Dekupiersäge: Die Säge für Präzisionsarbeiten

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    Hände führen ein Werkstück an der Dekupiersäge

    Was ist eine Dekupiersäge?

    Der Name Dekupiersäge leitet sich vom französischen Wort découper ab, das ausschneiden oder zuschneiden bedeutet. Es handelt sich um eine elektrisch betriebene Bügelsäge, die auf der Werkbank befestigt wird. Die Dekupiersäge zeichnet sich vor allem durch die Präzision aus, mit der sich Werkstücke aus Holz, Metall und Kunststoff bearbeiten lassen.

     

    Aufbau und Funktionsweise

    Die auch als Elektro-Laubsäge bezeichnete Dekupiersäge besteht immer aus einem Motor, einem gebogenen Arm zur Aufnahme des Sägeblatts und einem Werktisch, der sich zur besseren Führung des Werkstücks kippen lässt. Bei den meisten heute erhältlichen Sägen gehören auch eine Schnellspannvorrichtung sowie eine Spanblaseinrichtung zur Grundausstattung. Die Schnellspannvorrichtung ermöglicht ein schnelles und einfaches Einspannen des Sägeblatts, die Spanblaseinrichtung befreit das Werkstück im Betrieb von Spänen und Staub und garantiert so ein freies Sichtfeld bei dessen Führung.

     

    Einsatzgebiete der Dekupiersäge

    Gerüst mit dekorativen Holzschnittarbeiten

    Das Haupteinsatzgebiet der Dekupiersäge liegt im holzverarbeitenden Handwerk. Dort wird sie vor allem eingesetzt, um filigrane Kurven und Konturen herauszusägen. Im Hobbybereich wird sie auch gerne für Modellbauarbeiten und bei der Fertigung von dekorativen Elementen verwendet. So werden die vor allem in Deutschland bekannten Schwibbögen mithilfe einer Dekupiersäge gefertigt. Im industriellen Bereich nutzt man die Sägen unter anderem dazu, um Furniere, also dünne Holzblätter, zu sägen. Sie werden aber ebenso zur Bearbeitung anderer Werkstoffe verwendet.


    Stärken und Schwächen von Dekupiersägen

    Stichsäge, Kreissäge, Bandsäge – es gibt viele verschiedene Arten von Sägen, die sich jeweils für bestimmte Einsatzgebiete eignen, für andere weniger. Möchten Sie eine Dekupiersäge kaufen und sich vorab über deren Stärken und Schwächen informieren, haben wir diese hier übersichtlich für Sie zusammengefasst:

     

    Stärken

    • Filigrane Formen: Durch das schmale Sägeblatt und die hohe Wendigkeit eignet sich die Dekupiersäge für millimetergenaue Sägearbeiten und runde Formen.
    • Präzise Schnittführung: Da die Säge fest auf der Werkbank arretiert wird, hat man beide Hände frei. So lässt sich das Werkstück sehr präzise führen.
    • Zeitersparnis: Aufgrund der präzisen Arbeitsweise werden zusätzliche Arbeitsschritte überflüssig, etwa Nachschleifen oder Begradigungen.
    • Geringer Kraftaufwand: Der Kraftaufwand, der für die Betätigung einer manuellen Säge notwendig ist, entfällt durch den Motor komplett. Zudem ist die körperliche Belastung minimal, nachdem die Tischhöhe auf die Bedürfnisse des Nutzers abgestimmt worden ist.
     

