Rasierpinsels mit Wasser vollsaugen
  2. Haben die Pinselhaare genug Wasser aufgesogen, gilt es das überschüssige Wasser mit einer Schwungbewegung auszuschütteln.
  3. Nun gilt es die Pinselspitze in Rasiercreme zu tunken bzw. auf der Rasierseife zu reiben.
  4. Das Aufschäumen erfolgt in einem speziellen Behältnis. Hierzu werden in der Rasierschale solange Kreisbewegungen ausgeführt, bis der Rasierschaum in seiner Konsistenz an Sahne erinnert. Prinzipiell gilt: Je mehr Wasser verwendet wird, desto dünnflüssiger wird der Schaum. Eine dickere Konsistenz kann durch weniger Wasser und längeres Rühren erreicht werden.
  5. Nachdem das Gesicht mit etwas Wasser benetzt worden ist, kann der Rasierschaum in Kreisbewegungen mit dem Rasierpinsel auf das Gesicht aufgetragen werden.

Nach der Nutzung sollte der Pinsel sachgemäß gereinigt und gelagert werden. Die Haare von Rasierpinseln sind sehr empfindlich. Wer lange Freude an seinem Rasierpinsel haben möchte, sollte daher eine Reihe von Punkten beachten. Die folgenden Pflegetipps helfen Ihnen dabei, die Lebensdauer Ihres Rasierpinsels deutlich zu erhöhen:

  • Reinigen Sie den Rasierpinsel nicht mit aggressiven chemischen Reinigungsmitteln. Dies kann zu einer Beschädigung der Pinselhaare führen. Stattdessen empfiehlt sich die Reinigung in lauwarmem Wasser – bei Bedarf zusammen mit einem speziellen Reinigungsmittel für Rasierpinsel.
  • Waschen Sie den Rasierpinsel nach jeder Benutzung gut aus und entfernen Sie das überschüssige Wasser mit schwungvollen Schleuderbewegungen.
  • Lagern Sie den Rasierpinsel stehend oder hängend, sodass das Restwasser abtropfen kann. Sorgen sie während der Trocknungsphase dafür, dass der Rasierpinsel genügend Luft bekommt.

Bei Allyouneed können Sie übrigens nicht nur Rasierpinsel kaufen, sondern finden auch eine riesige Auswahl an Herrenrasierern und Rasierschaum. Damit steht der perfekten Rasur nichts mehr im Wege! Stöbern Sie durch unser umfangreiches Sortiment und lassen Sie sich überraschen!

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