Glühlampen – für natürliches Licht und einen Hauch Nostalgie

Eine bekannte Tatsache ist: Glühlampen schätzen viele, weil sie mehr als nur Leuchtmittel sind. Sie sind kulturelle Errungenschaften und Reminiszenzen an vergangene Zeiten zugleich.

Haben Sie gewusst, dass die Glühlampe sich seit ihrer ersten Produktion kaum verändert hat? Sie besticht durch ihre klare Form, natürliches Licht und eine fürstliche Leuchtkraft. Sie knipsen die Lampe an und die volle Lichtstärke ist sofort da.

Der glühende Faden in der Lampe erzeugt ein natürliches Licht mit großem Anteil an Rotlicht, das den Augen scheinbar guttut. Denn wussten Sie, dass Rotlicht hilft, die Augenzellen zu erneuern, hingegen das Blaulicht die Augen anfällig macht?

Entdecken Sie die Glühlampe als eine besondere Lichtquelle für Ihr Zuhause, die Terrasse oder den Garten neu!

Glühlampen strahlen am schönsten | Allyouneed.comGlühlampen

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    Moderner Stil mit Retro-Glühlampen
     

    Inhaltsverzeichnis:

    Glühlampen revolutionierten einst die Welt

    Licht per Knopfdruck – das war bis Mitte des 20. Jahrhunderts hinein nur für wenige wohlhabende Haushalte erreichbar.

    Erste Glühlampen und Patentanmeldungen gab es bereits zwischen 1800 und 1850 in Schottland, England und Frankreich. Doch erst in den 1880er Jahren konnten Glühlampen kommerziell produziert werden.

    Diese späte Entwicklung lag an schwerwiegenden Herstellungsproblemen. Sie betrafen den Glaskolben, der luftleer sein sollte, damit der Glühfaden nicht verbrannte. Gleichzeitig musste der Glühfaden temperaturunempfindlich und ausdauernd sein. Nach zahlreichen Experimenten mit verschiedenen Materialien hat sich der Kohlefaden als Glühfaden etabliert und die Vakuumpumpe wurde erfunden.

    Heutzutage gilt Thomas Edison als Erfinder der Glühlampe, doch er war vor allem ein geschickter Patenthalter für Glühlampen, die andere vor ihm erfanden: der Schotte James Bowman Lindsay (1835) oder der Brite Joseph Wilson Swan (1860).

    Unumstritten ist Edisons Leistung bei der Weiterentwicklung und Kommerzialisierung der Glühlampe. Tatsächlich hat sich die moderne Glühlampe nicht viel weiter von den Edison-Modellen entfernt.

    Was ist eigentlich eine Glühlampe?

    Glühlampen kreativ im Vintage-Stil
     

    Glühlampe oder Glühbirne? Beides! Korrekterweise bezeichnet das Wort Lampe das Leuchtmittel, das Licht produziert. Umgangssprachlich hat sich die Bezeichnung Glühbirne etabliert, die auf die klassische Form – die „Birne“ – anspielt.

    Die zusammengesetzten Worte verweisen auf die Funktionsweise des Leuchtmittels:

    Die Leuchtkraft dieser Lampe kommt alleine von einem besonderen „Faden“, der zum Glühen gebracht wird. Dieser Faden befindet sich heutzutage nicht mehr in einem luftleeren, sogenannten evakuierten Glaskolben, sondern in einem mit Schutzgas gefüllten Glas.

    Auch der ehemalige Kohlefaden hat ausgedient. Ihn ersetzt nun ein leistungsstärkerer und beständiger Metallfaden aus Wolfram, der sogenannte Wolframfaden. Er wird mittels elektrischer Zündung aufgeheizt, bis er glüht.

    • Leistung der Glühlampen:
      • Die LED-Lampen brennen im Durchschnitt theoretisch bis 50.000 Stunden.

    Die „Glühbirne“: Verboten oder nicht?

    Seit 2009 wird um das „Verbot der Glühbirne“ in den Medien gestritten.

