Immer der Nadel nach: Kompasse für Camping und Outdoor

In Zeiten von Navigationsgeräten und Handy-Apps ist das Risiko, sich zu verirren, zumindest in bewohnten Gegenden gering geworden. Doch schon lange, bevor es solche Geräte gab, haben Menschen Instrumente zur Orientierung benutzt: Kompasse. Kompasse liefern im Grunde eine einzige Information: Sie zeigen exakt an, wo Norden ist, und das absolut zuverlässig. Alle weiteren Angaben lassen sich aus dieser Richtungsangabe ableiten. Kompasse in verschiedenen Ausführungen sind heute noch wichtige Arbeitsmittel für Berufsgruppen wie Architekten und Geologen und ergänzen in der Seefahrt andere Navigationsinstrumente. Doch auch als Wanderer, beim Trekking, Tauchen oder Geocaching sollten Sie immer einen klassischen Kompass bei sich führen.

Schauen Sie sich um und finden Sie in einer umfassenden Auswahl den Kompass, der Sie sicher durch das Gelände leitet!

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    Kompasse als Reisebegleiter.
     

    Inhaltsverzeichnis:

    Kompasse: Das Geheimnis der Magnetnadel

    Wie funktionieren Kompasse? Wie kann es sein, dass der Zeiger sich unbeirrbar in eine Richtung bewegt? Es ist reine Physik, denn Kompasse machen sich ein natürliches Phänomen zunutze: das Magnetfeld der Erde. Der Erdmagnetismus fußt auf drei Ursachen: Der Geodynamik des Erdkerns, elektrischen Strömen in der Iono- und Magnetosphäre und Feldern in der Erdoberfläche, wie sie beispielsweise durch Erzlagerstätten entstehen. Diese Faktoren verursachen gemeinsam entgegengesetzte geologische Magnetpole an den Enden der Erdachse. Zwischen diesen verlaufen Feldlinien um und durch die Erde hindurch, die jedoch nicht exakt mit den geografischen Polen übereinstimmen. Magnetische Materialien reagieren auf diese starken Pole und richten sich an den Feldlinien aus. Die Zeigernadeln der Kompasse bestehen aus magnetisiertem Eisen beziehungsweise sind kleine Stabmagnete, die sich, entsprechend gelagert, in Richtung der Pole bewegen. Daher ist das Einzige, was einen Kompass stören kann, externer Magnetismus: Die Nähe eines Magneten oder massiver Metalle bringt die Nadel zum fehlerhaften Ausschlag.

    Seefahrer und Bergleute: Wegweiser ins Unbekannte

    Kompasse funktionieren bei jeder Wetterlage.
     

    Kompasse sind eine sehr alte Erfindung der Menschheit: Bereits in der Antike war bekannt, dass Splitter des Mineraloxides Magnetit sich in Nord-Süd-Richtung ausrichten. Etwas später, um das dritte vorchristliche Jahrhundert herum, erkannten die Chinesen den Nutzen der Mineraleigenschaften für die Seefahrt. Etwa zur Zeit der Kreuzzüge erreichte das Wissen um die Kompasse westliche Seefahrer. Schon in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts waren Kompasse so weit verbreitet und optimiert worden, dass sie zur gängigen Schiffsausrüstung zählten. Durch einige mechanische Verbesserungen wie eine trockene Lagerung und ein stabiles Gehäuse wurden Kompasse noch präziser.

    Kompasse haben ihren Ursprung in der Seefahrt und halfen so Entdeckern bei der Erforschung neuer Gebiete. Als nautische Instrumente waren sie unschätzbar, denn sie funktionierten sogar, wenn die Navigation anders nicht möglich war, beispielsweise bei Bewölkung. Selbst unter Tage kamen Kompasse zum Einsatz. Sie ermöglichten auch Bergleuten die Orientierung und gehörten spätestens im 15. Jahrhundert zum normalen Minenbetrieb.

    Wie benutzt man einen Kompass?

    Seeleute, Geografen, Piloten oder Bergleute benutzen beruflich Kompasse. Wenn Sie beim Trekking oder Geocaching unterwegs sind, sollten Sie sich zunächst mit der Bedienung von Kompassen vertraut machen.

