Lötgeräte für das Weichlöten

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    Lötarbeit an einer Platine

    Lötgeräte und Zubehör für das Weichlöten

    Das Löten ist eine der ältesten Verbindungstechniken der Menschheit und wurde nachweislich schon um 5000 v. Chr. genutzt, um Gold, Silber und Kupfer zu verarbeiten. Noch heute wird im Handwerk und vor allem in der Elektrotechnik gelötet. Dabei erzeugt man durch Schmelzen eines Lots eine Oberflächenlegierung, die den Grundwerkstoff an der Lötstelle verbindet. In dieser Kategorie finden Sie die richtigen Lötgeräte und alles Weitere, das Sie für das Weichlöten benötigen. Dieses Lötverfahren wird vor allem in der Elektrotechnik und Elektronik angewandt, um Verbindungen auf Platinen herzustellen. Für das Weichlöten benötigen Sie einen Lötkolben oder eine Lötstation, ein Weichlot sowie diverses Zubehör, das Sie ebenfalls in unserem riesigen Sortiment zum Bestpreis und in erstklassiger Markenqualität finden.

     

    Lötgeräte und die unterschiedlichen Lötverfahren

    Löten mithilfe einer Lötstation

    Grundlegend sind zwei Verfahren mit jeweils anderen Lötgeräten und Anwendungsbereichen voneinander zu unterschieden: zum einen das Hartlöten, zum anderen das Weichlöten. Das Hartlöten wird vor allem in der Gas- und Wasserinstallation verwendet. Beim Hartlöten liegt die Löttemperatur über 450 °C und es werden gasbetriebene Lötbrenner eingesetzt. Der Unterschied zum Schweißen ist, dass beim Schweißen die Liquidustemperatur des Werkstoffes erreicht wird – der Stoff also an der Schweißnaht zum Schmelzen gebracht wird. Beim Weichlöten kommen Lötkolben oder Lötpistolen zum Einsatz, um das Lot auf die richtige Temperatur zu bringen und eine Lötverbindung zu erzeugen. Die meisten Lötgeräte werden elektrisch über ein Stromkabel betrieben, allerdings gibt es auch Lötkolben mit Gasbetrieb oder Akku. Zur Regelung der Temperatur ist eine Lötstation die richtige Ergänzung für das Lötgerät. Eine Lötpistole wiederum vereinfacht die Arbeit an großflächigen Lötverbindungen.

     

    Der Lötvorgang und dafür notwendige Materialien

    Ein Ring wird gelötet

    Bevor man loslötet, sollte man vor allem sichergehen, dass das Lötgerät die richtige Leistung bereitstellt und die nötigen Temperaturen erreicht. Das Lot sollte man passend zur Lötleistung und der Festigkeit der Lötstelle wählen. Außerdem ist es sinnvoll, sich zur Größe der Lötstelle passende Lötspitzen zurechtzulegen. Die zu lötenden Stellen sollten außerdem gut gereinigt sein – dazu können Sie Alkohol verwenden. Auch die Lötspitze sollten Sie sauber halten – hierfür bieten sich kleine Schwämme oder Reinigungspads an, die Sie ebenfalls in unserem Sortiment finden. Vor dem eigentlichen Lötvorgang sollte man die Metalle bereits mechanisch miteinander verbinden oder, wenn das nicht möglich ist, verzinnen. Sobald das Lötgerät die richtige Temperatur erreicht hat, ist das Löten selbst eine Sache von nur wenigen Sekunden – zunächst wird die Lötstelle erhitzt, anschließend das Lot hinzugeführt, das zwischen die Metalle fließt. Ist eine Lötstelle erst einmal hergestellt, lässt sie sich nur mit speziellen Hilfsmitteln und viel Mühe wieder entfernen. Dazu gibt es spezielle Entlötpumpen und Entlötlitzen, mit denen sich das Lot wieder erhitzen und entfernen lässt. Allerdings können beim Entlöten Bauteile beschädigt werden und im schlimmsten Fall danach nicht mehr (einwandfrei) funktionieren. Das liegt vor allem an den erheblich höheren Hitzephasen, die das Lötgerät beim Entlöten liefern muss.

     

    Das Lot

    Lote sind speziell für das Löten entwickelte Metall-Legierungen, die hauptsächlich aus Blei, Zinn, Zink, Silber oder Kupfer hergestellt werden. Unterschiedliche Legierungen sind nötig, da der Schmelzpunkt des Lotes jeweils niedriger sein muss als der des zu verarbeitenden Metalls. In der Elektronik und Elektrotechnik, also beim Weichlöten, werden ausschließlich Weichlote verwendet und mit den Lötgeräten verarbeitet. In der Regel handelt es sich dabei um Zinnlote – Legierungen aus Zinn, Blei und weiteren Metallen –, weshalb umgangssprachlich auch oft vom Lötzinn die Rede ist. Der Zinnanteil im Lot gibt Aufschluss über dessen Schmelztemperatur.

     

    Flussmittel

    Das Flussmittel ist ebenfalls wichtiger Bestandteil für jeden, der ein Lötgerät in die Hand nimmt. Dieser Stoff wird beim Löten hinzugegeben, damit die Lötstellen besser vom Lot benetzt werden und damit vorhandene sowie im Lötvorgang entstehende Oxide durch chemische Reaktionen entfernt werden. Flussmittel können von Hand aufgetragen werden, beispielsweise mithilfe spezieller Flussmittelstifte. Je nach Flussmittel sind Rückstände zu entfernen, da diese korrosiv wirken können. In der Serienproduktion großer Firmen wird daher oft ohne Flussmittel gelötet – stattdessen wird eine Oxidation durch Schutzgas oder ein Vakuum verhindert.

     

    Lötgerate kaufen bei Allyouneed

    Egal ob Hobbybastler, Heimwerker oder Technik-Geek – Lötgeräte können Sie zu ganz unterschiedlichen Zwecken einsetzen. Bei Allyouneed finden Sie in dieser Kategorie alles, was Sie zum Weichlöten benötigen. So können Sie beispielsweise Platinen selbst löten und entlöten. Daneben halten wir auch diverses Zubehör für den Lötvorgang in unserem Sortiment bereit, darunter Lötstationen, Lötkolbenablagen, Trockenreiniger, Reinigungspads, diverse Lötspitzen, Entlötlitzen und vieles mehr. Sie brauchen während des Lötvorgangs eine Spitzzange oder andere Zangen, um Bauteile zu fixieren? Auch hier werden Sie fündig: Durchstöbern Sie einfach unser ebenso umfangreiches Zangen-Sortiment.

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