Angelhaken für einen guten Fang – Tipps für die Auswahl

Als kleiner, aber feiner Bestandteil der Anglerausrüstung entscheiden Angelhaken mit darüber, ob Sie abends mit reicher Beute zurückkehren. Dabei ist die Vielfalt an Haken fast so groß wie die an Fischen im Wasser. Gerade Einsteiger sind mit der Auswahl schnell überfordert. Lang oder kurz, Plättchenhaken oder Öhrhaken? Und welche Eigenschaften zeichnen einen Drilling aus? Hier erfahren Sie mehr über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Angelhaken. Außerdem erhalten Sie ein paar Tipps, wann welcher Haken die beste Wahl ist.

Erfahren Sie mehr über die Vor- und Nachteile verschiedener Angelhaken!

Angelhaken online kaufen | Allyouneed.comHaken

Ihre Auswahl

Gesetze Filter

    Auswahl verfeinern

    in  Angeln:
    Marke eingrenzen:

    zurücksetzen

    Preis eingrenzen:

    zurücksetzen

    Versandkosten eingrenzen:

    zurücksetzen

    Einfacher Angelhaken
     

    Inhaltsverzeichnis:

    Wurmhaken, Teighaken und Co. – unterschiedliche Bauformen von Angelhaken

    Die Unterschiede zwischen Angelhaken beginnen bei der Bauform. Als echte Allrounder haben sich zwei Arten sogenannter Einfachhaken etabliert:

    • Öhrhaken: Sie sind ideal für Einsteiger und Fortgeschrittene und bestehen aus einer einzelnen Hakenspitze, Schenkel und Bogen. Seinen Namen verdankt der Öhrhaken dem Öhr, das zur Befestigung dient.
    • Plättchenhaken: Plättchenhaken sind wie Öhrhaken aufgebaut. Allerdings besitzen sie statt eines Öhrs ein Plättchen, über das Sie den Haken mit der Angelschnur verbinden.

    Auch beim Drilling ist der Name Programm: Er besitzt statt eine drei Hakenspitzen. Dadurch beugt er Fehlbissen vor. Jedoch sind Drillinge – ebenso wie Zwillinge – in Deutschland ausschließlich zum Fang von Raubfischen zugelassen. Voraussetzung dafür ist die bestandene Fischereiprüfung. Schonhaken erleichtern es, Fische wieder zurückzusetzen. Das ist in der Schonzeit sinnvoll, wenn Sie versehentlich den falschen Fisch aus dem Wasser ziehen.

    Wie Köder und Angelhaken zusammenhängen

    Mehrere Drillinge
     

    Welchen Köder Sie verwenden wollen, hat Auswirkungen auf die Wahl des Angelhakens. Möchten Sie mit Teig oder Forellenpaste angeln, bietet sich ein Teighaken an. Dieser ist wie ein schlichter Einfachhaken geformt, besitzt aber zusätzlich eine Spirale am Schenkel, an der der Teig haften bleibt, sogar bei langen Würfen. Speziell für das Fliegenfischen entwickelt wurden Fliegenhaken. Diese Haken besitzen einen langen Schenkel, an dem Sie die Fliegen befestigen.

    Offsethaken zeichnen sich durch einen kleinen Knick direkt hinter der Hakenöse aus. Sie sind ideal für das Angeln mit kleinen Gummiködern. Eine weitere Sonderform stellen Butthaken dar, die beim Angeln von Plattfischen an der Meeresküste zum Einsatz kommen. Auch hier gibt der Köder den Ausschlag. Denn Offsethaken besitzen einen langen Schenkel mit Widerhaken. Das erleichtert die Befestigung von Wattwürmern.

    Tipps zur richtigen Länge von Angelhaken

    Mit welchem Köder Sie auch angeln wollen, achten Sie darauf, dass die Hakenspitze frei bleibt. Das bedeutet automatisch: Großer Köder ist gleich Haken mit großem, weitem Bogen und umgekehrt. Die unterschiedlichen Größen von Haken werden mithilfe von Ziffern angegeben. Dabei fallen die Haken umso größer aus, je niedriger die Ziffer ist – bis zur Ziffer 1. Noch größere Haken werden in die Klassen 1/0, 2/0, usw. unterteilt, wobei hier die Hakengröße mit der Zahl mitwächst.

    So gilt beispielsweise:

    • Haken mit der Größe 18–16 sind gut geeignet für das Angeln mit einer Made.
    • Für Forellenteig bieten sich Teighaken der Größe 8–4 an.
    • Optimal für die Verwendung kleiner Köderfische ist die Größe 2–1/0.

    Einfachhaken in verschiedenen Größen erhalten Sie einzeln und im Set.

    Angeln mit Kunstködern

    Gummifische
     

    Sie wollen Köder und Haken kombinieren und ausgewachsene Räuber aus dem Wasser ziehen? Dann greifen Sie zu Kunstködern, die lebende Tiere wie beispielsweise kleine Fische oder Insekten imitieren. Fertig montierte Varianten kombinieren den Köder mit passendem Haken. Alternativ haben Sie die Möglichkeit, beides getrennt zu erwerben. Dafür ist allerdings etwas Vorwissen Voraussetzung. Kunstköder gibt es für das Angeln unterschiedlicher Fischarten in diversen Varianten. In der Regel finden sie beim Raubfischangeln Verwendung, es sind aber auch Köder für Friedfische erhältlich.

    Besonders bekannt unter den Kunstködern sind Wobbler, die kranke Fischchen imitieren, und Spinner, die aus rotierenden Metallblättern bestehen. Erfolge bei der Jagd nach Zandern versprechen Gummifische. Kunstköder sind häufig mit mehreren Haken besetzt, teilweise mit einem oder zwei Drillingen. Entscheidend ist, dass sie im Wasser einen realistischen Eindruck auf Raubfische machen.

    Tipps zum restlichen Zubehör

    Bei der Angelausrüstung ist es zentral, dass die einzelnen Teile zusammenpassen. Das betrifft Haken und Köder, aber auch Angelschnur, Angelruten und Angelrollen. Je nachdem, wo und was Sie angeln möchten, kommt eine andere Angelausrüstung infrage. Das Drumherum spielt ebenfalls eine Rolle. Dazu gehören Hilfsmittel, mit denen Sie Fische landen können. Beispielsweise ist für das Karpfenangeln ein Karpfenkescher empfehlenswert. Für den Transport von Ausrüstung und Fischen erhalten Sie Taschen in verschiedenen Größen. Denken Sie außerdem an die richtige Kleidung. Schließlich ist es beim Angeln häufig notwendig, ein paar Schritte ins Wasser zu machen. Damit es beim Warten nicht ungemütlich wird, sorgen bequeme Sitzgelegenheiten für Komfort. Sie planen einen längeren Angeltrip? Wasserdichte Zelte bieten Ihnen eine Schlafgelegenheit und die Möglichkeit, sich bei schlechtem Wetter zurückzuziehen.

    Bestellen Sie jetzt hier Angelhaken für ein erfolgreiches Angelabenteuer!

    Ihr Kontakt zu uns