    • Legen Sie den Kompass auf die Handfläche und halten Sie ihn auf Brusthöhe.
    • Drehen Sie die Gradskala so, dass der Orientierungspfeil auf gleicher Linie mit dem Zeiger liegt. Der Richtungspfeil des Kompasses zeigt Ihre Blickrichtung an.
    • Der Schnittpunkt des Richtungspfeils auf der Gradskala markiert die Gradrichtung.
    • Wenn Sie sich in Bewegung setzen, achten Sie darauf, dass der Zeiger am Orientierungspfeil ausgerichtet bleibt.
    • Überprüfen Sie in regelmäßigen Abständen die Ausrichtung der Nadel, während Sie dem Richtungspfeil folgen. Peilen Sie während des Gehens einen nicht zu weit entfernten Punkt an.

    Übrigens: Kompasse zeigen nicht nur den richtigen Weg, sie sind sogar sicherer als Navigationsgeräte. Während Menschen dazu neigen, sich blind auf Navis zu verlassen, fordert der Einsatz der Kompasse eine sorgfältige Auseinandersetzung mit der Umwelt.

    Welche Arten von Kompassen gibt es?

    Kartenkompasse erleichtern die Orientierung.
     

    Die Methode, durch die Kompasse erkennen, wo Norden ist, kann sich unterscheiden. Es gibt einige verschiedene Arten der Kompasse mit jeweils eigener Funktion.

    • Magnetkompass: Diese klassischen Kompasse sind das, was man sich im Allgemeinen unter einem Kompass vorstellt. Bei diesen Modellen richtet sich die Nadel am Erdmagnetfeld aus. Für gewöhnlich werden solche Kompasse als Wander- oder Marsch-Kompasse benutzt.
    • Kreiselkompass: Sie orientieren sich nicht am Erdmagnetismus, sondern an der Erdrotation.
    • Sonnenkompass: Ein Sonnenkompass ist eine Abwandlung der Sonnenuhr: Mithilfe eines Stabs wird ein Schattenwurf auf einer Skala mit Zeitmarkierungen erzeugt. Solche Kompasse sind in Polarregionen hilfreich. In der Nähe der Erdpole weichen die Angaben eines Magnetkompasses zu stark ab.
    • Elektronischer Kompass: Die Kompasse, die mithilfe von Sensoren oder Magnetometern arbeiten, können die Richtung des Erdmagnetfeldes mit unglaublicher Präzision bestimmen. Solche Kompasse sind Geräte, die vornehmlich in technischem Umfeld zum Einsatz kommen.

    Der Kompass als Herzstück der Outdoor-Ausrüstung

    Bei Outdoor-Aktivitäten sollten Sie immer einen Kompass bei sich haben. Wenn Sie beim Aufenthalt in unbekanntem Terrain in Schwierigkeiten geraten und andere Methoden wie Orientierung am Sternenhimmel oder die Handy-Navigation nicht funktionieren, gibt es keinen Grund zur Beunruhigung. Kompasse dienen als zuverlässige und von externer Energiezufuhr unabhängige Messinstrumente dazu, eine grobe Orientierung zu geben: Sie funktionieren bei jedem Wetter und arbeiten störungsfrei, solange nicht gerade ein starker Magnet in der Nähe ist. Kompasse verhindern zuverlässig, dass Sie sich verirren oder im Kreis laufen. In Ihren Trekkingrucksack gehören weiterhin unbedingt Gegenstände wie Flaschen und Trinkbehälter, Reiseapotheke, Behälter und Kanister, ein Campingmesser, Taschenlampe und natürlich aktuelle Wanderkarten der Umgebung. Auch für den Tauchsport gibt es spezielle Kompasse. Es gibt Karten- und Handkompasse, wasserdichte Varianten, Modelle, die wie eine Armbanduhr getragen werden, Militärkompasse und Kompasse in verschiedenen Gehäuseausführungen in Metall oder Kunststoff. Entdecken Sie den passenden Kompass für Ihre Aktivitäten!

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