Matratzen: Wellness und Entspannung im Schlaf

Die Prinzessin auf der Erbse hat es vorgemacht: Taugt die Matratze nicht, wird es auch nichts mit der erholsamen Nachtruhe. Selbst wenn Sie nicht so empfindlich sind wie die feinfühlige Monarchin – nur auf einer bequemen Matratze kommen Sie und Ihr Körper im Schlaf zur wohltuenden Entspannung. Allerdings sind die Ansichten darüber, was denn nun eine komfortable Matratze ist, höchst individuell. Jeder stellt seine eigenen Anforderungen an das Format, das Material und den Liegekomfort. Während der eine möglichst stabil liegen will, kann es dem anderen gar nicht weich genug sein. Der Entscheidung für eine Matratze muss also sorgfältige Information vorangehen.

Lesen Sie hier, was alles beim Matratzenkauf eine Rolle spielt!

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    Höchster Liegekomfort: Kein Bett ohne Matratze
     

    Inhaltsverzeichnis:

    Heimtextilien vom Strohsack zum Hartschaum: Materialien für Matratzen

    Das Schlaflager für Menschen in Europa bestand noch vor einigen hundert Jahren aus einfachen Fellen oder Strohmatten. Erst mit den Kreuzzügen setzten sich Matratzen im modernen Sinne vom Orient aus auch in unseren Breiten durch. Zwischenzeitlich sind wir weit vom Strohsack entfernt. Üblich sind folgende Matratzentypen:

    • Naturkern – Matratzen, gefüllt mit Pflanzenfasern oder Tierhaar, sind kaum noch verbreitet. Ausnahme: Japanische Futons mit Baumwollfüllung.
    • Federkern – Federkernmatratzen bergen in ihrem Innenleben ein System aus Spiralfedern. Es gibt verschiedene Ausführungen; Varianten sind Boxspring-Matratzen und Taschenfederkernmatratzen.
    • Latex – Latexmatratzen bestehen aus natürlichem oder synthetischem Latex, gegebenenfalls auch in Mischung.
    • Schaumstoff – Die bekannteste Varianten sind Kaltschaummatratzen und Viskoschaummatratzen; das Innerste von Kombikernmatratzen besteht meist aus Polyurethan.
    • Wasserbett – Die Wasserbettmatratzen bestehen aus einer mit Wasser gefüllten Hülle.

    Die Kernbereiche von Matratzen werden mit Deckmaterialien wie Baum- oder Schafwolle oder Vlies umhüllt, mit einem Textilgewebe wie Jersey oder Frottee bezogen und gesteppt.

    Kinderbett und King Size: Matratzen-Formate

    Moderne Matratzen sind aus mehreren Materialschichten aufgebaut
     

    Kinder stehen noch nicht vor der Frage, welche Größe ihr Bett haben sollte: Matratzen für Kinderbetten sind genormt. Matratzen für Erwachsene sind da schon vielfältiger. In der Länge schwanken sie zwischen 1,90 und 2,20 Metern. Und wer nicht allein im Bett liegt, hat die Wahl zwischen einem Doppelbett mit zwei separaten Matratzen und "Besucherritze" sowie verschiedenen Größenkategorien von Matratzen. Folgende Matratzen sind im Fachhandel gängig:

    • Kindermatratzen – 0,70 × 1,40 m
    • Single Size – 0,90 x 1,90 – 2,20 m
    • Double Size – 1,40 x 2,00 – 2,20 m
    • Queen Size – 1,60 x 2,00 – 2,20 m
    • King Size – 1,80 x 2,00 – 2,20 m

    Betten für Matratzen in "Double Size" sind als "Französische Betten" bekannt und auch in Singlehaushalten zum Wohnen sehr beliebt. In dieser Größe sind die Matratzen komfortabel zu transportieren und bieten genug Platz zum Kuscheln zu zweit oder zum gemütlichen Ausstrecken. Der Fachhandel bietet auch Matratzen für Menschen mit außergewöhnlicher Statur an.

