Baseball: Spannendes Spiel mit Schlägern und harten Bällen

Baseball ist ein interessantes Ballspiel, bei dem zwei Mannschaften gegeneinander antreten. Die Verteidiger werfen den Ball, den die Angreifer mit dem Baseballschläger treffen müssen. Gelingt ihnen das, können Sie Punkte erzielen. Dafür müssen sie vier Laufmale erreichen – auf Englisch Bases –, die dem Spiel den Namen gaben. Die Verteidiger können die Angreifer am Punktemachen hindern, wenn sie vorher den geschlagenen Ball erwischen und zu einem Laufmal werfen. Baseball ist eine der wichtigsten Sportarten in den USA und hat in Deutschland eine treue Anhängerschaft.

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    Baseball verkörpert amerikanische Lebensart.
     

    Inhaltsverzeichnis:

    Baseball: Spiel mit langer Vorgeschichte

    Ballspiele mit Schlägern gab es bereits im alten Ägypten. Wer genau das heutige Baseball in den USA erfunden hat, ist ungewiss. Fest steht, dass die New York Knickerbockers der erste Baseballverein waren. Sie wurden im Jahr 1845 gegründet und verfassten mit Alexander Cartwright 1846 die ersten Regeln. Die erste professionelle Mannschaft, die Cincinnati Red Stockings, entstand 1869. Die National League stammt aus dem Jahr 1876. 1901 bekam sie Konkurrenz von der American League. Beide zusammen sind heute die Major Leagues, die gemeinsam die alljährlichen World Series veranstalten. In Deutschland wurde die Baseball-Bundesliga 1984 gegründet. Baseball ist ein Spiel mit umfangreichen Regeln und einem ungewöhnlichen Spielfeld. Es besteht aus mehreren Territorys, dem Fair Territory, einem Viertelkreis, und dem Foul Territory, das die geraden Seiten des Viertelkreises umgibt. Vom Infield wird der Ball geschlagen. Es heißt aufgrund seiner Rautenform auch Diamant.

    Baseballschläger und Bälle

    Neben dem Schläger gehört der Handschuh beim Baseball zur unverzichtbaren Ausrüstung.
     

    Die meiste Aktion beim Baseball findet in dem Diamanten statt. Hier wartet der Angreifer mit dem Baseballschläger auf die Bälle, die die Gegnermannschaft wirft. Diese Schläger werden aus Holz oder Aluminium hergestellt. Sie haben einen kreisrunden Querschnitt und dürfen maximal 42 Zoll (107 cm) lang sein. Der Durchmesser beträgt an der stärksten Stelle höchstens 2,75 Zoll (7 cm). Holzschläger sind am Kopf etwas dünner als Aluminiumschläger, deshalb ist ihr sogenannter Sweet Spot kleiner. Der Sweet Spot ist der Teil des Schlägers, der einen satten Schlag erlaubt. Aluschläger sind leichter und größer als Modelle aus Holz. Schlagtraining ist mit einem Schläger als Holz effektiver, weil er die Präzision besser trainiert. Der Ball an sich ist sehr hart, da er aus dicht gewickeltem Faden um einen Korkkern besteht. Bälle für Baseball haben einen Durchmesser von 7,4 cm. Man erkennt sie an dem Bezug aus weißem Leder, der mit rotem Faden vernäht ist.

    Baseball: Helme und Handschuhe

    Weil der Ball so hart ist und hohe Geschwindigkeiten erreicht, tragen Schläger und Fänger, auch Batter und Catcher genannt, beim Baseball Helme. Pat Moran, der Manager der Philadelphia Phillies, ließ seine Mannschaft im Jahr 1921 zum ersten Mal Helme beim Baseball tragen. Dabei handelte es sich um Kappen, die mit Kork gepolstert waren. Moderne Helme dagegen sind in der Regel schwarz und bestehen aus einer starken Schale aus ABS-Kunststoff. Kunststoffschaum polstert den Helm im Inneren. Eine Aussparung über den Ohren sorgt dafür, dass die Kommunikation nicht behindert wird. Der Catcher benötigt neben der Schutzausrüstung zusätzlich Baseball-Handschuhe. Diese sind gepolstert, um die Wucht des harten Balls abzufangen. Sie unterscheiden sich in Größe und Machart je nach Position der Verteidiger. Die Angreifer tragen in der Regel dünne Handschuhe für einen rutschfesten Griff der Schläger.

    Baseballtrikots: Nicht nur für den Sport

    Baseball Helme schützen vor den harten Bällen.
     

    Während Baseballhandschuhe nur beim Sport getragen werden, haben sich Baseballtrikots ebenso wie die Kappen als modische Kleidung etabliert. Das erste Team mit Kappen und Trikots waren die New Yorker Knickerbockers, die in Hoboken in New Jersey Baseball spielten. Vor den Trikots machten die Baseballhosen Mode, die damals bis kurz unters Knie reichten. Ursprünglich trug die Heimmannschaft Weiß und das Gästeteam Grau. Mit der Zeit bürgerte es sich ein, dass die Mannschaften eigene Schriftzüge entwickelten und die Shirts in Vereinsfarben gestalteten. Sie bekommen Baseballtrikots in zwei Grundformen:

    • Einfaches T-Shirt mit kurzen Ärmeln
    • Durchgeknöpftes T-Shirt mit Kurzarm

    Bei kaltem Wetter zieht man langärmelige T-Shirts unter den Trikots an. Die Shirts zeigen neben dem Logo des Vereins auch Nummern und Namen von Spielern.

    Softball: Die Unterschiede zu Baseball

    Während Baseballtrikots durch die Bekanntheit des Sports ein fester Bestandteil der Modeszene sind, spricht man über Softball eher weniger. Bei Softball handelt es sich um eine Variante von Baseball. Der Name deutet hier auf einen der Hauptunterschiede hin. Der Ball ist bei diesem Spiel wesentlich größer und etwas weicher. Er hat einen Durchmesser von 11,5 cm und strahlt in Gelb. Das Spielfeld bei Softball ist wesentlich kleiner als beim Baseball. Die Distanz zwischen den einzelnen Laufmalen beträgt bei Baseball 27 m und bei Softball 18 m. Diese Breitensportart wird in zwei Variationen gespielt, Slow Pitch und Fast Pitch. Beim Fast Pitch darf der Ball beliebig hart geworfen werden. Dieses Spiel ist seit 1996 eine olympische Disziplin. Slow Pitch dagegen ist die Freizeitversion. Dabei muss der Ball einen deutlichen Bogen beschreiben. Finden Sie hier Zubehör für Softball und Baseball!

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