    Schwächen

    • Geringer Hub: Da die vollständige Länge des Sägeblatts aufgrund des geringen Hubs nie ganz ausgenutzt wird, kommt es zu einer punktuellen Abnutzung. Mit einem höhenverstellbaren Tisch können Sie dieser jedoch entgegenwirken.
    • Dicke des Werkstücks: Der Hub bestimmt ebenfalls die maximale Dicke des Werkstückes. Mit einer Dekupiersäge ist die Dicke begrenzt. Bei einem sehr geringen Hub können Späne und Staub unter Umständen nicht richtig beseitigt werden und stören die Führung des Werkstückes. Abhilfe schaffen integrierte Absaug- und Blasvorrichtungen.
    • Begrenzte Ausladung: In der Regel haben Dekupiersägen einen Abstand von 30 bis 40 Zentimetern zwischen Sägeblatt und Maschine. Da sich zu große Werkstücke nicht richtig drehen lassen, ist deren Größe begrenzt.
    • Innensägungen: Bei Sägungen innerhalb eines Werkstückes muss zuvor ein Loch gebohrt werden, durch welches das Sägeblatt geführt werden kann. Bei Sägeblättern in Standardgröße muss das Loch mindestens die Größe eines Stiftes besitzen. Bei sehr filigranen Werkstücken kann dies problematisch sein.
     

    Dekupiersäge kaufen: Darauf sollten Sie achten

    Möchten Sie eine Dekupiersäge kaufen, empfiehlt es sich, zuvor einige Aspekte zu beleuchten. Hier erfahren Sie, welche das sind:

     

    Standfestigkeit

    Die Standfestigkeit einer Dekupiersäge ist ein wichtiges Kriterium. Der Tisch muss so solide sein, dass die beim Betrieb entstehenden Vibrationen kaum bis gar nicht zu spüren sind. Nur so lassen sich filigrane Sägearbeiten präzise durchführen. Das Eigengewicht der Säge beeinflusst die Standfestigkeit stark. Hier gilt: Je höher das Gewicht, desto sicherer der Stand.

     

    Sägeleistung bzw. -geschwindigkeit

    Beachten Sie die Hubleistung, da diese die Sägegeschwindigkeit der Dekupiersäge angibt. Mithilfe des Hubreglers lässt sich die Geschwindigkeit auf verschiedene Werkstücke bzw. Materialien abstimmen. Harte Materialien wie Aluminium, Hartholz oder Stahl sollten bei niedriger Geschwindigkeit gesägt werden, da sonst das Sägeblatt brechen kann. Auch bei weichen Materialien wie Kiefernholz, Sperrholz und Verbundstoffen sollte mit einer niedrigen Geschwindigkeit begonnen werden. Im Laufe der Bearbeitung kann die Geschwindigkeit jedoch erhöht werden.

     

    Drehzahl

    Je höher die Drehzahl, desto schneller, aber ungenauer der Schnitt. Im Idealfall ermöglicht eine Dekupiersäge eine stufenlose Drehzahlregulierung. So können Sie diese auf Ihre Ansprüche abstimmen.

     

    Ausladung und Tischgröße

    Diese Kenndaten stehen für den Raum, der zum Manövrieren des Werkstückes zur Verfügung steht, ohne z. B. an den Sägebügel zu stoßen. Während für kleine Bastelarbeiten bereits ein schmaler Sägetisch und eine kleine Ausladung reichen, werden für professionelle Arbeiten Ausladungen von bis zu 50 Zentimetern benötigt.

     

    Sägeblätter

    Grundsätzlich lassen sich Dekupiersägen sowohl mit den dafür vorgesehenen Dekupiersägeblättern als auch mit Sägeblättern für Laubsägen nutzen. Möchten Sie Letztere nutzen, sollten Sie beim Kauf darauf achten, dass ein spezieller Arretierstift vorhanden ist, der zur Stabilisierung der Dekupiersäge dient. Einige Maschinen sind anstelle des Arretierstiftes auch mit einem Adapter ausgestattet. Dekupiersägeblätter sind im Vergleich zu herkömmlichen Sägeblättern sehr dünn und schlank, aber trotzdem stabil. Sie sind besonders für präzise Arbeiten zu empfehlen und als runde und gerade Sägeblätter erhältlich. Die runde Variante eignet sich zum Sägen von Kurven und Kreisen, bricht bei geraden Schnittkanten jedoch schneller aus. Hier sollten gerade Blätter verwendet werden. Bei der Anzahl des Zähne gilt: Je mehr Zähne, desto feiner ist der Schnitt.

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