Halogenlampen – die moderne Weiterentwicklung der Glühbirne

Ob beim Wohnen oder Arbeiten: Ausreichende Beleuchtung in hoher Lichtqualität sorgt für ein angenehmes Ambiente. Sehr deutlich wird das an trüben Tagen: Sobald Sie das Licht einschalten, verändert sich die Stimmung im Raum sofort zum Positiven. Doch damit das klappt, sind geeignete Leuchtmittel in den Lampen und Leuchten eine Grundvoraussetzung. Eines der bevorzugten Leuchtmittel für Wohnräume sind nach wie vor Halogenlampen. Es gibt sie in vielen verschiedenen Bauformen und mit den unterschiedlichsten Sockeln, sodass Sie beinahe jede Leuchte damit ausstatten können.

Erfahren Sie jetzt mehr über die unterschiedlichen Halogenlampen und deren Vorteile!

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    Nahaufnahme des Glühfadens in einer Halogenbirne
     

    Inhaltsverzeichnis:

    Hell und strahlend – Technik und Vorteile von Halogenlampen

    Die Technik von Halogenlampen ist eng verwandt mit Glühlampen. Genau genommen handelt es sich um eine technische Weiterentwicklung: Ebenso wie in der herkömmlichen Glühbirne glimmt in der Halogenglühbirne ein Glühfaden aus Wolfram. Unterschiedlich ist das Drumherum: Der Kolben besteht nicht aus herkömmlichem Mineralglas, sondern aus extrem hitzebeständigem Quarzglas. Außerdem ist er mit einem Halogengas gefüllt. Dieses verhindert, dass sich verdampfte Bestandteile des Glühfadens auf dem Glas absetzen und es trüben. Stattdessen werden die freien Wolframatome auf den Glühfaden zurückgeführt. Das bringt Ihnen mehrere Vorteile:

    • Die Glühfaden in Halogenlampen brennen deutlich heißer, aus diesem Grund ist deren Licht heller und brillanter.
    • Ein angenehmer Nebeneffekt der höheren Temperatur ist die bessere Energieeffizienz. Bei gleicher Lichtausbeute verbrauchen Halogenlampen im Durchschnitt 20 Prozent weniger Energie als Glühbirnen.
    • Durch Rückführung verdampfter Glühfadenbestandteile – den sogenannten Wolfram-Halogen-Kreislauf – ist die Lebensdauer von Halogenlampen trotz der höheren Temperatur größer als bei einer Glühbirne.

    Unterschiede zwischen Hochvolt- und Niedervolthalogen

    Halogenlampen an Leiste sorgen nicht nur für helle Beleuchtung, sondern dienen auch als tolle Dekoration.
     

    Niedervolthalogenlampen arbeiten mit einem vorgeschalteten Transformator, der die Netzspannung von 230 Volt auf meist 12 Volt umwandelt. Je nach Art der Leuchte befindet sich dieser Transformator zum Beispiel im Leuchtenfuß oder ist Element eines Schienensystems. Eine typische Bauform für Halogenlampen für Niederspannung sind die kleinen Reflektorlampen, die Sie bei Schienensystemen finden. Vorteile der Niedervolttechnologie sind eine lange Lebensdauer und eine hohe Energieeffizienz. Zudem liegt am Leuchtensockel eine ungefährliche Spannung an. Das macht die Niedervolthalogentechnik zur idealen Wahl für gefährdete Bereiche wie das Bad.

    Hochvolthalogenlampen benötigen keinen Trafo, sie nehmen unmittelbar die Netzspannung auf. Früher waren Hochvolthalogenlampen im Wohnbereich eher selten, mit dem Verschwinden der herkömmlichen Glühbirne hat sich das geändert: Weit verbreitet sind heute Halogenlampen mit E14- oder E27-Schraubsockel, die in normale Glühlampenfassungen passen.

