Duschwannen für die individuelle Badgestaltung

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    Eck-Duschwanne im Badzimmer

    Duschwannen: die Grundlage für das Duschvergnügen

    Die Zeiten, in denen alle Duschwannen gleich aussahen – aus Stahlemaille, weiß gefärbt und mit etwa 15 Zentimeter hohem Rand versehen – gehören längst der Vergangenheit an. Heute fertigen Hersteller Modelle in unterschiedlichen Größen, Farben und Formen. So lassen sich die Duschwannen optimal auf verschiedene Bedürfnisse, räumliche Gegebenheiten sowie ästhetische Vorlieben abstimmen. Bevor Sie sich dafür entscheiden, eine neue Duschwanne zu kaufen, sollten Sie sich Gedanken über Details machen. Dabei sollten Sie nicht nur Ihre jetzige Lebenssituation bedenken, sondern auch in die Zukunft denken. Überlegen Sie, welche Einbauart Sie bevorzugen und ob die räumlichen Gegebenheiten diese zulassen. Ebenfalls wichtig ist das Material, aus dem die Duschwanne gefertigt sein soll, ihre Größe, Form und natürlich die Farbe.

     

    Einbauarten: So können Sie Duschwannen integrieren

    Duschwannen lassen sich auf unterschiedliche Weise in ein Badezimmer integrieren. Beachten Sie dabei die räumlichen Gegebenheiten sowie die Anforderungen, denen die Dusche gerecht werden muss.

    • Bodengleiche Duschflächen: Mit sehr flachen Siphons lassen sich bodengleiche Duschwannen in fast jedes Badezimmer integrieren. Es ist zwar möglich, die Duschfläche durchzufliesen, mit einer Duschwanne fließt das Wasser jedoch sauberer ab. Zudem ist die Reinigung aufgrund der fehlenden Fliesenfugen leichter. Gerade, wenn es um die Badgestaltung in Eigentumswohnungen und Häusern geht, in denen man lange wohnen will, bieten sich bodengleiche Duschwannen an. Da sie einen komfortablen Einstieg ermöglichen, eignen sie sich auch für Senioren und Menschen mit körperlichen Einschränkungen. Auch wenn Sie den Einbau in Eigenregie vornehmen wollen, ist dies mit bodengleichen Duschwannen einfacher umzusetzen, da Fliesen zum Ablauf hin abgesenkt werden und mitunter geschnitten werden müssen. Der Einbau bündiger Duschwannen ist heute auch für Laien möglich. Die Einbausysteme sind am Rahmen so ausgetüftelt, dass weder beim Einbau noch beim Herausnehmen Schäden am Boden entstehen.
    • Einbauwannen: Einbauwannen besitzen einen kleinen Rand, der die Duschwanne vom Boden abgrenzt. Sie sind nicht vollkommen ebenerdig, machen beim Einstieg jedoch keine hohen Schritte nötig. Diese Einbauvariante bietet sich vor allem dann an, wenn Sie Duschwände aus Glas einbauen wollen, die den Duschbereich abtrennen.
    • Aufbauwannen: Aufbauwannen werden einfach auf den Boden aufgesetzt. Getragen werden sie durch Duschwannenfüße oder Styroporträger. Duschwannenfüße bieten den Vorteil, dass man bei Bedarf auch nach dem Einbau vergleichsweise einfach an den Abfluss gelangt, falls etwas undicht oder defekt sein sollte. Styroporträger bieten eine hohe Stabilität und speichern die Wärme. Auf diese Weise kühlt die Duschwanne weniger schnell aus. Aufbauwannen werden in der Regel verkleidet. Die Variante mit Duschwannenfüßen lässt sich mit einer Acrylschürze verkleiden. Styroporträger können direkt mit Fliesen verkleidet werden.
     

    Material: Diese Materialien stehen zur Verfügung

    Duschwannen werden aus verschiedenen Materialien gefertigt – jedes bietet andere Vorteile.

    • Stahlemaille: Duschwannen aus Stahlemaille haben eine lange Tradition. Die Herstellung erfolgt aus natürlichen Rohstoffen, darunter Quarz, Feldspat, Pottasche und Metalloxide. Werden diese Stoffe geschmolzen, entsteht daraus Emaille, eine glasartige Masse. Verschmilzt man diese bei Temperaturen von bis zu 900 °C mit Metall, entsteht ein Verbundstoff, der die positiven Eigenschaften der Ausgangsstoffe miteinander kombiniert. Duschwannen aus Stahlemaille sind strapazierfähig, unempfindlich für Kratzer sowie korrosionsbeständig. Zudem können sich auf der glatten Oberfläche keine Bakterien ansiedeln. Wannen aus Stahlemaille sind jedoch recht schwer, vergleichsweise teuer und besitzen eine geringe Wärmespeicherkapazität. Kommt es doch zu einer Beschädigung der Oberfläche, besteht Rostgefahr.
    • Sanitäracryl: Der thermoplastische Kunststoff wird erst seit den 1970er-Jahren zur Herstellung von Duschwannen verwendet. Er wird auf ca. 180 °C erhitzt und anschließend in eine Aluminiumform gepresst. Nach dem Abkühlen wird die Wanne an der Unterseite mit Acryl, Holz oder Glasfasergewebe verstärkt, was die Gesamtstabilität erhöht. Aufgrund der guten Formbarkeit lassen sich mit Sanitäracryl Duschwannen in zahlreichen Formen herstellen. Zudem ist die glatte Oberfläche rutsch- und bruchfest sowie schlag- und stoßunempfindlich. Da die Wannen komplett durchgefärbt sind, sind kleinere Kratzer optisch kaum sichtbar. Eine Sanitäracryl-Duschwanne ist günstig, leicht und speichert die Wärme.
    • Verbundwerkstoffe auf Acryl- oder Polyesterharzbasis: Verbundstoffe auf Basis von Acryl oder Kunstharz in Verbindung mit Mineralien sind stabil und trotzdem gut formbar. Sie sind pflegeleicht und speichern die Wärme ebenso gut wie Sanitäracryl.
     