    Von Härtegraden und Komfortzonen: Schlafen wie auf Wolken

    Zur Bestimmung des Liegekomforts gibt es bei Matratzen zwei Kriterien: Den Härtegrad und die Liegezonen. Der Härtegrad bestimmt den Widerstand gegen den liegenden Körper. Es gibt verschiedene Abstufungen, die nicht einheitlich genormt sind und bei verschiedenen Herstellern voneinander abweichen können. Die grobe Richtlinie: Je schwerer der Schlafende, desto höher sollte die Härtegrade der Matratzen bemessen sein:

    • Härtegrad 1 = bis 60 kg
    • Härtegrad 2 = 60 – 80 kg
    • Härtegrad 3 = 80 – 100 kg
    • Härtegrad 4 = ab 100 kg

    Zusätzlich zu den Härtegraden sind bei modernen Matratzen Segmente in unterschiedlicher Nachgiebigkeit vorgesehen. Diese sollen eine Punktbelastung durch die verschiedenen Körperpartien ausgleichen und ein orthopädisch gesundes Liegen fördern. Eine solche Matratze kann bis zu sieben Liegezonen haben. Problematisch an einer zu feinen Aufteilung kann werden, dass Zonen und Körper nicht exakt zueinander passen. Dann sind Matratzen mit einfacherer Aufteilung geeignet. Babymatratzen sollten möglichst hart sein, um ein Einsinken zu vermeiden.

    Matratzen schonen und toppen: Zubehör für gesunden Schlaf

    Einblick in das Innenleben einer Federkernmatratze
     

    Matratzen, ganz egal welchen Produktionstyps, sind hochwertige Heimtextilien, die lange in gutem Zustand bleiben sollen. Es lohnt sich daher, gleich an Zubehör für die Matratzen zu denken, die zur Schonung des Polsters dienen – von allen Seiten.

    • Schoner für Matratzen sind Matten, die auf den Lattenrost des Bettes gelegt werden und zur Verminderung von Verschleiß eine Schutzschicht zwischen Rost und Matratzen bilden. Matratzenschoner für die Oberseite der Matratze werden zwischen Matratze und Bettlaken aufgelegt. Sie bestehen aus Stoff und einer imprägnierten Schicht und sorgen dafür, dass Flüssigkeiten aller Art der Matratze nichts anhaben können.
    • Topper für Matratzen gegen noch einen Schritt weiter: Die Matratzenauflagen aus Gel- oder Schaumschicht oder Viskose sind leicht zu reinigen, schützen die Matratze gegen Schmutz und erhöhen zusätzlich den Liegekomfort auf der Matratze.

    Matratzentopper sind außerdem eine empfehlenswerte Lösung für Menschen mit starkem Übergewicht, die eine sehr harte Matratze benutzen, um Druckstellen vorzubeugen.

    Sauber wohnen im Schlaf: Die Pflege von Matratzen

    Der Feind in Ihrem Bett ist klein und gemein: Hausstaubmilben sind überall und so winzig, dass sie mit bloßem Auge nicht zu erkennen sind. Die Milben selbst sind harmlos; problematisch vor allem für Allergiker sind ihre Hinterlassenschaften. Allerdings ist die Hygiene für Matratzen und die Beseitigung von Staub und Flecken nicht schwer.

    • Matratzentopper und Schoner und natürlich auch das Bettlaken halten einen guten Teil der Schmutzpartikel ab.
    • Bei neuen Matratzen lässt sich der Bezug meist einfach abnehmen und in der Waschmaschine reinigen. Isolierte Flecken entfernen Sie – je nach Art des Schmutzes – mit Enzym- oder Peroxidreiniger aus dem Fachhandel. Beachten Sie die Gebrauchsanweisungen.
    • Kleine Schmutzpartikel und Haare geraten oft unter die Matratzen. Indem Sie diese gelegentlich wenden und mit der Polsterdüse oder dem Handstaubsauger reinigen, entfernen Sie auch letzte Krümel.

    Der Wahl einer Matratze steht nichts mehr im Wege: Lassen Sie sich inspirieren und schlafen Sie künftig wie auf Wolken!

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