    Halogenlampen – beliebte Sockelvarianten und Bauformen

    Mit Ausnahme von LED-Lampen gibt es bei keiner anderen Lichttechnologie mehr Bauformen als bei Halogenlampen. Hier eine Übersicht der wichtigsten:

    • Niedervolt-Halogenbirnen kommen zum Beispiel in Schreibtischleuchten mit kompakten Köpfen zum Einsatz. Diese Halogenlampen sind fingerdick und verfügen in der Regel über einen einfachen Stecksockel. Am weitesten verbreitet ist der G4-Sockel mit 4 Millimeter Abstand zwischen den Stiften.
    • Halogen-Reflektorlampen haben meist einen GU5.3-Sockel. Diese Halogenlampen finden Sie oft in Deckenstrahlern. Etwas seltener sind Halogenlampen mit Reflektor und GU10-Bajonettsockel.
    • Hochvolt-Halogenbirnen mit Schraubfassungen in der Größe E27 oder E14 eignen sich als Ersatz für reguläre Glühbirnen. Die eigentliche Halogenlampe ist bei diesen Modellen von einer zweiten Glashülle in Birnen- oder Kerzenform umgeben, die als Hitze- und UV-Schutz dient.
    • Hochvolt-Halogenstäbe mit R7s-Sockel sind ein verbreitetes Leuchtmittel für Baustrahler und Außenleuchten. Diese Halogenlampen zeichnen sich durch eine extrem hohe Leistung von 250, 500 und mehr Watt aus.

    Halogen-Reflektorlampen – Wissenswertes zu Abstrahlwinkel & Co.

    Niedervolt-Halogenreflektorlampen mit Stiftsockel
     

    Halogenlampen mit integriertem Reflektor gibt es nicht nur mit unterschiedlicher Leistung (üblich sind 20, 35 und 50 Watt), sondern auch mit unterschiedlichen Abstrahlwinkeln. So lassen sich nach Bedarf verschiedene Effekte und Stimmungen erzeugen. Möchten Sie beispielsweise in einem Raum einzelne Objekte hervorstechen lassen und zur Geltung bringen? Dann wählen Sie Halogenreflektorlampen mit einem kleinen Abstrahlwinkel von 10 oder 24 Grad. Halogenlampen mit einem Abstrahlwinkel von 38 oder 60 Grad eignen sich, um große Bilder oder Wandflächen zu erhellen.

    Eine spezielle Variante von Halogenlampen mit Reflektor sind die sogenannten Kaltlichtspiegellampen. Im Gegensatz zu normalen Halogenreflektoren strahlen diese Speziallampen die Wärme nach hinten ab. Die Lampen bleiben an der Vorderseite kühler und aus der Nähe angestrahlte Objekte erwärmen sich weniger. Aber Achtung: Diese Halogenlampen mit Kaltlichtspiegel dürfen Sie nur in geeigneten Fassungen verwenden – sonst besteht Brandgefahr!

    Nützliche Tipps für Einbau, Betrieb und Dimmen

    Halogenbirnen oder Halogenstäbe ohne zweite Glashülle bitte niemals mit bloßen Fingern anfassen: Diese Lampen werden im Betrieb sehr heiß und Fingerabdrücke brennen sich tief ein. Als Folge entstehen Spannungen auf dem Glas, im Extremfall zerspringt es. Setzen Sie darüber hinaus nach Montage der Lampe das Schutzglas der Leuchte wieder ein – es dient als Verbrennungsschutz und als UV-Filter. Auf große Halogenbirnen im E27- oder E14-Glühlampenformat oder Niedervolt-Reflektorlampen trifft dies nicht zu, hier ist der UV-Schutz integriert.

    Möchten Sie Halogenlampen dimmen? Bei Niedervolthalogenlampen muss der Dimmer für den jeweiligen Transformator geeignet sein: Bei einem konventionellen Trafo ist ein sogenannter Phasenanschnittdimmer, bei einem elektronischen Trafo ein Phasenabschnittdimmer erforderlich. Die entsprechenden Angaben finden Sie in den Produktbeschreibungen von Trafos und Dimmern. Für Hochvolthalogenlampen eignen sich beide Dimmerarten oder ein Universaldimmer.

    Finden Sie jetzt hier die Halogenlampen, die perfekt in Ihre Lampen und zu Ihren Anforderungen passen!

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