    Tipp: Um zu verhindern, dass Duschwannen aus Stahlemaille bei Beschädigungen rosten und undicht werden, sollten Sie die Schäden so schnell wie möglich beheben. Dies ist auch in Eigenregie möglich. Dafür benötigen Sie folgende Materialien:

    • Spachtelmasse mit Härter
    • Spachtel
    • Badewannenlack oder -farbe für Emaille
    • Schleifpapier

    Befreien Sie die betroffene Stelle zunächst von Verschmutzungen und gegebenenfalls von Rost. Tragen Sie nach dem Trocknen die mit dem Härter vermischte Reparaturmasse mit dem Spachtel auf. Nach etwa 30 Minuten ist die Masse ausgehärtet. Im Anschluss schleifen Sie die Oberfläche vorsichtig ab und versiegeln diese mit dem Badewannenlack. Wichtig: Lassen Sie den Lack mehrere Stunden aushärten, bevor Sie die Duschwanne benutzen.

     

    Größe: Standardmaße und Sondergrößen

    Bevor Sie eine Duschwanne kaufen, sollten Sie unbedingt gründlich Maß nehmen. Ist nur wenig Platz vorhanden, bieten sich quadratische Duschwannen an, die kleiner als das Standardmaß von 90 x 90 Zentimetern sind. Sie lassen sich flexibel einbauen und gut mit einfachen Duschabtrennungen kombinieren. Kleinere Duschwannen erhalten Sie schon ab 70 x 70 Zentimetern. Auch Eckduschwannen eignen sich gut für kleine Bäder. Sie sind als Fünfeck- oder Viertelkreiswanne erhältlich. Haben Sie ein großes Badezimmer, erhalten Sie Standardwannen mit Maßen von bis zu 120 x 120 Zentimetern. Rechteckige Duschen sind von 70 x 140 bis 90 x 180 Zentimetern erhältlich. Suchen Sie nach Duschen mit außergewöhnlichen Maßen, sollten Sie sich bei verschiedenen Herstellern und Anbietern nach Sondermaßen erkundigen.

     
    Verschiedene Duschwannen in Lagerhalle

    Form: Duschwannen und ihre Formvielfalt

    Duschwannen sind in unterschiedlichen Formen erhältlich. Hier sollte neben den optischen Vorzügen auch die Raumgestaltung entscheiden. Grundsätzlich erhalten Sie:

    • quadratische Wannen
    • rechteckige Wannen
    • Viertelkreis-Eckwannen
    • Fünfeck-Eckwannen
    • runde Wannen
     

    Farbe: Bedenken Sie das Farb- und Raumkonzept

    Auch bei der Farbe haben Sie die Qual der Wahl. Hersteller bieten neben der Standardfarbe Weiß auch Duschwannen in Naturtönen an. So sind Sie bei der Farbgestaltung Ihres Badezimmers kaum eingeschränkt. Ein kleiner Vorgeschmack gefällig? Der Spezialist Kaldewei bietet seine Duschwannen aus Stahlemaille in 34 verschiedenen Farben an.

     

    So pflegen Sie Duschwannen richtig

    Um die Lebensdauer zu erhöhen, ist die richtige Pflege von großer Bedeutung. Entscheidend ist dabei vor allem das Ausgangsmaterial der Duschwanne. Damit die Oberfläche gut schützt bleibt, sollten Sie folgende Hinweise beachten:

    • Stahlemaille: Eine Duschwanne aus Stahlemaille reinigen Sie mit flüssigem Putzmittel oder Seife und einem weichen Tuch. Vermeiden sollten Sie sandhaltige, scheuernde oder stark saure Reinigungsmittel.
    • Sanitäracryl: Wannen aus Sanitäracryl lassen sich mit flüssigem Spülmittel und einem weichen Schwamm reinigen. Kalkablagerungen entfernen Sie mit etwas Essig. Auf handelsübliche Kalkentferner sollten Sie hingegen verzichten. Sie können Acryloberflächen unschön verfärben. Auch Scheuermittel und kratzige Schwämme eignen sich nicht zur Reinigung von Acryl.
    • Verbundstoffe auf Acryl- oder Polyesterbasis: Duschwannen aus Verbundstoffen reinigen Sie mit mildem Haushaltsreiniger und einem weichem Schwamm. Auf Scheuerschwämme und Scheuermittel sollten Sie auch hier besser verzichten.
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