Dreirad – Weil zwei Räder manchmal nicht genug sind

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Dreiräder – Für die Extraportion Sicherheit

Kind auf Dreirad

Haben Sie gewusst, dass das erste von Carl Benz erschaffene Automobil ein Dreirad war? Dieses im Jahre 1886 patentierte Modell besaß im Gegensatz zu unseren heutigen Dreirädern zwar einen Verbrennungsmotor, doch es zeichnete sich bereits durch das wichtigste und typischste Merkmal des Dreirads aus: Dadurch, dass die drei Räder ein großflächiges Dreieck bilden, entfallen beim Dreirad die sog. „Kreiselkräfte“, welche beim Fahren mit dem Zweirad wirken. Auf diese Weise wird das Dreirad entlang der Fahrtrichtung stabilisiert und ein seitliches Kippen verhindert. Aufgrund dieser einzigartigen Eigenschaften eignen sich Dreiräder besonders gut für (Klein-)Kinder, die erst noch lernen müssen, das Gleichgewicht zu halten und für ältere oder motorisch gehandicapte Menschen, denen das Fahren auf dem Zweirad zu unsicher ist. Kinder erlernen auf dem dreirädrigen Gefährt den Umgang mit Pedalen und Geschwindigkeit, was sie auf das spätere Radfahren vorbereitet, und für Senioren bzw. Menschen mit motorischen Handicaps ist das Dreirad die Chance, noch lange mobil zu bleiben.

 

Kleine Dreirad-Kunde: Welche Varianten gibt es?

Dreirad mit Kindern

Die meisten Kinder sind dann bereit für das erste Dreirad, wenn Ihnen das Mitfahren im Kinderanhänger zu langweilig ist, das Laufrad unbenutzt in der Ecke liegt und sie aber noch nicht sicher genug für ein richtiges Kinderfahrrad sind. Das Fahren mit dem Dreirad fördert die Koordination und verbessert die generelle Körperkontrolle, das heißt die motorische Entwicklung Ihres Nachwuchses kann durch die Anschaffung eines Dreirads beschleunigt werden. Zeitgleich bereitet es Ihren Sprössling auf das spätere Fahren auf zwei Rädern vor. Unsere Dreiräder für Kinder gibt es in vielen Designs, die ihre kleinen Fahrer durch bunte Farben, Comic-Motive und witzige Gadgets wie Wimpel, Klingeln und Troddeln begeistern.

Dreiräder für Erwachsene hingegen sind in der Regel schlicht und edel designt und bis auf das zusätzliche Rad durch nichts von ihren zweirädrigen Verwandten zu unterscheiden. Wir haben für Sie einen Überblick über die unterschiedlichen Modelle, ihre Merkmale und Verwendungsweisen zusammengestellt. Sobald Sie wissen, welches Dreirad sich am besten für Ihre Zwecke eignet, werden Sie in unserem breiten Sortiment mit Sicherheit fündig.

Modell Merkmale/ Ausstattung Geeignet für
Dreirad für Kleinkinder
  • Verschiedene Modelle für unterschiedliche Altersstufen
  • Sicherheitsgurte bei Dreirädern für sehr kleine Kinder
  • Verfügen häufig über eine Schiebestange
(Klein-)Kinder ab zehn Monaten bis zu ca. vier Jahren
Tretroller/ Kickboards
  • Dreirädrige Tretroller für den Alltag
  • Trekke: Sondervariante des Tretrollers
  • Tretroller/ Kickboards gibt es als rein manuelle, aber auch als elektrisch betriebene Gefährte. Letztere erreichen Geschwindigkeiten von bis zu 25 km/h und sind häufig sogar für den Straßenverkehr zugelassen
Für (größere) Kinder und Erwachsene (ohne motorisches Handicap)
Dreirad für Erwachsene
  • Verfügen entweder über ein zusätzliches Vorder- oder ein zusätzliches Hinterrad
  • Die rechteckige Auflagefläche ermöglicht ein sehr sicherer Fahren auch bei eingeschränkter Mobilität
  • (Ältere) Menschen, die auf dem Zweirad nicht mehr sicher genug sind oder Angst vor Stürzen haben
  • Erwachsene mit motorischen Einschränkungen

Must-Haves in Sachen Dreirad-Ausstattung

Senioren auf Dreirad

Da wir möchten, dass das neue Dreirad Ihren Nachwuchs möglichst weit und lange trägt und idealerweise noch an jüngere Geschwisterkinder weitergegeben werden kann, werden wir Ihnen ein paar wichtige Hinweise dazu an die Hand geben, worauf Sie beim Kauf besonders achten sollten:

  • Gute Räder: Es lohnt sich, in Dreiräder mit Gummireifen zu investieren, da diese auf allen Untergründen fahren können und deutlich weniger Geräusche machen als Kunststoffreifen. Falls Ihr Kind auch in der Wohnung mit dem Dreirad fährt, lassen sich durch Gummiräder außerdem unschöne Spuren im Boden vermeiden.
  • „Mitwachsender“ Sitz: Achten Sie darauf, dass der Sitz höhenverstellbar ist und sich ohne Schwierigkeiten sicher arretieren lässt. Wenn Ihr Nachwuchs mit den Füßen noch locker den Boden berühren kann, dann hat der Sitz die richtige Höhe. Der Lenker muss nicht höhenverstellbar sein, doch Sie sollten darauf achten, dass der Einschlag begrenzt ist. Anderenfalls besteht die Gefahr, dass das Vorderrad sich verkeilt und das Dreirad trotzdem zur Seite kippt.
  • Schiebestange: Für den Fall, dass Ihrem Sprössling nach einiger Zeit die Puste ausgeht, sollte das Dreirad Ihrer Wahl über eine Schiebestande bzw. eine entsprechende Vorrichtung zur Montage einer solchen verfügen. Das Lenken können Sie dabei entweder Ihrem Kind überlassen oder Sie können den Lenker feststellen und selbst bestimmen, wo es langgeht.
  • Extras: Um das Dreiradfahren für Ihr Kind noch interessanter zu machen, können Sie das Gefährt zusätzlich mit einer Ladefläche zum Transportieren von Spielsachen oder kleineren Geschwistern, einem Lenkerkörbchen und einer bunten Dreiradklingel ausstatten.
  • Fahrradhelm: Ältere Kinder, die auch draußen bereits mit dem Dreirad herumkurven, sollten Sie mit einem Fahrradhelm ausstatten. Das hat den Vorteil, dass Ihr Nachwuchs sich bereits sehr früh an das Tragen eines solchen Schutzhelms gewöhnt und ihn später auch beim Fahrradfahren ganz selbstverständlich aufsetzt.

Es gibt keine Vorgaben oder Empfehlungen, bis zu welchem Alter Kinder mit dem Dreirad fahren sollten. Grundsätzlich gilt: Solange Ihr Nachwuchs Freude daran hat, solange sollten Sie ihn lassen. Spätestens, wenn Ihr Kind ausdrücklich danach verlangt, sollten Sie sich dann Gedanken über die Anschaffung eines Kinderfahrrads machen. Zunächst genügen hier Modelle, an die Sie bei Bedarf noch Stützräder anbringen können. Später saust Ihr Nachwuchs dann mit kleinen BMX-Rädern und Mini-Mountainbikes durch die Nachbarschaft.

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