    Fakten kurz zusammengefasst:

    • Im Zuge des EU-Klimaschutzprogramms von 2005 hat die EU-Kommission Gesetze auf den Weg gebracht, die zu Ökonomisierung des Energieverbrauchs führen sollen.
    • Am 1. September 2009 trat das Gesetz der EU-Verordnung 2009/244/EG in Kraft, das in sechs Stufen die Effizienz von Lampen regelt.
    • Die erste Stufe betraf matte Lampen mit ungebündeltem Licht und niedriger Energieeffizienzklassen: Herstellung wurde untersagt, Import, Verkauf und Nutzung blieben erlaubt. Weitere Stufen sukzessiver Anhebung von erforderlichen Energieeffizienzklassen folgten.
    • Die sechste Stufe tritt am 1. September 2018 in Kraft. Sie regelt, dass Lampen mit ungebündeltem Licht mindestens die Energieeffizienzklasse B aufweisen müssen.

    Dies Verordnung betrifft Glühlampen, weil diese eine niedrige Energieauswertung haben: Glühlampen nutzen nur 5% des verbrauchten Stroms zur Lichterzeugung, die restlichen 95% werden als Infrarotlicht, das heißt Wärme, an die Umgebung abgegeben. Glühlampen gehören somit der Energieeffizienzklasse D an.

    Rund um die Glühlampen

    Glühlampe warmes Licht im Garten
     

    Kein Gesetz ohne Ausnahme. Glühlampen sind von dem EU-Energiegesetz ausgenommen, wenn es für sie keinen adäquaten Ersatz gibt. Dazu gehören bis 2017:

    • Speziallampen für Backöfen, Kühlschränke
    • Spiegellampen
    • Deko-Lampen, die nicht als Allgemeinbeleuchtung verwendet werden
    • Im Gebrauch bleiben alle Glühlampen, die vor dem Inkrafttreten des Gesetzes in die EU importiert wurden.

    Der Klassiker unter den Glühlampen ist die sogenannte „Glühbirne“ mit ihrer schönen klaren Tropfen- oder Birnenform.

    Neben dieser klassischen Form haben sie einige andere Typen der Glühlampen etabliert. Je nach Form des Glaskörpers tragen sie unterschiedliche Namen:

    • Reflektorlampe: Glaskolben mit einer abgeplätteten Spitze für ein gerichtetes Licht in Spots und Strahlern.
    • Kerzenlampe: Form einer Flamme oder einer geraden Kerze für Wand- und Deckenlüster.
    • Röhrenlampe: Kolbenform für indirekte Beleuchtung von Kühlschränken, Backöfen, Spiegelleuchten.
    • Tropfenlampe: kleine Kugelform für kleine Leuchten.

    Warum Glühlampen viele Liebhaber haben

    Glühlampen begleiten die Menschheit seit Jahrhunderten und haben sich kaum verändert. Das schafft eine starke kulturelle Bindung und Identifizierung.

    Sie werden geliebt wegen ihrer Leuchtkraft, Lichtfarbe und nicht zuletzt auch wegen ihrer ästhetischen Qualitäten.

    Viele möchten nicht auf diese besondere kulturelle Errungenschaft verzichten. Auch, weil sie den Augen guttut.

    Vorteile der Glühlampen auf einen Blick:

    • Glühlampen haben eine natürliche rotlichtbasierte Leuchtkraft und Lichtfarbe,
    • geben die volle Lichtstärke auf Knopfdruck ab,
    • sind die günstigsten Leuchtmittel in der Erstanschaffung,
    • streuen das Licht auf natürliche Weise,
    • lassen sich stufenlos dimmen,
    • sind durch den glühenden Faden auch „nackt“ als ästhetische Objekte einsetzbar.

    Haben Sie manchmal rote Augen, die empfindlich auf Innenlicht reagieren? Reduzieren Sie Leuchtmittel mit Blaulichtanteilen – versuchen Sie stattdessen Glühlampen. Glühlampen verfügen über ein großes Spektrum an natürlichen Rottönen. Das tut Ihren Augen gut.

    Seien Sie kreativ: Lassen Sie sich von den Glühlampen begeistern und zu neuen Lichtexperimenten in Ihren Wohnräumen inspirieren!

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